Lawine
Snowboarder bei Lawinenabgang in Nordtirol ums Leben gekommen
Ein Lawinenabgang im Tiroler Kühtai (Bezirk Imst) hat am Mittwochnachmittag für einen von drei Snowboardern tödlich geendet. Die Wintersportler fuhren vom Gipfel „Die Mute“ Richtung Finstertal-Stausee, als sich ein Schneebrett löste. Der Mittlere der Gruppe wurde ganz verschüttet.
Nach Lawinenabgang im Fleimstal: 46-Jähriger leblos geborgen
Ein 46-jähriger Skitourengeher aus Ziano di Fiemme ist am heutigen Mittwochvormittag tot in der Lagorai-Gruppe, im Trentino, aufgefunden worden. Der Mann war auf 2.370 Metern Höhe an der Nordseite des Castel di Bombasel (2.535 m) von einer Lawine erfasst worden .
Riesige Lawine in Pfitsch: 36-Jähriger verschüttet und reanimiert
Zu einem großangelegten Lawineneinsatz ist es am heutigen Ostersonntag in Pfitsch gekommen. Unterhalb der Grabspitze wurde ein italienischer Tourist von einer Lawine verschüttet. Er konnte geborgen werden, musste von den Einsatzkräften jedoch reanimiert werden. Der 36-jährige Skibergsteiger aus der Provinz Vicenza wurde im kritischen Zustand ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.
Lawinen in den italienischen Alpen: Heuer bereits 32 Todesopfer
2026 wird als tragisches Jahr für die italienischen Alpen in Erinnerung bleiben. Seit Anfang 2026 sind 32 Menschen ums Leben gekommen, das ist ein Negativ-Rekord in Europa. Zum Vergleich: In Frankreich kamen 30 Menschen ums Leben, in Österreich 29, meldeten die Europäischen Lawinenwarnsysteme EAWS.
Ein tiefschwarzer Tag am Schneebigen Nock: 6 Menschen starben unter Lawine
Am heutigen 12. März vor zehn Jahren erlebte das Tauferer Tal einen der schwärzesten Tage seiner jüngeren Geschichte: Eine gewaltige Lawine unterhalb des Gipfels des 3358 Meter hohen Schneebigen Nocks oberhalb von Rein in Taufers riss sechs Menschen in den Tod – fünf Südtiroler und einen Nordtiroler. Die Tragödie sorgte weit über die Landesgrenzen hinaus für Bestürzung.
Suche nach Lawinenverschütteten: „Zuerst mal Ordnung ins Chaos bringen“
Lawinen reißen Menschen in Sekunden mit – auch in diesem Winter und oft mit tödlichen Folgen. Geht der Notruf „Verschüttete!“ ein, beginnt für die Bergretter ein Wettlauf gegen die Zeit. Wie aber läuft ein solcher Einsatz genau ab? Welche Technik kommt zum Einsatz – und wo liegen die Unterschiede zwischen Lawinenpiepser (LVS), RECCO und Handyortung? Und welche Verletzungsmuster sind für Lawinenopfer besonders typisch – und fatal?
„Sie haben gesagt, wir sollen uns auf seine Beerdigung vorbereiten“
Fünf Tage dauerte die Ungewissheit, nun herrscht traurige Gewissheit: Der 25-jährige Luciano Capasso wurde in den Bergen von St. Moritz von einer Lawine in den Tod gerissen. Seine Familie erhebt nun schwere Vorwürfe gegenüber der schweizer Behörden.
Lawine am Rosengarten – 28-jähriger Schneeschuhwanderer gestorben
Die Zahl der Lawinenopfer am gestrigen Sonntag in Trentino-Südtirol ist auf zwei gestiegen. Ein 28-jähriger Mann aus der Provinz Mantua, der am Vortag bei einer Schneeschuhwanderung am Rosengarten von einer Lawine erfasst worden war, ist im Krankenhaus von Trient gestorben.
Lawinenunglück bei Meran 2000: 50-jähriger Tourengeher tot geborgen
Nach einem Lawinenabgang im Gebiet Vorderer Plattinger bei Meran 2000 ist ein 50-jähriger Tourengeher ums Leben gekommen. Der Mann konnte nach stundenlanger Suche von den Einsatzkräften nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.
Acht Tote nach verheerendem Lawinenabgang in Kalifornien
Im US-Staat Kalifornien hat es beim verheerendsten Lawinenunglück seit mehr als 40 Jahren acht Tote gegeben. Ein weiterer Skitourengeher wird nach dem Unglück nahe Castle Peak im Tahoe-Nationalwald noch vermisst. Er gilt wegen der Wucht des Abgangs und der Wetterlage als wahrscheinlich tot, wie Sheriff Shannan Moon sagte. Sechs Menschen überlebten. Dienstagvormittag war gegen 11.30 Uhr (Ortszeit) bei der Notrufzentrale ein automatisches Notsignal eingegangen.
Über 100 Meter pro Sekunde: Risse im Schnee breiten sich schneller aus als angenommen
Risse in der Schneedecke können sich mit über 100 Metern pro Sekunde ausbreiten, wie Experimente im Schweizer Davos Platz zeigten. Diese gemessenen Geschwindigkeiten überschreiten sogar theoretische Grenzen. Die Erkenntnisse könnten die Lawinenvorhersage verbessern, teilte das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) am Mittwoch mit.
Zehn Skifahrer nach Lawinenabgang in Kalifornien vermisst
Nach einem Lawinenabgang im Skigebiet von Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien werden zehn Skifahrer vermisst. Sechs weitere Menschen hätten überlebt und befänden sich noch am Ort des Lawinenabgangs, teilte das örtliche Nevada County Sheriff's Office mit. Dort warteten sie auf ihre Rettung.
Erneut Skifahrer bei Lawinenunglück in französischen Alpen gestorben
In den französischen Alpen sind erneut zwei Skifahrer durch eine Lawine getötet worden. Eine Gruppe von fünf Skifahrern sei am Dienstag in den Bergen nahe dem Urlaubsort La Grave von der Lawine erfasst worden, erklärte die Staatsanwaltschaft in Gap im Südosten Frankreichs am Dienstag.
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