Kosten
Passeier: E-Werk Gewinne eingebrochen, Schlachthof in finanziellen Nöten
Die Viehverwertungsgenossenschaft Passeier mit ihren 360 Mitgliedern, die in St. Martin den Schlachthof betreibt, ist in finanziellen Nöten. Der Grund dafür liegt beim E-Werk Timmels, das seit Mai 2025 nicht mehr so viel abwirft wie in den vergangenen 15 Jahren. Nun ist man bei den Gemeinden auf Bittgang.
Geistervehikel in Meran: Was damit passiert und was den Haltern droht
Vehikel parken und tschüss: Im Meraner Stadtgebiet sind rund 30 Geisterfahrzeuge abgestellt – Autos und Motorräder. „Fahrzeuge, die von den Besitzern einfach auf öffentlichen Parkplätzen und Straßen abgestellt und stehen gelassen werden“, sagt Alessandro De Paoli, Kommandant der Meraner Stadtpolizei.
Lebenshaltungskosten 2025 im Vergleich: Bozen bleibt teuerstes Pflaster
Bozen bleibt auch 2025 die Stadt mit den höchsten Mehrkosten für Familien in ganz Italien. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des italienischen Verbraucherverbandes (UNC), hervor. Die Berechnungen stützen sich auf die jüngsten Inflationsdaten des ISTAT. Für eine Familie in Bozen ergibt sich daraus im Vergleich zu 2024 eine zusätzliche Belastung von rund 730 Euro – mehr als in jeder anderen italienischen Stadt.
SPID wird kostenpflichtig: Welche Gratis-Alternative es gibt
Seit 10 Jahren gibt es das digitale Identitätssystem SPID (Sistema Pubblico di Identità Digitale). Es ist für zahlreiche Behördengänge unerlässlich – von der Steuererklärung über Sozialleistungen bis hin zum Zugang zur elektronischen Gesundheitsakte – und seit kurzem kostenpflichtig. Doch es gibt eine kostenlose Alternative, auf die man umsteigen kann.
Diese neuen Kosten, Regeln und Rechte warten auf die Bürger in diesem Jahr
Ein neues Jahr bringt stets auch neue Verpflichtungen und Regeln, sehr wohl aber auch Rechte mit sich. So müssen sich die Bürger in diesem Jahr etwa von der Identitätskarte in Papierform verabschieden, allerdings sollen Produktinformationen transparenter und die Reparatur von Elektrogeräten erleichtert werden. Verbraucherschützerin Gunde Bauhofer macht indessen auf bevorstehende Teuerungen aufmerksam.
Asbest: Die unsichtbare Gefahr im Boden
Unter unseren Füßen lauert eine stille Gefahr: alte Asbestzementrohre. Solange sie intakt sind, bestehen kaum Risiken. Beschädigte Rohre jedoch können hochgiftige Asbestfasern freisetzen, die stark krebserregend sind. Genau deshalb ist der derzeitige Austausch des Hauptsammlers der Kanalisierung in Pfalzen so heikel. Die Leitung aus den 1980er-Jahren ist schadhaft und muss erneuert werden.
Landtag: Teures Bling-Bling im Hohen Haus
116 Glaskugeln mit dem Wappen der 116 Gemeinden zieren heuer den Christbaum im Landtag. Kostenpunkt: 15.000 Euro. Nur schlappe 50 Bürgermeister haben sich bislang zur Premiere unterm Weihnachtsbaum angemeldet und im Landtag gehen die Meinungen über das teure Glaskugelspiel auseinander.
Michelin: So viel kostet ein Essen im Drei-Sterne-Lokal
Südtirol hat sich im neuen Gastro-Führer „Guida Michelin“, der kürzlich vorgestellt wurde, weiter verbessert. Auch mit einer Höchstbewertung von drei Sternen ist die heimische Gastronomie wieder vertreten. Jeder Stern bedeutet ein Essenserlebnis auf hohem Niveau, drei Michelin-Sterne gelten weltweit als absolute Speerspitze der Kochkunst. Wer einen Tisch ergattert, sitzt buchstäblich in der Champions League der Gastronomie.
BBT-Feier am Brenner kostet satte 300.000 Euro
Die Durchstichfeier am Brenner mit hochkarätiger Prominenz wie Regierungschefin Giorgia Meloni und Bundeskanzler Christian Stocker dürfte wohl als eine der teuersten Feiern in die Südtiroler Geschichte eingehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 300.000 Euro, sagt die Verantwortliche für Kommunikation der Brennerbasistunnel-Gesellschaft BBT SE, Julia Gruber.
Urlaub in Italien 30 Prozent teurer: Wie reagieren Sie?
Die Sommerferien 2025 werden für Touristen in Italien deutlich teurer: Laut einer Analyse des Verbraucherschutzverbands Codacons liegen die Ausgaben für Reisen, Verpflegung und Freizeitaktivitäten rund 30 Prozent höher als im Sommer 2019 – also vor der Corona-Pandemie.
Dreierlandtag: Teurer Debattierclub soll reformiert werden
Immerhin 90.000 Euro hat der Dreierlandtag am Mittwoch und Donnerstag im Kursaal von Meran gekostet – und inzwischen sind sich viele Abgeordnete einig: So kann es nicht weitergehen. Es braucht dringend eine Reform. Druck dazu kommt aus dem Bundesland Tirol und auch Landeshauptmann Arno Kompatscher spricht sich für eine Aufwertung aus.
60 Millionen Euro für private Konzessionäre im ÖNPV
Knapp 60 Millionen Euro hat das Land den privaten Konzessionären im ÖPNV 2023 für deren Dienste bezahlt. Aufgeteilt sind diese auf zehn verschiedene Ausschreibungslose. Bei den Auskünften aus dem Mobilitätsressort, wie sich diese Kosten zusammensetzen, beklagt der Freie Abgeordnete Andreas Leiter Reber „mangelnde Transparenz im Daten-Wirrwarr “ und verortet „Nachholbedarf“.
„Wir müssen die Löhne erhöhen, sonst steuern wir auf Altersarmut zu“
Tony Tschenett, Vorsitzender des ASGB, warnt am Tag der Arbeit eindringlich vor den sozialen Folgen stagnierender Einkommen in Südtirol. Im Gespräch fordert er deutliche Lohnerhöhungen, stärkere Unterstützung im Wohnbau und ein Ende jahrelanger Verzögerungen bei Kollektivverträgen.
Kurztrip nach Großbritannien geplant? – Achtung vor diesen Kostenfallen
Zwischen Ostern und Anfang Mai stehen dieses Jahr besonders viele Feier- und Brückentage für einen Kurzurlaub zur Verfügung. Wer dies als günstige Gelegenheit für eine Reise nach Großbritannien sieht, läuft jedoch Gefahr, bei der Beantragung der neuen erforderlichen Einreisegenehmigung (ETA) in eine Kostenfalle zu tappen.
Studierende Kinder werden teurer – Doch Millionen für Beihilfen bleiben ungenutzt
Unterkunft, Lebenshaltungskosten, Studiengebühren: Studierende Kinder gehen ins Geld. Dennoch nehmen in Südtirol die Anträge auf Studienbeihilfe ab, im Fördertopf des Landes bleiben jedes Jahr Millionen Euro übrig, 2023/24 ganze 2,7 Millionen Euro. „Kein Wunder, wenn bei den Zugangskriterien die Einkommensgrenzen nicht angehoben werden“, ärgert sich Maria Elisabeth Rieder (Team K).
„Heimkosten für viele bald nicht mehr bezahlbar“
Die Grundtarif-Erhöhung in den Seniorenwohnheimen des ÖBPB in Brixen und Klausen treibt manch Angehörigem die Schweißperlen auf die Stirn. Sie sorgen sich, den Aufenthalt ihres Ehepartners, ihrer Eltern nicht mehr dauerhaft finanzieren zu können. Ein betroffener Angehöriger erzählt, wie sehr ihm die Tariferhöhung zu schaffen macht.
Demenz: Urteil lässt Familien hoffen
Hoffnung für 13.000 an Demenz erkrankte Südtiroler: Das Kassationsgericht hat einer Alzheimer-Patientin die Rückerstattung von 100.000 Euro Pflegekosten zugesprochen. „Wir sind dabei, das Urteil zu analysieren. Zumal es ganz Italien betrifft, kann hier nur eine Lösung auf gesamtstaatlicher Ebene gefunden werden“, sagt Landesrat Dr. Hubert Messner.
Handwerker am Limit: Arbeit, die mehr Wertigkeit verdient
Die gleiche Dienstleistung, aber 180 Prozent Preisunterschied: Der Preisvergleich von Handwerksstunden in Süd- und Nordtirol bringt Erstaunliches ans Licht. Wie also wirtschaften Südtiroler Betriebe damit? Ein Einblick in Steuern, Löhne und Kalkulationen am Beispiel der Kfz-Branche zeigen die Herausforderungen – und warum Experten klare Veränderungen fordern.
Effizient heizen, Kosten senken: So sparen Sie bares Geld
Die Heizkosten in Südtirol variieren stark – von Gemeinde zu Gemeinde und je nach Heizsystem. Besonders in kälteren Regionen treiben lange Winter die Preise in die Höhe. Doch mit ein paar einfachen Maßnahmen können Verbraucher ihre Heizkosten spürbar reduzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen. Von der richtigen Raumtemperatur bis zur Pflege der Heizanlage – diese Tipps helfen, warm durch den Winter zu kommen, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen.
Der Platz im Seniorenheim kostet künftig mehr
Das Personal erhält mehr Geld und der Bürger muss ab 1. Jänner für das Seniorenheim tiefer in die Tasche greifen. 10 Prozent vom Inflationsausgleich, der 2024 und 2025 ausgeschüttet wird, müssen die Heime selbst stemmen. Rechnerisch sind das 4 Euro pro Tag. „Manche werden weniger einheben, manche mehr“, so Landesrätin Rosmarie Pamer.
Zwischen Beton und Baustellen: So läuft der Krankenhausumbau in Bruneck
Knapp 50 Jahre alt ist das Brunecker Krankenhaus. Viele Bereiche sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Deshalb wird seit über 20 Jahren an umfangreichen Umbau- und Erweiterungsarbeiten geplant, seit mehreren Jahren wird – bei laufendem Betrieb und mit ungewollten Unterbrechungen – am Spital gebaut. Und das wird noch einige Jahre so bleiben, sagt Arnold Kaiser, Abteilungsdirektor für Technik und Vermögen.
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