Gemeindewahl
Blick in die Wahlsprengel: Wo Zeller SVP-Stimmen von Rösch heimgeholt hat
Die SVP hat mit Bürgermeisterkandidatin Katharina Zeller ihre Stammlande zurückerobert. Das zeigt ein Blick auf die 28 Wahlsprengel. Dabei hat sie das Feld von hinten aufgerollt, wenn man Zellers Ergebnis von 2021 mit dem Ergebnis vom 4. Mai vergleicht.
Paukenschlag bei den Grünen: Ceresara geht eigenen Weg
Eklat bei den Grünen: Ex-Bürgermeisterkandidatin Ulrike Ceresara beugt sich nicht dem Grünen-Oberkommando, für Katharina Zeller keine Wahlempfehlung abzugeben. „Ich habe stundenlang geredet, aber es war kein Durchkommen. Im Unterschied zu den Grünen bin ich für eine bedingungslose Unterstützung Zellers“, sagt Ulrike Ceresara.
Italiener auf den SVP-Listen, aber keinen stört es mehr
Als Bürgermeister Giovanni Seppi nach seinem Durchmarsch in Leifers für eine Öffnung der SVP zu italienischen Kandidaten bei der Gemeindewahl 2025 plädierte, hieß es aus der Brennerstraße: „Wird sich nicht spielen.“ 9 Monate später setzt die SVP in Bozen 2 Italiener auf ihre Liste; in Meran sind es 4 und es heißt „der Realität ins Auge schauen.“
Gemeindewahl: SVP ringt mit eigenem Mandatslimit
Am 22. März läutet die SVP in Meran die heiße Phase des Gemeindewahlkampfes ein. Ziel ist es, ihre 102 Bürgermeister zu halten und auszubauen. Zuvor muss die Landesversammlung allerdings noch ein Problem bereinigen. Obwohl 25 Bürgermeister laut Regionalgesetz ein viertes Mal in den Ring steigen dürfen – und viele von ihnen es tun – gilt parteirechtlich noch, dass nach 3 Amtsperioden Schluss ist.
Schwierige Kandidatensuche in Meran: „Wer etwas anderes sagt, der lügt“
Bis 18. März müssen die Kandidatenlisten für die Gemeinderatswahl am 4. Mai stehen. Und manche Meraner Parteienvertreter sagen ganz unumwunden, dass es ein hartes Stück Arbeit war, Menschen zu einer Kandidatur zu bewegen. Bei Frauen wiege oft die Doppel- und 3-fach-Belastung schwer. Und ein untrügliches Zeichen: Auf den Meraner Parteienlisten finden sich fast durchwegs weniger Kandidaten als noch 2021.
Alperia-Pläne auf Eis: Widerstand aus Städten bremst Vorhaben
2 Schritte nach vorn und dann wieder einen zurück: Nach Protesten der ehemaligen Etschwerke-Städte Meran und Bozen legt das Land sein Vorhaben, die Chefetage der Energiegesellschaft Alperia umzukrempeln, vorerst auf Eis. Über das Vorhaben werde erst nach der Gemeindewahl mit den neuen Stadträten und Gemeindeverwaltern entschieden. Bis dahin gehen die derzeitigen Verwaltungs- und Aufsichtsräte in die Verlängerung.
Gemeinderatswahlen: „Möglicherweise Männer von Listen streichen“
Am Donnerstag sorgt das Verwaltungsgericht Trient für Klarheit zum Wahltermin 4. Mai – derzeit ein Hemmschuh bei der Suche nach Bewerbern, die sich für alle Parteien zäh erweist. In der SVP zogen die Bezirksobleute gestern Zwischenbilanz. Während die Bürgermeisterkandidaturen großteils entschieden oder mit Vorwahl auf Schiene gebracht sind, werden vor allem Frauen und Jugendbewerber zum Gemeinderat noch dringend gesucht.
Rundschreiben: Wackelt der Wahltermin in einigen Gemeinden?
Müssen die Gemeinderatswahlen auf 2026 verschoben werden? Ein innenministerielles Rundschreiben vom Ende vergangener Woche schreibt nämlich vor, dass die Gemeinden, die im Herbst 2020 zur Wahl gegangen sind, im Frühjahr 2026 wählen müssen.
Edelweiß wappnet sich für die Gemeindewahl
Die SVP rüstet sich für die Gemeindewahl am 4. Mai 2025. Derzeit stellt sie 102 Bürgermeister. Diese Zahl will man halten und – wo möglich wie z.B. in Eppan und Meran – ausbauen. Aber es gibt auch Gemeinden, die als kritisch gelten wie Ahrntal und im Etschtal.
Gemeindewahlen in Brixen: Historisches Ergebnis für den PD-Brixen
Der PD (Demokratische Partei) hat bei den Brixner Gemeindewahlen 2024 ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Mit 1.053 Stimmen und 10,6 Prozent liegt er mit großem Vorsprung an erster Stelle bei der italienischsprachigen Wählerschaft, nur wenige Stimmen hinter dem Team K und zieht damit als drittstärkste politische Kraft in den Gemeinderat.
„Los von Trient“ bei den Damen
Männer aufgepasst: Bei der nächsten Gemeindewahl reicht es nicht mehr, eine „Alibifrau“ auf die Liste zu setzen. Ein Drittel der Plätze muss mit Frauen besetzt sein. Finden sie sich nicht, müssen Männer anteilsmäßig von der Liste. Dies hat der Regionalrat heute in einem Schulterschluss von Grünen und SVP beschlossen – allerdings nur für Südtirol.
Gemeindewahl in Kastelruth: 3 für das Bürgermeisteramt
Der Wahlkampf um den seit der überraschenden Abwahl von Bürgermeister Andreas Colli im März vakanten Bürgermeistersessel in Kastelruth wird spannend: Jetzt hat sich die frühere Seiser SVP-Gemeindesozialreferentin Cristina Pallanch Malfertheiner als einzige Bürgermeisterkandidatin für die Südtiroler Volkspartei durchgesetzt.
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