Lebensart
Erste Klima-Migranten aus Tuvalu in Australien gelandet
Angesichts des drohenden Untergangs ihrer Heimat durch den ansteigenden Meeresspiegel sind die ersten Klima-Migranten aus dem pazifischen Inselstaat Tuvalu in Australien eingetroffen. Ihre Einreise erfolgt im Rahmen eines vor zwei Jahren geschlossenen Abkommens zwischen den beiden Ländern, das den Bewohnern des niedrig gelegenen Atolls eine neue Heimat bieten soll, teilten australische Regierungsvertreter am Donnerstag mit.
Trump will Asylverfahren für lange Zeit aussetzen
Der nach dem Schusswaffenangriff auf zwei Nationalgardisten in Washington von der US-Regierung verhängte vorläufige Stopp sämtlicher Asylverfahren wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für „eine lange Zeit“ bestehen bleiben. Für die Aussetzung gebe es „kein Zeitlimit“, sagte Trump am Sonntag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One zu Journalisten. „Wir wollen diese Leute nicht“, fügte er hinzu.
Großbritannien stoppt Familiennachzug von Migranten
Großbritannien setzt die Anträge von Flüchtlingen und Migranten auf Nachzug ihrer Familien aus. Damit solle mehr Zeit für eine Verschärfung der Vorschriften zur Aufnahme von Migranten gewonnen werden, erklärte Innenministerin Yvette Cooper am Montag in London. „Das System muss auf der Grundlage fairer und ordnungsgemäß durchgesetzter Regeln kontrolliert und verwaltet werden, nicht durch Chaos und Ausbeutung durch kriminelle Schmugglerbanden“, erklärte die Innenministerin.
Von Braunbär verschleppter Wanderer in Japan tot gefunden
Ein Braunbär hat in Japan einen Wanderer angegriffen und in einen Wald geschleppt – der Mann wurde erst einen Tag später tot gefunden. Wie Polizei und Medien am Freitag meldeten, hatte der junge Wanderer noch versucht, den wilden Braunbären abzuwehren.
Peru ehrt Papst Leo XIV. mit Touristikroute und Riesenstatue
Die Regierung in Peru hat den Startschuss für ein Tourismusprojekt unter dem Motto „Wege von Papst Leo XIV.“ gegeben. Insgesamt soll die Route 38 Sehenswürdigkeiten in vier Provinzen umfassen. Dort hatte der im Mai zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche avancierte Robert Prevost als Missionar, Seelsorger und Bischof Spuren hinterlassen. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative der Regierung, regionaler und lokaler Verwaltungen, der Kirche und Privater.
Trotz Feuerpause: Mindestens fünf Tote durch russische Angriffe
Trotz der Feuerpause-Verhandlungen in Istanbul gehen die russischen Angriffe in der Ukraine unverhohlen weiter. Montagabend wurden aus verschiedenen Teilen des Landes erneut Attacken gemeldet. Mindestens fünf Menschen seien durch russischen Beschuss im Osten des Landes in verschiedenen Frontgebieten getötet worden, hieß es seitens der Behörden. Unterdessen fiel im gesamten von Russland kontrollierten Teil der ukrainischen Region Saporischschja der Strom aus.
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