Lawinenopfer
Fünf Tote im Ortlergebiet: Unfassbare Tragödie am Berg
Bei einem der schwersten Lawinenunglücke der vergangenen Jahre in den Alpen sind am gestrigen Allerheiligentag fünf deutsche Bergsteiger ums Leben gekommen. Die beiden Frauen und drei Männer wurden unterhalb des Gipfels der 3.545 Meter hohen Vertainspitze in Südtirol von einer Schneelawine erfasst und konnten nur noch tot geborgen werden. Zwei weitere Männer – ebenfalls aus Deutschland – überlebten das Unglück.
Zwei Männer und eine Frau sterben bei Lawinenabgang in Sulden – Zwei Vermisste
Ein tragischer Freizeitunfall ereignete sich am Samstagnachmittag oberhalb von Sulden: Zwei Gruppen von Bergsportlern – eine mit drei und eine mit vier – wurden von einer Lawine erfasst und mitgerissen. Für drei von ihnen (die gesamte Dreiergruppe) – zwei Männer und eine Frau – kam jede Hilfe zu spät. Zwei Verschüttete der Vierergruppe werden noch vermisst. Bei den Toten und Verletzten soll es sich um Bundesdeutsche handeln.
Mann überlebt 20 Stunden unter Lawine – „Solche Fälle gibt es nicht viele“
Es grenzt an ein Wunder und doch ist es wahr: Nach 20 Stunden unter dem Schnee konnte gestern Vormittag der 53-jährige Carluccio Sartori lebend aus einer Lawine gerettet werden. „Solche Fälle gibt es nicht viele“, so der Brunecker Notfall- und Höhenmediziner Hermann Brugger, Leiter des Instituts für Alpine Notfallmedizin von Eurac Research, der seit Jahren zu Überlebenschancen von Lawinenopfern forscht.
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