Katastrophen
Brand-Katastrophe von Crans-Montana: 18-Jähriger gestorben
Einen Monat nach der Brand-Katastrophe von Crans-Montana ist ein 18-jähriger Schweizer in einem Krankenhaus in Zürich gestorben. Das berichtet die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft im Wallis. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41.
Nach Tragödie von Crans-Montana: Italien erhält als erstes Land Aktenzugang
Nach der tödlichen Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis Italien Rechtshilfe gewährt. Wie das Schweizer Bundesamt für Justiz (OFJ) der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mitteilte, entschied die Staatsanwaltschaft, dem Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Rom stattzugeben.
Wintersturm sorgt für Tote und Stromausfälle in den USA
Ein heftiger Wintersturm hat in weiten Teilen der USA zu mehreren Todesfällen und zu Stromausfällen in mehr als einer Million Haushalten geführt. In New York gab es fünf Tote, in Louisiana zwei. In mindestens 20 Staaten riefen die Behörden den Notstand aus, Tausende Flüge wurden am Wochenende gestrichen. Der nationale Wetterdienst (NWS) warnte vor erheblichen Einschränkungen durch glatte Wege und Straßen. Der Sturm bewegte sich am Sonntag vom Süden in den Nordosten der USA.
Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile
Bei unkontrolliert wütenden Waldbränden in Chile sind nach Angaben der Regierung mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die Flammen erfassten auch mehrere Wohngebiete, unter anderem in der Großstadt Concepción. Rund 50.000 Menschen mussten wegen der Brände aus ihren Häusern und Wohnungen fliehen, wie am Sonntag der Minister für öffentliche Sicherheit, Luis Cordero, bekannt gab.
Mindestens 90 Tote durch Überflutungen in Vietnam
Nach tagelangen heftigen Regenfällen in Vietnam ist die Zahl der Todesopfer durch Überschwemmungen und Erdrutsche auf mindestens 90 gestiegen. Zwölf weitere Menschen werden noch vermisst, teilte das Umweltministerium am Sonntag mit. Die Suche nach den Vermissten dauere an. Seit dem 16. November wurden Zehntausende Häuser in fünf Regionen des Landes überflutet. Am stärksten betroffen war die bergige Provinz Dak Lak mit mehr als 60 Todesopfern.
Philippinen rüsten sich für Supertaifun Fung-Wong
Auf der Flucht vor Supertaifun „Fung-Wong“ haben fast eine Million Bewohner der Philippinen ihre Häuser verlassen müssen. Der heftige Tropensturm zog in der Früh mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde nahe der östlichen Provinz Catanduanes vorbei und brachte heftige Regenfälle mit sich, wie der Wetterdienst Pagasa am Sontag mitteilte. Manche Böen erreichten demnach Geschwindigkeiten von 230 Kilometern pro Stunde.
Taifun Kalmaegi: Zerstörung auf Philippinen und Vietnam
Der heftige Taifun „Kalmaegi“ hat auf den Philippinen und in Vietnam eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Auf den Philippinen sei die Zahl der Toten auf über 200 gestiegen, teilte der Katastrophenschutz am Samstag mit. In Vietnam kamen nach Angaben der Regierung mindestens fünf Menschen ums Leben, drei weitere werden noch vermisst. Mit dem Sturm „Fung-Wong“ ist zudem bereits der nächste Taifun unterwegs und bedroht bereits betroffenen Gebiete.
Nach Bergsturz in der Schweiz: Spenden an Blatten ausbezahlt
Der Kanton Wallis in der Schweiz hat die ersten Spenden an die Bevölkerung von Blatten ausbezahlt. Bisher seien 25 Gesuche um Unterstützungsbeiträge in der Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Schweizer Franken (1,51 Millionen Euro) bewilligt worden, teilte die Spendenkommission am Freitag mit.
Explosion in US-Fabrik: Behörden gehen von 16 Toten aus
Nach der verheerenden Explosion in einer Sprengstofffabrik im US-Bundesstaat Tennessee haben die Ermittler keine Hoffnung mehr auf Überlebende unter den Vermissten. Die Angehörigen der mutmaßlich 16 Todesopfer seien informiert worden, sagte der Sheriff von Humphrey County bei einer Pressekonferenz am Samstag, über die mehrere US-Medien berichteten. Davor hatten 18 Personen als vermisst gegolten.
China evakuiert Hunderttausende vor Taifun Matmo
Hunderttausende Menschen sind im Süden Chinas vor dem Taifun „Matmo“ in Sicherheit gebracht worden. Der Sturm erreichte einem Bericht des chinesischen Staatssenders CCTV zufolge gegen 08.50 Uhr MESZ die Provinz Guangdong. Laut der chinesischen Meteorologiebehörde traf er mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 Stundenkilometern an Land. Zuvor evakuierten die Behörden 197.000 Menschen auf der Insel Hainan und 150.000 in der Provinz Guangdong.
So viel CO2 wie nie durch Waldbrände in Europa freigesetzt
In Europa haben Waldbrände in diesem Sommer laut dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus die höchsten CO2-Emissionen seit Beginn der Messungen vor 23 Jahren verursacht. Auf dem Gebiet der EU und Großbritanniens wurden demnach bis zum 15. September durch Brände 12,9 Megatonnen klimaschädliches Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt. Damit wurde der bisherige Rekordwert von 11,4 Megatonnen aus den Jahren 2003 und 2017 übertroffen.
Erdbeben der Stärke 5,4 erschütterte Griechenland
Ein Erdbeben der Stärke 5,4 hat in der Nacht auf Dienstag Griechenland erschüttert - es war auch in der Hauptstadt Athen deutlich zu spüren. Das Epizentrum lag etwa vier Kilometer vor dem Badeort Nea Styra im Südwesten von Euböa, der zweitgrößten Insel Griechenlands. In dem Küstenort verbrachten viele Bewohner aus Angst vor möglichen Nachbeben die gesamte Nacht im Freien. Berichte über Opfer oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor.
Waldbrände in Spanien zerstörten weitere 30.000 Hektar Land
Durch die Rekord-Waldbrände in mehreren Regionen Spaniens sind innerhalb von 24 Stunden weitere 30.000 Hektar Land zerstört worden. Wie Satellitendaten am Dienstagmorgen zeigten, fiel seit dem Vortag eine Fläche in der Größe von 42.000 Fußballfeldern im Westen des Landes den Flammen zum Opfer.
Mehr als 200 Nachbeben in der Türkei
Nach einem Erdbeben der Stärke 6,1 in der westtürkischen Provinz Balikesir haben zahlreiche Nachbeben die Region erschüttert. Die Katastrophenschutzbehörde Afad teilte am Montag mit, sie habe 237 Nachbeben registriert, bei zehn davon sei mindestens eine Stärke von 4,0 gemessen worden. Die Epizentren lagen demnach im Bezirk Sindirgi. Menschen übernachteten aus Angst im Freien oder im Auto, wie Medien berichteten.
Über 1.000 Menschen wegen Waldbränden in Spanien evakuiert
Im Nordwesten Spaniens sind wegen anhaltender Waldbrände über 1.000 Menschen evakuiert worden. Wie die örtlichen Behörden am Sonntag mitteilten, breiteten sich die Brände in den Provinzen Kastilien und León wegen heftiger Winde und hoher Temperaturen weiter aus. Rund 400 Menschen seien rund um die Gemeinde Carucedo evakuiert worden, weitere 700 aus mehreren Ortschaften nahe der UNESCO-Weltkulturerbestätte Las Médulas.
Frankreich steuert auf Höhepunkt von Hitzewelle zu
Die Hitze in Frankreich hat auch am Wochenende unvermindert angehalten - und sie breitet sich weiter aus: Anfang kommender Woche wird nach Angaben des Wetterdienstes der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle erwartet. Für mehr als die Hälfte des Landes gelte am Montag eine Hitzewarnung, teilte der französische Wetterdienst Météo-France am Sonntag mit. Betroffen seien vor allem das Zentrum und der Süden des Landes.
Waldbrände in Portugal nur teilweise unter Kontrolle
In Portugal hat die Feuerwehr einige der rund ein Dutzend schweren Waldbrände unter Kontrolle gebracht. Wie der Zivilschutz mitteilte, waren bei der Bekämpfung von vier großen Feuern im Norden und im Zentrum des Landes am Mittwoch noch rund 1.500 Feuerwehrleute im Einsatz. Hunderte weitere Einsatzkräfte waren demnach damit beschäftigt, bereits unter Kontrolle gebrachte Waldbrände weiter einzudämmen.
Opferzahl nach Flutkatastrophe in Texas auf 78 gestiegen
Nach der Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Texas sind bisher 78 Tote geborgen worden. Am schlimmsten betroffen ist der Landkreis Kerr, wo es 68 Todesopfer gab, darunter 28 Kinder. 41 Menschen würden weiterhin vermisst, sagte Texas' Gouverneur Greg Abbott. Allein in einem christlichen Sommerlager für Mädchen sind 27 Menschen ums Leben gekommen, wie das „Camp Mystic“ auf seiner Website am Montag berichtete. US-Präsident Donald Trump griff indessen die Vorgängerregierung an.
Opferzahl nach Flutkatastrophe in Texas auf 78 gestiegen
Nach der Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Texas sind bisher 78 Tote geborgen worden. Am schlimmsten betroffen ist der Landkreis Kerr, wo es 68 Todesopfer gab, darunter 28 Kinder. 41 Menschen würden weiterhin vermisst, sagte Texas' Gouverneur Greg Abbott. Gesucht wird weiterhin nach zehn der vermissten Mädchen aus einem Sommerlager. US-Präsident Donald Trump beschuldigte die Vorgängerregierung, für Versäumnissen im Katastrophenmanagement verantwortlich zu sein.
Ein Toter bei schwerem Erdbeben in Peru
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Perus ist am Sonntag ein Mensch ums Leben gekommen. Das Beben ereignete sich laut Behörden um die Mittagszeit etwa 30 Kilometer vor der Küste der Hafenstadt Callao, die nahe der peruanischen Hauptstadt Lima liegt. Nach Polizeiangaben starb in Lima ein Mann, als eine Mauer infolge des Bebens zusammenstürzte. Fünf weitere Menschen wurden laut Rettungsdiensten verletzt.
Waldbrände in Kanada teilweise außer Kontrolle
In großen Teilen Kanadas breiten sich gefährliche Waldbrände weiter aus. Von landesweit mehr als 120 Brandherden loderte etwa die Hälfte außer Kontrolle, wie aus dem aktuellen nationalen Waldbrandbericht hervorging. Nach den Provinzen Manitoba und Saskatchewan sind mittlerweile auch Einwohner in den westlichsten Provinzen Alberta und British Columbia aufgerufen, sich aus den betroffenen Gebieten in Sicherheit zu bringen.
Heftige Waldbrände in Kanada - Notstand in zwei Provinzen
Wegen der heftigen Waldbrände im Zentrum Kanadas haben die Behörden am Donnerstag auch in der Provinz Saskatchewan den Notstand ausgerufen. „Wir haben es in Saskatchewan mit einer sehr schwierigen Situation zu tun“, sagte der Regierungschef der Provinz, Scott Moe, am Donnerstag vor Journalisten. „Wir ergreifen alle möglichen Maßnahmen, um unsere Gemeinden vorzubereiten“, fügte er hinzu. In der Provinz Manitoba war schon am Mittwoch der Ausnahmezustand ausgerufen worden.
Rekord von Binnenvertriebenen weltweit - USA an der Spitze
Neue bewaffnete Konflikte und Naturkatastrophen haben 2024 für einen Rekord bei den Binnenvertriebenen geführt – also Menschen, die im eigenen Land anderswo Zuflucht suchen mussten. Die Zahl der Vertreibungen durch Naturkatastrophen war nirgends so hoch wie in den USA, berichtet die Beobachtungsstelle für Binnenvertriebene (IDMC) in Genf. Auslöser waren unter anderem die Hurrikane „Helene“ und „Milton“.
Verletzte und zerstörte Gebäude nach Erdbeben in Ecuador
Bei dem Erdbeben in Ecuador sind nach Angaben der Rettungskräften mehr als 30 Menschen verletzt und hunderte Gebäude beschädigt oder zerstört worden. Nach Angaben der Behörden vom Samstag wurden in der vor allem betroffenen Hafenstadt Esmeraldas vier Gesundheitszentren und 18 Schulen zerstört. Das Beben der Stärke 6,3 ereignete sich am Freitag kurz vor 07.00 Uhr (Ortszeit, 14.00 Uhr MESZ) und war in zehn der 24 Provinzen des Landes zu spüren.
Weißes Kreuz: Feldküche der neuesten Generation übergeben
Bei Großschadensereignissen gilt es für den Zivilschutz des Weißen Kreuzes, in kürzester Zeit mehrere hundert Menschen vor Ort mit Mahlzeiten zu versorgen. Dafür hat die Agentur für Bevölkerungsschutz dem Landesrettungsverein einen neuen Küchencontainer zur Verfügung gestellt. Soziallandesrätin Rosmarie Pamer hat ihn kürzlich im Rahmen der Zivilschutzmesse Civil Protect an Vereinsdirektor Ivo Bonamico übergeben.
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