Lawinenreport
Sicherheit trotz Schnee-Mangel: Euregio-Lawinenreport endet mit Rekord
Der Winter in Südtirol und der gesamten Euregio Tirol–Südtirol–Trentino war kurz, trocken und ungewöhnlich mild. Und dennoch: Das Interesse an den täglichen Lawinenprognosen war so hoch wie nie zuvor. Mit über 5,7 Millionen Zugriffen verzeichnet der Euregio-Lawinenreport in der am 1. Mai endenden Saison einen neuen Höchstwert – zehn Prozent mehr als im Vorjahr.
Lawinenreport informiert wieder täglich – Zusätzliche Wetterkarten
Täglich umfassende Informationen über die aktuelle Lawinensituation: Ab dem morgigen Freitag wird der Euregio-Lawinenreport in Nord-, Ost- und Südtirol wieder mit einigen Neuerungen regelmäßig veröffentlicht. Trentino folgt je nach Schneelage voraussichtlich ab nächster Woche.
Lawinenreport: Ab heute wieder täglich
In der Wintersaison vor 5 Jahren haben sich die Lawinenwarndienste der 3 Euregio-Länder zusammengeschlossen und veröffentlichen seither eine gemeinsame, mehrsprachige und grenzüberschreitende Lawinenvorhersage. Ab Freitag beginnt die tägliche Veröffentlichung der Euregio-Lawinenreports für diesen Winter.
Lawinengefahr: Darauf muss man achten
Am Samstag sind 2 Wanderer aus Venetien im Ahrntal unter einer Nassschneelawine ums Leben gekommen. „Solange Schnee liegt, kann es immer gefährlich sein und man sollte sich deswegen den Lawinen-Report genau anschauen, bevor man in die Berge geht“, sagt Lukas Rastner vom Lawinenwarndienst.
Radikaler Vorschlag: Bei hoher Lawinengefahr die Berge „sperren“
Mit einem drastischen Vorstoß lässt der Chef der Osttiroler Bergrettung Peter Ladstätter aufhorchen: Er fordert einen generellen Stopp für Skifahrer im freien Gelände bei Lawinenwarnstufe 4. Was sagen Südtiroler Lawinenexperten zu diesem Vorschlag?
Mehr laden

