Lawinengefahr
VIDEO | Schnee kehrt nach Südtirol zurück – Pässe gesperrt – Windböen
Seit den frühen Morgenstunden fällt in einigen Teilen des Landes wieder Schnee. Es herrscht erhebliche Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze, das Grödner Joch und das Sellajoch mussten aufgrund des Schneefalls gesperrt werden. Begleitet wird der Wintereinbruch von teils kräftigem Wind.
Österreich: Sieben Tote durch Lawinenabgänge seit Freitag
Die massiven Schneefälle Ende der Woche haben in ganz Österreich die Lawinengefahr verschärft - und auch zu zahlreichen Unfällen geführt. Mit teils dramatischen Folgen: Insgesamt sieben Menschen sind seit Freitag durch Schneebretter getötet worden. Zahlreiche Personen wurden verletzt. Im Bundesland Tirol und Vorarlberg gilt inzwischen auch landesweiter AT-Alarm, auch in Südtirol ist die Lawinengefahr in weiten Teilen des Landes groß. Vor Aktivitäten außerhalb der gesicherten Bereiche wurde ausdrücklich gewarnt.
Trentino: Lawinen fordern zwei Todesopfer – Auch Aiut Alpin im Einsatz
Der Lawinenwinter hält an: Nach dem tödlichen Unglück im Vinschgau vor wenigen Tagen sind am Samstag auch im Trentino zwei Skitourengeher ums Leben gekommen. Insgesamt wurden bei drei Lawinenabgängen acht Personen erfasst. Zwei Männer, beide um die 40 Jahre alt, überlebten das Unglück nicht.
So wird das Wochenend-Wetter – Achtung Lawinengefahr
Der heutige Freitag wird noch wechselhaft. Doch am Wochenende soll es wieder mehr Sonne geben in Südtirol. Während sich das Wetter allmählich verändert, ist vor allem in den Bergen erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Ein Überblick über die aktuelle Wetterlage und wichtige Hinweise für Outdoor-Aktivitäten.
ABSTIMMUNG: Reichen die Lawinenwarnungen aus?
Die Schneemenge, die in der vergangenen Woche in kurzer Zeit auf den Südtiroler Bergen gefallen ist, hat die Lawinengefahr drastisch erhöht. Die Behörden warnten bereits vor Tagen vor dem Betreten von ungesicherten Hängen, dennoch kam es in Südtirol und im Trentino zu mehreren Unglücken.
Nach Lawinenabgängen: Freerider – Gefahr für sich und andere?
Strenge Risikobewertungen sorgen dafür, dass man auf Skipisten vor Lawinen geschützt ist – zumindest vor „spontanen“ Lawinen. „Wenn sie in Pistennähe von Freeridern ausgelöst werden“ sei ein Lawinenabgang auf die Piste hart zu verhindern, weiß Lukas Rastner vom Lawinenwarndienst.
Unterwegs mit der Lawinenkommission: Die Gefahr stets im Auge
Vor allem aufgrund des starken Windes wurde das Skigebiet Reinswald am vergangenen Dienstag geschlossen. Der Neuschnee – am Sattele lag ein halber Meter – wurde an exponierten Hängen verweht. In Mulden und Rinnen sammelte sich über ein Meter Neuschnee an, der mit der alten Schneedecke noch nicht bindet.
Lawinenwarndienst: „Kritische Situation für Wintersportler“
Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee in den Bergen: Der Winter gibt wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Nun steigt aber auch die Lawinengefahr: Für heute wird sie in einigen Gebieten in Südtirol als „groß“ (Stufe 4) eingestuft. Den heutigen Dienstag und den morgigen Mittwoch bezeichnet Lukas Rastner vom Lawinenwarndienst deshalb als „die kritischsten Tage, wie wir sie heuer im Winter bisher kaum hatten“.
Lawinenreport informiert wieder täglich – Zusätzliche Wetterkarten
Täglich umfassende Informationen über die aktuelle Lawinensituation: Ab dem morgigen Freitag wird der Euregio-Lawinenreport in Nord-, Ost- und Südtirol wieder mit einigen Neuerungen regelmäßig veröffentlicht. Trentino folgt je nach Schneelage voraussichtlich ab nächster Woche.
„Werde mich für die Verwirklichung der beiden Galerien stark machen“
Wenn es in Schnals einen halben Meter und mehr schneit, läuten beim Landesstraßendienst und bei Bürgermeister Karl Josef Rainer immer die Alarmglocken. „Dann wird es an 2 Stellen auf der Landesstraße oberhalb des Vernagt-Stausees sehr kritisch, weil Lawinengefahr herrscht“, sagt Rainer, der sich seit 2011 beim Land darum bemüht, dass 2 Schutzgalerien gebaut werden.
Todeslawine von Ratschings: Was ein Experte dazu sagt
Nach dem Lawinenunglück in Innerratschings fragen sich viele, ob momentan auf Skitouren verzichtet werden sollte. Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Das Kennen der Lawinengefahrenstufe für die Planung einer Tour reicht jedenfalls nicht. Lukas Rastner vom Lawinenwarndienst erklärt, worauf es noch ankommt.
Wie gefährlich sind Bergrettungseinsätze bei Lawinengefahr?
Schneefall, Nebel, schlechte Sicht und Lawinenwarnstufe 4: Immer wieder kommt es vor, dass Skitourengeher schlechte Verhältnisse ignorieren und in die Berge gehen. In der Folge passieren dann oftmals tragische Unglücke. Und trotz dieser Gefahr müssen Rettungskräfte ausrücken. Wie gefährlich sind solche Einsätze für die Einsatzkräfte? Bringen Sie sich selbst in Lebensgefahr? Das sagt Thomas Mair vom Bergrettungsdienst Südtirol dazu.
Schnee, Regen und Nebel in Südtirol – Lawinenwarnstufe 4
Das unbeständige Wetter in Südtirol setzt sich fort. Am heutigen Dienstag ist verbreitet mit Regen und Schnee zu rechnen – vor allem in der Westhälfte des Landes. Aufgrund der Niederschläge ist die Lawinengefahr hoch. Die Lawinenwarnstufe liegt bei 4 – also groß.
Lawinengefahr in Südtirol bleibt weiterhin hoch
Die Lawinensituation in Südtirol ist problematisch, vor allem im nördlichen Teil des Landes. Hier gilt große Vorsicht. Die Experten des Lawinenwarndienstes geben die Warnstufe mit 3 – erheblich – an. Und diese wird sich auch kurzfristig nicht ändern.
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