Lagebericht
Zwischen Euphorie und Ernüchterung: Warum diese Weinlese anders ist
Mit großen Erwartungen sind Südtirols Weinbauern in die heurige Erntesaison gestartet. Die Trauben präsentierten sich in bester Verfassung, vielerorts herrschte Euphorie über einen potenziell herausragenden Jahrgang. Doch ein plötzlicher Wetterumschwung mit Regen und feuchtwarmen Bedingungen trübte die Aussichten und machte die Lese zur Zitterpartie.
Zivilschutzstatus wieder auf „Zero“ zurückgestuft: Muren möglich
Flächendeckender Dauerregen hat am Montag die Pegelstände in mehreren Flüssen ansteigen lassen und die Wehrleute unseres Landes gefordert. Um die 100 Milliliter Niederschlag fielen in einigen Teilen Südtirols – so viel wie sonst in einem ganzen Monat nicht. Die Schäden hielten sich dabei in Grenzen. Der Zivilschutzstatus wurde inzwischen wieder auf Normalzustand „Zero“ zurückgestuft.
Unwetter: Lage entschärft sich, Starkregen und Murgänge lokal möglich
Die ersten Prognosen nach den Unwettern sind eingetroffen: Nach einem Anstieg der Pegel in verschiedenen Flüssen und Bächen, Murenabgängen und zahlreichen Feuerwehreinsätzen „ist die Situation dabei, sich zu entschärfen“, sagt Klaus Unterweger, Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz. Starkregen ist weiterhin möglich, aber nicht mehr flächendeckend. Mögliche Murgängen und Massenbewegungen bilden weiterhin Gefahrenpotenzial.
Landeswarnzentrum: Leichte Entspannung, aber Vorsicht
Dank der vorübergehenden Wetterberuhigung hat sich laut Mitteilung des Landeswarnzentrums in der Agentur für Bevölkerungsschutz auch die Situation an den verschiedenen Krisenherden im Land ein bisschen beruhigt. Allerdings ist man vorsichtig wegen der für die kommende Nacht vorausgesagte 3. Welle an heftigen Niederschlägen in 5 Tagen.
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