Hamas
Verdacht: Geld für Terrororganisation Hamas – Neun Personen im Visier der Justiz
Die italienischen Behörden haben mehrere mutmaßliche Unterstützer der islamistischen Hamas festgenommen und Vermögenswerte in Millionenhöhe beschlagnahmt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Genua am Samstag mitteilten, richten sich die Maßnahmen gegen neun Verdächtige, die in Untersuchungshaft kamen, sowie gegen drei Organisationen. Eingefroren wurden Vermögen von mehr als acht Millionen Euro.
Gaza-Friedensplan stockt: Hamas-Entwaffnung als Hürde
Seit mehr als zwei Monaten gilt im Gazastreifen offiziell eine Waffenruhe. Doch für die Menschen in dem verwüsteten Küstenstreifen ist der Alltag weit entfernt von Normalität. Der 46-jährige Mahmud Abd al-Hadi etwa musste mit seiner Familie während des zweijährigen Krieges immer wieder fliehen. Bis heute ist ihr Alltag geprägt vom Kampf um die Versorgung und der Angst vor einem neuen Ausbruch der Gefechte zwischen islamistischer Hamas und Israels Armee.
Anti-Hamas-Miliz meldet Tötung ihres Anführers
Der Anführer einer mit der Hamas verfeindeten Palästinenser-Miliz im Gazastreifen ist nach Angaben seiner Gruppierung getötet worden. Der Chef der Volkskräftemiliz, Yasser Abu Shabab, sei bei dem Versuch erschossen worden, einen Streit zwischen Mitgliedern einer Familie Abu Sanima zu schlichten, teilte die Miliz im Onlinedienst Facebook mit. Um die Volkskräfte ranken sich Mutmaßungen, dass sie von Israel unterstützt werden.
Netanyahu erteilt Palästinenserstaat erneut eine Absage
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat sich am Sonntag erneut gegen einen Palästinenserstaat ausgesprochen. Er reagierte damit auf Proteste von rechtsextremen Koalitionspartnern. Sie hatten sich über eine von den USA unterstützte Erklärung empört, die einen Weg zur Unabhängigkeit der Palästinenser andeutet.
Von Hamas übergebene Leiche war letzte deutsche Geisel
Die Terrororganisation Hamas hat die sterblichen Überreste der letzten Geisel mit deutscher Staatsbürgerschaft an Israel übergeben. „Mit Trauer, aber auch großer Erleichterung denke ich heute Morgen an die Familie Chen: Ihr Sohn und Bruder Itay, die letzte verbliebene deutsche Geisel, am 7. Oktober in Nahal Oz getötet, ist aus Gaza zurückgekehrt“, schrieb der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, auf X. Seine Familie könne sich nun endlich von ihm verabschieden.
Hamas will laut Erdogan Waffenruhe-Abkommen einhalten
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sieht bei der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas den Willen zur Umsetzung des maßgeblich von den USA vermittelten Waffenruhe-Abkommens mit Israel. „Die Hamas scheint ziemlich entschlossen zu sein, sich an die Vereinbarung zu halten“, sagte Erdogan am Montag vor dem Beginn von Beratungen mehrerer muslimischer Staaten über den Friedensplan der USA für den Gazastreifen in Istanbul.
Israel empört über ausbleibende Rückgabe toter Geiseln
Die islamistische Hamas hat die Leichen von zwei weiteren getöteten Geiseln übergeben. Ihre Milizen hätten damit alle Leichen, zu denen sie Zugang hatten, ausgehändigt, hieß es in einer Erklärung. Israel reagierte darauf empört und forderte die Herausgabe aller 28 Leichen. „Wenn die Hamas sich weigert, das Abkommen einzuhalten, wird Israel in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten die Kämpfe wieder aufnehmen“, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz.
Das sind die 20 freigelassenen Geiseln
Im Rahmen der Vereinbarung über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg sind mittlerweile alle noch lebenden Geiseln frei, die von Islamisten in den Gazastreifen verschleppt worden waren. Die Geiseln wurden unter grausamen Bedingungen festgehalten: Freigelassene Geiseln berichteten von Folter und anderen schweren Misshandlungen, von Hunger und schlimmen hygienischen Bedingungen.
Trump: „Der Krieg ist zu Ende“
Israel hat mit der Freilassung palästinensischer Gefangener und Häftlinge begonnen. Erste Busse mit Freigelassenen trafen am Montag in Ramallah im Westjordanland ein. Es handelte sich um Häftlinge, die zu langen Freiheitsstrafen verurteilt waren. Zuvor waren die 20 noch lebenden israelischen Geiseln im Gazastreifen freigelassen worden. US-Präsident Donald Trump hat indes vor dem israelischen Parlament Knesset in Jerusalem eine Rede gehalten.
BILDER | Geiseln: „Ich war hungrig nach menschlicher Wärme“
In Tel Aviv, auf dem „Platz der Geiseln“, ist am Montagmorgen ein kollektiver Aufschrei der Freude zu hören. Tausende Menschen liegen sich in den Armen, viele mit Tränen in den Augen, andere schwenken blau-weiße israelische Fahnen. Nach zwei Jahren grausamer Ungewissheit sind die ersten von der islamistischen Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln wieder frei.
VIDEO | Historische Stunden: Die ersten Geiseln sind nach 738 Tagen frei
Die ersten sieben von der islamistischen Hamas freigelassenen Geiseln sind nach mehr als zwei Jahren qualvoller Gefangenschaft in der Obhut der israelischen Armee. Dies teilte das Militär nach Übermittlung durch Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) mit. Frei kamen Alon Ohel, Matan Angrest, Guy Gilboa-Dalal, Eitan Mor, Gali und Ziv Berman sowie Omri Miran. Eine zweite Übergabe sollte am Vormittag stattfinden.
Israels Kabinett billigt Abkommen mit der Hamas: Waffenruhe soll noch heute in Kraft treten
Die israelische Regierung hat dem mühsam errungenen Abkommen mit der islamistischen Hamas zugestimmt und damit den Weg für ein sofortiges Ende der Kämpfe im Gazastreifen geebnet. Laut dem vom Fernsehsender Kan veröffentlichten Vertragstext sollen die Militäreinsätze nach dem Kabinettsbeschluss unverzüglich eingestellt und Hilfslieferungen in den Gazastreifen ermöglicht werden.
Trump: Geiseln sollten Montag oder Dienstag freikommen
Laut US-Präsident Donald Trump könnten die im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln am Montag oder Dienstag freigelassen werden. Die Vereinbarung zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas zur ersten Phase einer Waffenruhe war zuvor am Donnerstag in Ägypten unterzeichnet worden. Die geplante Waffenruhe soll demnach 24 Stunden nach einer israelischen Kabinettssitzung in Kraft treten.
Die Friedensgespräche waren erfolgreich: Wie geht es nun weiter?
Die indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas über einen Teil des von US-Präsident Donald Trump vorgestellten Friedensplan haben einen Durchbruch erzielt. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und die Hamas bestätigten eine Einigung auf die erste Phase des Plans, der den Weg zu einem Ende des Gaza-Kriegs ebnen soll. Was wir bisher wissen.
Tel Aviv: Bilder der Freude und Erleichterung auf Geiselplatz
Strahlende Gesichter, Menschen, die sich in die Arme fallen und anstoßen: Bilder aus Tel Aviv aus den frühen Morgenstunden zeugen von Erleichterung und Freude angesichts der Nachrichten über eine Einigung zwischen Israel und der islamistischen Hamas.
Gespräche über Trump-Plan gehen weiter – Trump: „Enorme Fortschritte gemacht“
Zwei Jahre nach dem Massaker islamistischer Terroristen in Israel wächst die Hoffnung auf eine Waffenruhe im Gazastreifen. Nach Beginn der Gespräche im ägyptischen Sharm el Sheikh zeigte sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich, dass sein Friedensplan bald umgesetzt werden könne. „Wir haben enorme Fortschritte gemacht“, sagte der Republikaner in Washington.
Zwei Jahre danach: Der Tag, an dem der Angriffskrieg begann
Am zweiten Jahrestag des Überfalls der islamistischen Hamas auf Israel haben Angehörige der Opfer am Dienstagmorgen eine Schweigeminute eingelegt. Dutzende Angehörige versammelten sich am Ort des Nova-Musikfestivals, der mittlerweile eine Gedenkstätte ist, und hielten um 06.29 Uhr (Ortszeit, 05.29 Uhr MESZ) – dem Beginn des Massakers vor zwei Jahren – eine Schweigeminute ab.
Bei Kriegsende: Experten rätseln über Reaktion von Hamas-Verbündeten
Bei einem möglichen Ende des Gaza-Kriegs sind die Reaktionen des Irans sowie der mit der islamistischen Hamas verbündeten proiranischen Milizen nach Ansicht von Militärexperten offen. Das Institut für Kriegsstudien (ISW) in Washington schreibt in seinem Lagebericht, sowohl der Iran und die libanesische Hisbollah hätten die Zustimmung der Hamas zu einer Waffenruhe sowie deren „implizite Ablehnung des US-Plans als Ganzes“ unterstützt.
Gaza-Krieg: Verhandlungen zwischen Israel und Hamas beginnen
Unterhändler Israels und der islamistischen Hamas führen heute in Ägypten indirekte Gespräche über die Umsetzung des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump. Dabei soll es zunächst um die Freilassung der verbliebenen 48 Geiseln im Gegenzug für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg und die Entlassung Hunderter palästinensischer Häftlinge gehen.
Trump: Sofort Waffenruhe, wenn Hamas zustimmt
Eine Waffenruhe im Gaza-Krieg ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump sofort möglich, wenn auch die islamistische Hamas einer bestimmten Rückzugslinie für die israelische Armee in dem Küstenstreifen zustimmt. Israel habe diese Linie bereits gebilligt, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. „Sobald die Hamas zustimmt, tritt die Waffenruhe SOFORT in Kraft.“ Es folge der Austausch der Geiseln und Gefangenen und man schaffe die Voraussetzungen für die nächste Phase des Rückzugs.
Das ist über die Lage der Geiseln in Gaza bekannt
Nach der Zustimmung der Hamas zu einem Geisel-Deal schöpfen die Angehörigen der Gefangenen Hoffnung, dass sie tatsächlich freikommen. Oder dass zumindest die Leichname aus dem Gazastreifen an Israel überstellt werden. Am Montag sollen Gespräche darüber in Ägypten beginnen.
Hamas will noch Zeit für Beratungen zu Trumps Friedensplan
Die militante Palästinenserorganisation Hamas benötigt nach Angaben eines ihrer Vertreter noch etwas Zeit, um über den von US-Präsident Donald Trump vorgelegten Friedensplan zur Beendigung des Gaza-Kriegs gegen Israel zu entscheiden. „Die Hamas setzt ihre Beratungen über Trumps Plan fort und hat den Vermittlern mitgeteilt, dass die Beratungen noch andauern und etwas Zeit benötigen“, teilte der Vertreter der Islamisten am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit.
Mutmaßliche Hamas-Mitglieder in Berlin festgenommen
Die deutsche Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch in der Hauptstadt in Berlin drei mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Terrororganisation Hamas festnehmen lassen. Als sogenannte Auslandsoperateure sollen sie von Deutschland aus Waffen und Munition für die Vereinigung beschafft haben, wie die in Karlsruhe ansässige Behörde mitteilte. „Die Waffen sollten der Hamas für Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland dienen.“
Hamas prüft Friedensplan und in Gaza wird weiter gekämpft
Während die Welt gespannt auf eine Antwort der islamistischen Terrororganisation Hamas auf den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump wartet, wird im Gazastreifen weiter gekämpft. Durch israelischen Beschuss wurden dabei nach Angaben aus medizinischen Kreisen in dem Küstenstreifen seit Mitternacht mindestens 23 Menschen getötet, wie die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA meldete. Unabhängige Überprüfung dieser Zahlen gibt es keine.
Israels Armee warnt vor „beispielloser Gewalt“ gegen Hamas
Die israelische Armee hat im Zuge ihrer Bodenoffensive in der Stadt Gaza einen Fluchtkorridor gesperrt und die Bewohner unter Androhung „beispielloser Gewalt“ gegen die Hamas zur Flucht in den Süden über eine Alternativroute aufgerufen. Da der 48 Stunden zuvor vorübergehend geöffnete Korridor Salah al-Din fortan gesperrt sei, führe die einzige Fluchtroute in den Süden durch die Al-Rashid-Straße, erklärte Militärsprecher Avichay Adraee am Freitag im Onlinedienst X.
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