Japan
Hier fährt ein brennender Imbisswagen direkt zur Feuerwehr
In der japanischen Stadt Kumamoto hat ein Imbisswagen Feuer gefangen. Der Betreiber des Wagens, ein älterer Herr, zögerte nicht lange und fuhr mit dem brennenden Gefährt direkt zur nächsten Feuerwehrhalle, wie Aufnahmen der Überwachungskameras zeigen.
15 Jahre nach Fukushima: Die Atomkatastrophe und ihre Folgen
Mit Gebeten, Blumen und Kerzen haben Menschen in Japan der Tausenden Opfer des verheerenden Erdbebens und Tsunamis vor 15 Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr Ortszeit legten sie eine Schweigeminute ein. Zu dem Zeitpunkt hatte am 11. März 2011 ein Erdbeben der Stärke 9,0 den Nordosten Japans erschüttert. Eine gigantische Flutwelle bäumte sich auf, walzte alles nieder und riss rund 20.000 Menschen in den Tod. In Fukushima kam es zur schlimmsten Atomkatastrophe seit Tschernobyl 1986.
Grödner Künstler Aron Demetz zeigt erstmals Werke in Japan
„Only Counting the Winters“ ist das Thema der Einzelausstellung des Grödner Künstlers Aron Demetz, die in der japanischen Hauptstadt Tokio am morgigen 28. Februar eröffnet wird und bis 3. April zu sehen ist. Demetz wird bei der Vernissage persönlich anwesend sein; es ist seine erste Einzelausstellung im Land der aufgehenden Sonne.
Japan vor Abkehr von harter Sparpolitik
Die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi hat eine Abkehr von der bisherigen Sparpolitik des Landes angekündigt. „Meine Regierung wird mit dem langjährigen Trend exzessiver Sparmaßnahmen und chronischer Unterinvestitionen in die Zukunft brechen“, sagte Takaichi am Freitag in einer Grundsatzrede vor dem Parlament. Japan solle nicht zögern, die Ausgaben zu erhöhen, um private Investitionen zu unterstützen.
Goldene Chance: Stoßen die Azzurre die Viertelfinaltür auf?
Das Spiel zwischen Gastgeber Italien und Japan hat bereits vorentscheidenden Charakter. Der Sieger würde einen großen Schritt in Richtung Viertelfinal-Teilnahme machen. Schließlich lösen die besten drei Mannschaften der Gruppe B das Playoff-Ticket.
Regierende Liberaldemokraten vor Wahlsieg in Japan
Japans neue nationalkonservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat bei der Unterhauswahl vom Sonntag einen deutlichen Sieg errungen. Ihre Liberaldemokratische Partei (LDP) konnte die Mehrheit in der ersten Parlamentskammer zurückerobern, wie japanische Medien auf Basis von Wählerbefragungen nach Schließung der Wahllokale berichteten.
Tepco startet 15 Jahre nach Fukushima wieder Atomreaktor
Der Betreiber des Unglückskraftwerks Fukushima, Tepco, will am Mittwoch erstmals seit der Katastrophe von 2011 wieder einen Reaktor hochfahren. Im weltgrößten Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa solle der Reaktor Nummer sechs wieder ans Netz gehen, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Wiederinbetriebnahme hatte sich wegen der Überprüfung eines defekten Alarms verzögert.
Japan: Lebenslange Haft für Mörder von Ex-Premier Abe
Mehr als drei Jahre nach der Ermordung des japanischen Ex-Regierungschefs Shinzo Abe ist der Täter von einem japanischen Gericht für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht im westjapanischen Nara verkündete am Mittwoch das Urteil gegen Tetsuya Yamagami, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Yamagami hatte den Mord bereits im Oktober gestanden.
Kein Scherz: Dieser Fisch kostete 2,8 Millionen Euro
Es ist ein Preis, für den man in Südtirol eine Luxusvilla oder mehrere Sportwagen kaufen könnte: 2,8 Millionen Euro. Doch in der japanischen Hauptstadt Tokio floss diese Summe am Montagmorgen nicht in Immobilien, sondern in einen 243 Kilogramm schweren Blauflossenthunfisch. Auf dem berühmten Toyosu-Fischmarkt fiel der Hammer bei einem Gebot, das selbst erfahrene Händler den Atem anhalten ließ.
Rekordzahl an Todesfällen: Japan bläst zur Bärenjagd
Japan ruft angesichts einer Rekordzahl an tödlichen Bärenangriffen zu den Waffen. Aufgrund akuten Mangels an erfahrenen Jägern beschloss die Zentralregierung, pensionierte Polizisten und ehemalige Soldaten zum Erwerb eines Jagdscheins zu ermutigen, wie die Zeitung „Asahi Shimbun“ berichtete. Zudem wurden die strikten Waffenregeln gelockert: Polizisten dürfen nun mit Gewehren auf Bären schießen.
Wegen Taiwan-Aussagen: China bestellt Japans Botschafter ein
Wegen einer Aussage der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi über eine mögliche japanische militärische Intervention zur Verteidigung Taiwans hat China den japanischen Botschafter vorgeladen. Der stellvertretende Außenminister Sun Weidong habe den japanischen Botschafter in China, Kenji Kanasugi, am Donnerstag vorgeladen, hieß es in einer am Freitag auf der Website des chinesischen Außenministerium veröffentlichten Erklärung.
Japan schickt Armee in den Kampf gegen Bären
Nach einer Welle tödlicher Bärenangriffe hat Japan am Mittwoch das Militär in den bergigen Norden des Landes entsandt. Die Soldaten sollen auf eine dringende Bitte der überforderten örtlichen Behörden hin bei der Jagd auf die Tiere helfen. Seit April sind in Japan bei mehr als 100 Angriffen zwölf Menschen getötet worden, zwei Drittel davon in der Präfektur Akita. Den Behörden in Akita zufolge hat sich die Zahl der Bären-Sichtungen heuer auf mehr als 8.000 versechsfacht.
Gouverneur fordert nach Bärenattacken in Japan Armee an
Nach außergewöhnlich vielen tödlichen Bärenangriffen in Japan hat ein Gouverneur die Unterstützung der Armee angefordert. Das Leben der Bürger könne ohne die Hilfe der Streitkräfte nicht mehr geschützt werden, erklärte Kenta Suzuki, Gouverneur der nördlichen Präfektur Akita, am Dienstag gegenüber dem japanischen Verteidigungsminister. Seit Anfang des Jahres wurden in Japan bereits zehn Menschen durch Bärenangriffe getötet. Das ist ein neuer Höchststand.
Tödliche Bärenattacken in Japan erreichen neuen Höchststand
Mit einem neuen Angriff ist in Japan die Zahl tödlicher Bärenattacken auf Menschen auf einen neuen Höchststand gestiegen. In den vergangenen Monaten starben bereits sieben Personen durch Angriffe der Raubtiere, sagte ein Vertreter des japanischen Umweltministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Dies sei „die höchste Opferzahl seit 2006, als die Statistik eingeführt wurde“. Bisher waren fünf Tote die Höchstzahl an Opfern gewesen.
Japan: Zahl der Bärenangriffe steigt – Pilzsammler tot aufgefunden
In Japan hat es offenbar erneut einen tödlichen Bärenangriff gegeben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde ein etwa 70 Jahre alter Mann, der in der nördlichen Region Iwate zum Pilzesammeln in den Wald gegangen war, tot aufgefunden. „Aufgrund der Kratzspuren vermuten wir, dass er von einem Bären angegriffen wurde“, sagte ein Polizeibeamter. Seit einigen Jahren steigt in Japan die Zahl von Zwischenfällen mit Bären.
Medizin-Nobelpreis für Immunforscher aus Japan und den USA
Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an Mary Brunkow, Fred Ramsdell (beide USA) und Shimon Sakaguchi (Japan). Ausgezeichnet werden ihre Entdeckungen zur sogenannten peripheren Immuntoleranz, die verhindert, dass das Immunsystem dem Körper schadet. Das teilte das Karolinska-Institut in Stockholm mit. Die bedeutendste Auszeichnung für Mediziner ist mit 11 Millionen schwedischen Kronen (rund eine Million Euro) dotiert.
Japan bekommt mit Sanae Takaichi erste Regierungschefin
Japan wird künftig erstmals von einer Frau regiert werden. Sanae Takaichi (64) gewann am Samstag das Rennen um den Vorsitz der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) und wird damit aller Voraussicht nach auch die erste Ministerpräsidentin des Landes. In Japan wird üblicherweise der Parteivorsitzende auch Regierungschef. Die Wahl zur Premierministerin im Parlament ist für den 15. Oktober angesetzt.
Takaichi will in Japan für Ishiba-Nachfolge kandidieren
Nach dem angekündigten Rücktritt des japanischen Ministerpräsidenten Shigeru Ishiba will die erfahrene LDP-Politikerin Sanae Takaichi für den Parteivorsitz kandidieren. Dies meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am späten Montagabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ishiba hatte am Sonntag seinen Rücktritt angekündigt und erklärt, er ziehe damit die Konsequenzen aus den schweren Verlusten seiner Regierungskoalition bei den Parlamentswahlen.
Japans Prinz Hisahito nach Zeremonie offiziell erwachsen
Mit einer traditionellen Zeremonie im Beisein des japanischen Kaiserpaares ist Prinz Hisahito an seinem 19. Geburtstag offiziell als volljährig anerkannt worden. Aus organisatorischen Gründen wurde die Zeremonie ein Jahr später abgehalten, wie Medien berichteten. Aufnahmen des japanischen TV-Senders NHK zeigten, wie der Sohn von Kronprinz Akishino und Kronprinzessin Kiko im Kaiserpalast in Tokio von einem Hofdiener eine von Kaiser Naruhito übergebene Krone aufgesetzt bekommt.
Mit Technik durch die Strahlung: Ein Roboter im Fukushima-Reaktor
Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat zwei Roboter in einen der beschädigten Reaktoren geschickt, um die Bergung hochverstrahlter Trümmerteile vorzubereiten. Die Maschinen namens „Spot“ und „Packbot“ seien in den Reaktor gebracht worden, teilte das Unternehmen Tepco mit. Sie sollen die radioaktive Strahlung messen und Aufnahmen machen. Die anschließende Untersuchung der Proben soll etwa einen Monat in Anspruch nehmen.
Von Braunbär verschleppter Wanderer in Japan tot gefunden
Ein Braunbär hat in Japan einen Wanderer angegriffen und in einen Wald geschleppt – der Mann wurde erst einen Tag später tot gefunden. Wie Polizei und Medien am Freitag meldeten, hatte der junge Wanderer noch versucht, den wilden Braunbären abzuwehren.
Tee-Großmeister Sen Genshitsu mit 102 Jahren gestorben
Der japanische Tee-Großmeister Sen Genshitsu hat im Laufe seines Lebens Staatschefs und Monarchen Tee serviert - nun ist er Medienberichten zufolge im Alter von 102 Jahren gestorben. Der japanische Fernsehsender NHK sowie die Zeitung „Yomiuri Shimbun“ berichteten am Donnerstag vom Tod des international bekannten Großmeisters. Mit seinen Tee-Zeremonien und Bemühungen um den Frieden wurde Genshitsu weltweit bekannt.
Mehrere Vermisste nach Starkregen in Japan
Angesichts heftiger Regenfälle und Überschwemmungen im Südwesten Japans haben die Behörden Millionen Menschen zur Evakuierung aufgerufen. Laut der Katastrophenschutzbehörde wurde am Montag in der Früh mehr als drei Millionen Menschen die Evakuierung empfohlen. Mehrere Menschen würden infolge von Erdrutschen vermisst.
Nagasaki gedenkt der Opfer des Atombombenabwurfs
Mit einem neuerlichen Appell zur Abschaffung aller Atomwaffen hat die japanische Stadt Nagasaki am Samstag der Opfer des Atombombenabwurfs vor 80 Jahren gedacht. Um 11.02 Uhr (Ortszeit), dem Zeitpunkt, als am 9. August 1945 die von einem US-Bomber abgeworfene Atombombe über Nagasaki explodierte, legten die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung eine Schweigeminute ein. Nagasakis Bürgermeister Shiro Suzuki warnte eindringlich vor der wachsenden Gefahr eines Atomkriegs.
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