Großraubtier
Verona: Feuerwehr rettet Wölfin aus Bewässerungskanal
Tierischer Einsatz der Feuerwehr in San Giovanni Lupatoto südlich von Verona. Am Mittwochnachmittag ist eine Wölfin in einen Bewässerungskanal gestürzt und konnte sich nicht mehr aus der misslichen Lage befreien. An einer Schleuse wurde das Raubtier betäubt und von der Feuerwehr aus dem Wasser gezogen.
Wolf springt Frau (62) in Wohnnähe an
Eine 62-jährige Frau aus dem Trentiner Val di Rabbi ist überzeugt: Das Tier, das sie am Freitagnachmittag in der Nähe ihres Hauses angegriffen hat, war ein Wolf. Er soll sie, so berichtete der Sohn, angesprungen und zu Boden gerissen haben. Dabei riss das Tier der Frau die Hose fast vollständig auf, „wohl mit den Krallen, wie es die Spuren an ihrem Bein vermuten lassen“.
Kronplatz: Wolf auf Skipiste
Ein Wolf hat am Samstag beim Nachtskilauf beim Korer-Lift in Reischach die Piste gequert und gar einige Wintersportler erschreckt – obgleich er sofort das Weite gesucht hat. Bürgermeister Bruno Wolf, der in unmittelbarer Nähe lebt, beruhigt. Würde eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestehen, wäre er aktiv geworden. Nach dem Vorfall, der sich am Samstag gegen 20.25 Uhr zugetragen hat, zirkuliert ein Schreiben, in dem „besorgte Eltern und Besucher“, die namentlich nicht in Erscheinung treten, nicht genannte Verantwortliche um eine Stellungnahme zum Vorfall und zu getroffenen Maßnahmen ersuchen. Man sei sich bewusst, dass Wildtiere in alpinen Regionen vorkommen und unter Schutz stehen, dennoch stelle ein Wolf in einem „stark frequentierten Skigebiet“ eine besondere Situation dar, die „eine klare Reaktion und transparente Kommunikation“ erfordere. Bürgermeister Bruno Wolf hat das Schreiben nicht erhalten.
Jagdaufseher: „Mit Bären-Spray wäre mir wohler“
Frühjahr 2025 im Jagdrevier Kastelbell-Tschars: Jagdaufseher Paul Gassebner ist bereits gegen zwei Uhr nachts ins Revier aufgebrochen, zur vorgeschriebenen Spielhahnzählung. Er ist allein mit seinem Hund unterwegs, als der sonst mutige Vierbeiner auf eine Witterung reagiert – und dann zwischen seinen Beinen Schutz sucht. Die Sicht ist miserabel. Dennoch war Gassebner klar: „Irgendetwas ist vor mir.“ Wenig später wird er anhand der frischen Spuren im Schnee wissen: Es war ein Bär.
San Romedio: Wie geht es Bär Bruno?
Bär Bruno lebt seit 2013 in einem Gehege am Wallfahrtsort San Romedio. Die Trentiner Landtagsabgeordnete Lucia Coppola fordert Aufklärung über den Gesundheitszustand des Tieres. Trotz früherer Zusagen liegt bis heute kein offizieller Inspektionsbericht vor. Das Video zeigt Bruno im Jahr 2024.
Bär im Vinschgau: „Auf dem Schulweg meiner 10-jährigen Tochter“
Es ist ein mulmiges Gefühl, das Martin Gurschler (36) seit dem heutigen Dienstagmorgen begleitet, wenn er an den Schulweg seiner Tochter denkt: „Ich habe das Bärenvideo heute Morgen in Kastelbell-Tschars aufgenommen, als ich gerade mit dem Auto zur Arbeit fuhr. Es ist nicht nur mein Weg zur Arbeit, sondern auch der Schulweg meiner 10-jährigen Tochter.“ Quelle: privat
Bundesland Tirol will noch stärkere Jagd auf den Wolf
Die seit kurzem erleichterte Jagd auf den Wolf soll nach dem Willen des Bundeslands Tirol ausgeweitet werden. Ziel müsse es sein, das Raubtier regulär mit jährlichen Abschussquoten zu bejagen, bekräftigte nun Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP). Zunächst gelte es, den neuen rechtlichen Spielraum beim Umgang mit Risiko- und Schadwölfen zum Schutz der 2.000 Almen des Landes auszureizen.
„Bärin in Südtirol wäre große Neuheit“
Bärengebiet: Schilder mit diesem Hinweis sind bei Wanderwegen im Mendelgebiet mehrfach anzutreffen, und sie mahnen zur Vorsicht. Auch diesseits der Provinzgrenze halten sich Bären auf. Zwei Junge soll ein Wanderer neulich am Kalterer Telefonsteig gesichtet haben. Im Amt für Wildtiermanagement weiß man davon aber nichts.
Tirol gibt Wolf zum Abschuss frei, Entscheidung in Bozen fällt heute
Für heute wird die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Bozen über das Abschussdekret des Landes für zwei Wölfe im Obervinschgau erwartet. Die Liga gegen Tierversuche (LAV) hat die Aussetzung des Dekretes beantragt. Indes hat die Landesregierung im Bundesland Tirol gestern einen Wolf im Bezirk Landeck zum Abschuss freigegeben.
Problembär JJ4 in Deutschland ins Freigehege überstellt
Am Montag ist Problembär JJ4 in Wolf- und Bärenpark Schwarzwald (D) ins neue Freigehege verlegt worden. Die Bärin aus dem Trentino hatte den Jogger Andrea Papi tödlich verletzt, vom Bärengehege Casteler bei Trient wurde das Großraubtier in den Bärenpark nach Deutschland verlegt.
In den Niederlanden: „Ein Wolf hat unseren Sohn (6) angegriffen“
In den Niederlanden sorgt ein Wolf-Angriff auf einen sechsjährigen Buben für Aufsehen. Das Kind wurde am Mittwochmorgen in einem Waldstück nahe Utrecht verletzt. Die öffentlich-rechtliche Plattform „NOS“ zeigte nun erstmals ein Foto der Verletzungen – tiefe Kratzer und Bissspuren auf dem Rücken des Kindes.
Trentino: Hier greift ein Bär 2 Gänse an
Insgesamt 5 Tiere hat ein Bär auf einem Bauernhof im Trentiner Cavedolo gerissen. Die Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen den jüngsten Angriff auf 2 Gänse. Problemlos klettert das Großraubtier über den Zaun, attackiert die Tiere und nimmt eines der beiden mit.
Carlo Papi: „Keine Gerechtigkeit für meinen Sohn Andrea“
„In jedem Gerichtssaal gibt es diesen Satz, den wir alle von Kindesbeinen an kennen: 'Das Gesetz ist für alle gleich', aber ich möchte Sie daran erinnern, dass dies absolut nicht wahr ist, und der greifbare Beweis dafür ist die Tragödie in Caldes, mit dem angekündigten Tod von Andrea, wo es keine Verantwortung, geschweige denn einen Schuldigen gibt.“
Trentino könnte jährlich bis zu 5 Wölfe entnehmen – Südtirol nur einen oder 2
Es ist kein Freibrief zur Jagd, aber ein wichtiger technischer Schritt in der Wolfspolitik in Italien: Zum ersten Mal wurden Abschussquoten auf Landes- bzw. Regionalebene festgelegt. Laut einem neuen Protokoll könnte das Trentino unter bestimmten Voraussetzungen zwischen 3 und 5 Wölfe pro Jahr entnehmen; Südtirol nur einen oder 2. Die Bemühungen um eine Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes auf EU-Ebene laufen parallel.
Trentino: 3 Bärenjungen mitten auf der Straße gefilmt
Keine 100 Meter von der Fraktion Vigo bei Cavedine östlich von Trient filmte ein Fahrer 3 Bärenjungen, die am helllichten Tag auf der Straße liefen. Der Bürgermeister von Cavedine hat auf der Webseite der Gemeinde einen Hinweis an die Bevölkerung veröffentlicht - es sei bei Spaziergängen größte Vorsicht geboten.
Mehr laden

