Kommentar
Zwischen Debatte und Hass: Wie Social Media die Demokratie zersetzt
„Politik und Gesellschaft sind gleichermaßen gefordert, Grenzen zu ziehen, Verantwortung einzufordern und Räume zu schaffen, in denen Diskussion wieder möglich ist. Ohne Angst, ohne Hass, aber mit Haltung.“ Ein Kommentar von STOL-Ressortleiter Arnold Sorg.
Das Geschenk des langen Lebens
Wir müssen uns als Gesellschaft fragen, was uns ein würdevolles Altern wert ist. Das schönste Geschenk der Medizin – das lange Leben – darf nicht zur Last für jene werden, die es leben, und für jene, die sie dabei begleiten. Ein Kommentar von STOL-Redakteur Philipp Trojer.
Der böse Mann mit dem Schweizer Messer
„Ertappt. Ich gestehe. Ich bin ein Verbrecher. Ich habe ein Messer im Rucksack. Eines von der ganz schlimmen Sorte: Die Klinge ist länger als fünf Zentimeter. Und man kann sie sogar ausklappen. Seit kurzem ist so etwas in Italien illegal. Wer damit erwischt wird, dem drohen ein bis drei Jahre Haft. Und der Führerschein ist auch weg. Keine Ahnung, wer solche Gesetze schreibt.“ Ein Kommentar von Vize-Chefredakteur Günther Heidegger.
500 Faschisten, 5000 Gegner – und fast 94 Ausreden
„Es war ein starkes Zeichen. Als vor einer Woche rund 500 aus dem oberitalienischen Raum zusammengekarrte Faschisten in Bozen für einen äußerst fragwürdigen Gesetzentwurf zur ,Remigration' demonstrierten, stellten sich ihnen – je nach Quelle gibt es unterschiedliche Zahlen – zwischen 3.000 und 5.000 Gegendemonstranten entgegen.“ Ein Kommentar von Chef von Dienst, Klaus Innerhofer.
Kommentar: So schaffen wir es nicht
„Jahrelang hat die Politik beim Thema Zuwanderung den Kopf in den Sand gesteckt. Alles, was unangenehm war, wurde vertagt – bis aus der langen Bank eine Hängematte wurde. Und jetzt? Jetzt stehen wir wieder einmal in einer Sackgasse.“ Ein Kommentar von Vize-Chefredakteur Günther Heidegger.
Kommentar: Mit Siegen und Offenheit in die Geschichtsbücher
„Noch eine Woche, dann ist Olympia in Antholz Geschichte. Was bleiben wird, sind Erinnerungen an superspannende Rennen – und an eine Athletin, die in die Sportgeschichtsbücher eingehen wird“. Ein Kommentar von „Dolomiten“-Ressortleiter Michael Eschgfäller.
Olympia: Weg vom Größenwahn – hin zu Pragmatismus
Olympia kehrt zurück in die Alpen – dorthin, wo vor 102 Jahren die Winterspiele ihren Anfang nahmen. Die Spiele von Mailand–Cortina sollen laut IOC die nachhaltigsten der Geschichte werden. Ein großes Versprechen für eine Branche, die ohne Kunstschnee längst nicht mehr existieren würde. Diese Spiele werden nicht die nachhaltigsten sein, aber sie stehen zumindest für eine Trendwende: weg vom Größenwahn, hin zu mehr Pragmatismus. Auch wenn dem IOC noch ein Berg an Hausaufgaben bevorsteht.
Trotz sinkender Zahlen bleibt ein mulmiges Gefühl
„Da prallen zwei Welten aufeinander! Beinahe jede achte Frau im Land traut sich nachts nicht allein auf die Straße. Das hat eine Erhebung des ASTAT zum Sicherheitsempfinden der Südtirolerinnen und Südtiroler ergeben. Eine Zahl, die man sich in einer Großstadt erwarten würde, nicht aber im beschaulichen Südtirol.“ Ein Kommentar von „Dolomiten“-Ressortleiter Michael Eschgfäller.
Wenn das Display den Moment stiehlt
Ein Foto vom olympischen Fackellauf in Bruneck hat mich in dieser Woche ernüchtert zurückgelassen. Die Fackelträgerin inmitten einer Menschenmenge, in der kaum noch ein Gesicht zu sehen ist. Stattdessen dominiert ein Wald aus erhobenen Smartphones. Ein Bild unserer Zeit, in der wir das Hier und Jetzt viel zu oft nur über einen Bildschirm erleben.
Wenn das Display den Moment stiehlt
Ein Foto vom olympischen Fackellauf in Bruneck hat mich in dieser Woche ernüchtert zurückgelassen. Die Fackelträgerin inmitten einer Menschenmenge, in der kaum noch ein Gesicht zu sehen ist. Stattdessen dominiert ein Wald aus erhobenen Smartphones. Ein Bild unserer Zeit, in der wir das Hier und Jetzt viel zu oft nur über einen Bildschirm erleben.
80 Jahre nach dem Nazi-Völkermord – Das Vergessen ist zurück
„Der Holocaust ist kein Kapitel der Vergangenheit, das man abhaken kann. Er ist eine Warnung. Und diese Warnung zu verstehen, weiterzugeben und ernst zu nehmen, ist keine Option – es ist eine Verantwortung.“ Ein Kommentar von STOL-Ressortleiter Arnold Sorg.
Kommentar: Von der Kunst, Nein zu sagen
Eines kann man ihm fürwahr nicht vorwerfen: Untätigkeit. Das ist aber auch das einzig Positive an Donald Trump. Obwohl, ist es gut, sich aufzuführen wie ein hyperaktiver ADHS-Patient auf Ritalin-Entzug? Die Schäden, die der krankhaft narzisstische US-Präsident im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit angerichtet hat, sind jedenfalls rekordverdächtig – wirtschaftlich wie politisch. Ein Kommentar von „Dolomiten“-Chef-vom-Dienst Klaus Innerhofer.
Entscheiden mit alten Zahlen
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Auch diese Woche ging es in Südtirol wieder um die Löhne. Ein Thema, das viele schon nicht mehr hören können – und das gerade deshalb so brisant ist. Denn wer müde wird, übersieht leicht, dass das Problem noch immer ungelöst ist.
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