Kolumbien
66 Tote bei Absturz von Militärmaschine in Kolumbien
Die Zahl der Todesopfer beim Absturz eines Militärflugzeugs in Kolumbien ist Armeekreisen zufolge auf mindestens 66 gestiegen. Bei dem Absturz in Puerto Leguízamo, nahe der Grenze zu Peru und Ecuador, wurden außerdem Dutzende Menschen verletzt, wie AFP aus Armeekreisen erfuhr. An Bord der Transportmaschine befanden sich Armeeangaben zufolge 125 Menschen. Unter den Todesopfern befanden sich 58 Soldaten, sechs Mitglieder der kolumbianischen Luftwaffe und zwei Polizeibeamte.
Kolumbien: Militärflugzeug mit über 120 Menschen abgestürzt
Ein Militärflugzeug mit mehr als 120 Menschen an Bord ist im Süden Kolumbiens kurz nach dem Start abgestürzt. Die Maschine der Luftwaffe sei kurz nach dem Abflug vom Flughafen in Puerto Leguízamo im Departamento Putumayo nahe der Grenze zu Peru verunglückt, teilte Verteidigungsminister Pedro Sánchez auf der Plattform X mit. Details zu möglichen Todesopfern oder Verletzten nannte er zunächst nicht.
Explosionen in Venezuela: Kolumbiens Präsident spricht von Angriff
Nach Berichten über Explosionen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas hat der Präsident des Nachbarlandes Kolumbien von einem Angriff auf Venezuela gesprochen. „In diesem Moment wird Caracas bombardiert. Alarm an alle: Venezuela wurde angegriffen. Sie beschießen es mit Raketen“, schrieb Staatschef Gustavo Petro auf der Plattform X. „Die Organisation Amerikanischer Staaten und die Vereinten Nationen sollten sofort zusammentreten“, forderte er.
27 Tonnen Kokain auf hoher See vor Kolumbien beschlagnahmt
Die kolumbianische Marine hat auf hoher See 27 Tonnen Kokain sichergestellt. Im Pazifik seien auf mehreren Schiffen neun Tonnen des Rauschgifts beschlagnahmt worden, teilte Präsident Gustavo Petro mit. An dem Einsatz seien auch Sicherheitskräfte aus Panama, Australien, Costa Rica und El Salvador beteiligt gewesen. Bei einer zweiten Operation seien nahe den Kanarischen Inseln mit Unterstützung europäischer Polizeikräfte 18 Tonnen Kokain sichergestellt worden.
17 Minderjährige aus Sekte befreit
Die kolumbianischen Behörden haben nach eigenen Angaben 17 Kinder und Jugendliche aus einer unter Kindesmissbrauchsverdacht stehenden Sekte befreit. Die Minderjährigen seien „gerettet“ worden, erklärte die Einwanderungsbehörde des Landes am Sonntag im Onlinedienst X.
Nach US-Angriffen: Kolumbien stoppt Geheimdienstkooperation
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat den Austausch von Geheimdienstinformationen mit den USA ausgesetzt. Das betrifft den Geheimdienst der Streitkräfte, zudem sollen auch andere Kontakte mit US-Sicherheitsbehörden ausgesetzt werden, wie Petro auf der Plattform X erklärte. Die Maßnahme gelte, „solange die Angriffe mit Raketen auf Boote in der Karibik andauern“. Der gemeinsame Kampf gegen Drogen müsse „den Menschenrechten des karibischen Volkes untergeordnet werden“.
Menschenhändlerring ausgehoben: Anstoß war Rotlichtkontrolle in Ischgl
Ein international agierender Menschenhändlerring ist ausgehend von einem Fall in Nordtirol ausgehoben worden. Ein Netzwerk, bestehend aus 28 Beschuldigten, soll zwischen Mai 2021 und August 2024 insgesamt 45 Frauen von Kolumbien nach Österreich gelockt und zur Prostitution gezwungen haben. Elf Personen wurden festgenommen, davon drei in Salzburg. Der mutmaßliche türkische Hauptbeschuldigte befand sich noch auf der Flucht, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz.
Zu Prostitution gezwungen: Schlag gegen Menschenhandel in Österreich
Bei einer international koordinierten Großrazzia gegen ein Menschenhändlernetzwerk sind am vor wenigen Tagen in Kolumbien fünf verdächtige Kolumbianer festgenommen worden. Im Fokus steht demnach eine von Österreich aus agierende Gruppe, deren mutmaßlicher Kopf ein österreichisch-türkischer Staatsbürger ist. Dieser befindet sich auf der Flucht, berichtete Europol am Montag in einer Aussendung.
Zwei Anschläge fordern mindestens 13 Tote – Polizeihubschrauber abgeschossen
Bei zwei Anschlägen sind in Kolumbien mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Im Norden des südamerikanischen Landes schossen mutmaßliche Kriminelle einen Polizeihubschrauber ab. Dabei kamen nach Angaben der Regierung acht Polizisten ums Leben und acht weitere wurden verletzt. Wenig später detonierten nahe einem Luftwaffenstützpunkt in der Großstadt Cali im Südwesten von Kolumbien zwei Sprengsätze.
Kolumbiens Ex-Präsident Uribe verurteilt
Der ehemalige kolumbianische Präsident Alvaro Uribe ist am Montag (Ortszeit) in einem jahrelangen Verfahren wegen Zeugenbestechung und Prozessbetrugs für schuldig befunden worden. Damit ist der rechtsgerichtete Politiker der erste Ex-Präsident des Landes, der jemals vor Gericht verurteilt wurde. Uribes Anwälte kündigten Berufung an. Uribe nahm per Videoschaltung an dem Prozess teil. Das Strafmaß stand noch nicht fest.
Kolumbiens Präsidentschaftskandidat Uribe angeschossen
In Kolumbien ist ein oppositioneller Kandidat für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr durch Schüsse schwer verletzt worden. Der rechtsgerichtete Senator Miguel Uribe sei bei dem Schusswaffenangriff am Samstag (Ortszeit) drei Mal getroffen worden, teilten Rettungskräfte mit. Der 39-Jährige erlitt demnach zwei Schussverletzungen am Kopf und eine weitere am Knie. Die Tat hatte sich während eines Wahlkampfauftritts von Uribe in der Hauptstadt Bogotá ereignet.
Kolumbien: Biologe aus Italien zerstückelt in Koffer gefunden
Ein italienischer Forscher, Alessandro Coatti (42) ist in Kolumbien getötet und zerstückelt worden. Der Kopf und die Arme des in Portomaggiore (Provinz Ferrara) geborenen Biologen wurden in einem Koffer in der Nähe des Stadions in der Stadt Santa Marta gefunden. Dies berichtete gestern die italienische Botschaft in Bogota.
Vom Billardtisch verraten: Mafiaboss festgenommen
In Medellin in Kolumbien klickten am Montag für den italienischen Mafiaboss Gustavo Nocella die Handschellen. Der 58-Jährige war auf der Liste der meistgesuchten Mafiabosse der Welt. Nocella war als passionierter Billardspieler bekannt und hatte sich in seiner neuen Wohnung einen handgefertigten Billardtisch liefern lassen – so sind die Drogenfahnder auf die Spur des Verbrechers gekommen.
Hunger, Nässe, Schlangen: Wie die Kinder 40 Tage im Regenwald überlebten
Die Geschichte der 4 am Samstag aus einem Dschungel in Kolumbien geretteten Kinder grenzt gleich in doppelter Hinsicht an ein Wunder: Zunächst überleben alle Geschwister im Alter von 11 Monaten bis 13 Jahren den Flugzeugabsturz vom 1. Mai, bei dem ihre Mutter, der Pilot und ein weiterer Erwachsener ums Leben kamen. Und anschließend überstanden sie 40 Tage im dichten Regenwald.
„Er hat alles zerstört“ - Mutter berichtet von Hurrikan „Iota“
Bilder von Naeeth Novaglias Zuhause, eine Bewohnerin der kolumbianischen Insel Providencia. Diese Woche war Hurrikan Iota über die Landschaften hinweggefegt. Novaglia ist eine von rund 6.000 Menschen, deren Häuser beschädigt oder vollständig zerstört wurden. Ihre Kinder hat sie zu ihrer Großmutter geschickt. Sie konnten überleben, weil sie im Badezimmer Schutz gesucht hatten erzählt die 32-Jährige. "Der Hurrikan hat alles zerstört. Alles. Er hat alles weggefegt, uns hat er, Gott sei Dank, nicht mitgenommen."
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