Gimbe
Teure Gesundheitskrise: So steht Italien im internationalen Vergleich da
Die Haushalte in Italien geben jährlich mehr als 40 Milliarden Euro für Gesundheitsleistungen aus – weit über dem Durchschnitt der Industrieländer. Doch wie eine aktuelle Analyse zeigt, fließt ein erheblicher Teil dieser Ausgaben in medizinische Leistungen mit fragwürdigem Nutzen.
Studie: Bei Gesundheitspersonal wird in Südtirol nicht gespart, aber ...
Südtirol weist im Vergleich zu anderen italienischen Regionen höhere Ausgaben für Gesundheitspersonal auf: Dies geht aus der kürzlich veröffentlichten Studie der unabhängigen Stiftung Gimbe hervor. Wenn man die Pro-Kopf-Ausgabe für Gesundheit mit der Wirtschaftsleistung (BIP) vergleicht, dann schaut es hingegen nicht so rosig aus.
Impfschutz für Kinder? Südtirol ist wieder einmal Schlusslicht
Die Impfraten bei Kindern in Südtirol sind deutlich unter den staatlichen Zielvorgaben: Die Stiftung Gimbe hat Abweichungen von 24 Prozent bei den Pflichtimpfungen festgestellt; 45 Prozent sind es bei den empfohlenen Kinderimpfungen. Bei allen erhobenen Vorsorgeimpfungen ist Südtirol im Vergleich der Regionen Schlusslicht.
Gesundheit nach Covid: Hat Südtirol die ausgefallenen Leistungen aufgeholt?
Die Stiftung Gimbe hat analysiert, ob und inwieweit die Regionen und Autonomen Provinzen in Italien die ausgefallenen Gesundheitsleistungen aus der Pandemiezeit nachgeholt haben. Auch deren Finanzierung wurde unter die Lupe genommen. Südtirol findet sich im Ranking im Mittelfeld – genau im staatlichen Durchschnitt. Das Trentino schneidet weit besser ab und landet auf Platz 2.
Schlechtes Zeugnis für Südtirols Gesundheitsdienst: Keine Reaktion
Südtirols gesundheitliche Grundversorgung ist nicht ausreichend: Zu diesem Ergebnis kommt die unabhängige Stiftung Gimbe in ihrer jüngsten Veröffentlichung. In 2 von 3 Teilbereichen erhält Südtirol ein „Ungenügend“: im Bereich der Prävention sowie im Bezirksbereich. Nur im Krankenhausbereich liegt man gerade so im Soll. Von den Verantwortlichen gibt es dazu bisher keine Reaktion.
Entspannung in Sicht: 27,9 Prozent weniger Neuinfektionen in 7 Tagen
Noch ist die Covid-Notlage nicht überwunden, aber die Wucht der Zahl an Neuinfektionen lässt in Italien nach: Nach Zahlen, die die unabhängige Stiftung „Gimbe“ veröffentlicht hat, wurden in den vergangenen 7 Tagen 27,9 Prozent weniger Neuinfektionen gezählt als in der Vorwoche.
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