Krankenhaus
Innichen: Ungewöhnlicher Einsatz – Feuerwehr entfernt Ring in Notaufnahme
Zu einer ungewöhnlichen technischen Hilfeleistung ist am gestrigen Sonntagabend die Freiwillige Feuerwehr Innichen alarmiert worden. Über die Kommandoschleife rückten die Einsatzkräfte in die Notaufnahme des Krankenhauses von Innichen aus, wo ein Ring von einem Finger entfernt werden musste.
Kinderärztin verlässt das Wipptal nach wenigen Monaten wieder
Erst im vergangenen Dezember hatte der Südtiroler Sanitätsbetrieb angekündigt, dass mit Dr. Gloria Maria Patelli nach vielen Jahren wieder eine niedergelassene Kinderärztin im Wipptal tätig sein werde. Doch nun beendet sie bereits nach wenigen Monaten ihre Tätigkeit in Sterzing.
Burgstall: Pkw und Kleinmotorrad prallen zusammen – 73-Jähriger schwer verletzt
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstagvormittag in Burgstall: Aus ungeklärter Ursache prallten ein Kleinmotorrad und ein Pkw zusammen. Ein etwa 73-jähriger Mann aus Gargazon wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Patientenansturm ohne Ende: Wenn die Notaufnahme zum Hausarzt-Ersatz wird
Eigentlich wären sie nur für den absoluten Notfall gedacht, doch immer mehr Menschen suchen die Notaufnahmen in den sieben Südtiroler Landeskrankenhäusern auf, ohne dass akute medizinische Notwendigkeit besteht. Das stellt Personal, aber auch die Strukturen zunehmend vor Herausforderungen.
Südtirols Notaufnahmen durch unnötige Fälle am Limit
Leichte Erkältungen oder kleine Schürfwunden landen immer häufiger in Südtirols Notaufnahmen. Solche nicht akuten Beschwerden binden Ressourcen, die jedoch für Notfälle benötigt werden und das Gesundheitssystem vor wachsende Herausforderungen stellen. Im Sanitätsbetrieb hofft man, durch eine „gestärkte, wohnortnahe Versorgung für spürbare Entlastung zu sorgen“.
Mann mit Waffe in Nordtiroler Spital – Polizei im Großeinsatz
Ein bewaffneter Mann hat Montagvormittag einen größeren Polizeieinsatz im Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) ausgelöst. Der offenbar psychisch beeinträchtigte Verdächtige wurde rasch von Beamten überwältigt und abgeführt, sagte ein Polizeisprecher. Laut bisherigen Informationen wurde niemand verletzt. Der Einsatz, an dem auch die Sondereinheit Cobra beteiligt war, wurde bereits wieder beendet.
Lawine am Rosengarten – 28-jähriger Schneeschuhwanderer gestorben
Die Zahl der Lawinenopfer am gestrigen Sonntag in Trentino-Südtirol ist auf zwei gestiegen. Ein 28-jähriger Mann aus der Provinz Mantua, der am Vortag bei einer Schneeschuhwanderung am Rosengarten von einer Lawine erfasst worden war, ist im Krankenhaus von Trient gestorben.
Streit um Parkplatz in Bozen: Mann geht mit Schlagstock auf Kontrahent los
Passanten und Anrainer einer sonst ruhigen Gegend der Landeshauptstadt wurden am Montagabend Zeugen eines schweren Gewaltvorfalls: Ein Streit zwischen zwei Männern soll derart ausgeartet sein, dass einer von ihnen mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Wenn Krebs die Seele trifft: Wie Psychoonkologen Betroffene begleiten
Diese Diagnose ist ein Schock: „Ungefähr zwei Drittel der Krebspatienten brauchen eine psychologische Begleitung“, sagt Dr. Anton Huber. Er arbeitet seit 25 Jahren als Psychoonkologe am Krankenhaus Bruneck. Anlässlich des heutigen Weltkrebstages spricht er im Interview darüber, wie Betroffene Kraft finden und warum es so wichtig ist, auch Angehörige zu unterstützen.
Bozner Krankenhaus: Mann verwechselt Bremse und Gas, rast in die Tiefgarage
Ein Unfall, der sich kürzlich in der Tiefgarage des Bozner Krankenhauses ereignete, endete glimpflich: Ein Mann hat offenbar Bremse und Gaspedal seines Autos verwechselt und raste mit voller Geschwindigkeit durch die Schranke.
Bozen: Seltene Fehlbildung bei Baby Luca erfolgreich operiert
An der Kinderchirurgie des Landeskrankenhauses Bozen ist kürzlich ein seltener und hochkomplexer Eingriff bei einem wenige Tage alten Baby gelungen. Dank frühzeitiger Diagnose und interdisziplinärer Zusammenarbeit konnte dem Neugeborenen das Leben gerettet werden.
Erneute Gewalt in der Notaufnahme: Zwei Sicherheitsmitarbeiter verletzt
Schon wieder ist es in der Notaufnahme des Trienter Krankenhauses zu einem gewalttätigen Zwischenfall gekommen. In den frühen Morgenstunden des gestrigen Sonntags wurden zwei Mitarbeiter des Pförtner- und Sicherheitsdienstes von einem Patienten angegriffen und verletzt.
Kleinen Patienten Hoffnung schenken
Ein Symbol der Hoffnung, Nähe und Solidarität für Kinder, die medizinisch behandelt werden, und deren Familien: Seit gestern steht in der Neuen Klinik im Krankenhaus Bozen der Baum der Wünsche. Gespendet wurde er von der Stiftung Lene Thun – bei der Vorstellung am Montag überreichten die Manager des Hotels Four Points Sheraton auch einen Scheck für die Pädiatrie-Abteilung des Spitals.
Leben bis zum letzten Augenblick: 10 Jahre Kinderpalliativdienst
Landesrat Dr. Hubert Messner, selbst jahrelang in der ärztlichen Betreuung der Kleinsten tätig, weiß, dass palliativmedizinische Versorgung von Kindern weit mehr bedeutet als die Begleitung in den letzten Lebenstagen: „Sie umfasst die frühzeitige Unterstützung der Kinder und ihrer Familien, ab dem Moment, in dem eine unheilbare Erkrankung diagnostiziert wird. Der palliativmedizinische Dienst leistet dabei eine unverzichtbare Arbeit – oft direkt im häuslichen Umfeld – und schenkt den betroffenen Familien wertvolle Hilfe und Entlastung.“
Bozner Krankenhausparkplatz wird teurer: Kritik an fehlender zeitlicher Abrechnung
Seit dem 1. Dezember müssen Patienten und Besucher des Bozner Krankenhauses tiefer in die Tasche greifen: Die Parkgesellschaft hebt den Tagestarif von bisher 1,50 Euro auf 2 Euro pro Stunde an – ein Plus von rund 34 Prozent.
Arbeitsunfall am Bozner Spital: Ursache für schweren Sturz abklären
Bis heute ist nicht geklärt, was zum schweren Arbeitsunfall vom 3. März beim Bozner Spital geführt hat. Und möglicherweise wird es dazu auch nie kommen, denn die Staatsanwaltschaft soll erwägen, die Einstellung des Ermittlungsverfahrens zu beantragen.
Wenn der Arzt an die Hoteltür klopft
Wenn in der Ferienwohnung oder im Hotel der Hals kratzt, der Rücken zwickt oder ein Infekt den Skiurlaub ausbremst, dann kommt im Kronplatz-Gebiet ab diesem Winter der Arzt wie gerufen. Ein Pilotprojekt ermöglicht medizinische Hausbesuche für Urlauber – unkompliziert und gegen Bezahlung. Das soll sowohl die Notaufnahmen als auch die Hausärzte in den Dörfern entlasten.
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