Naturgewalt
Tote bei Erdbeben der Stärke 6,3 in Afghanistan
Bei einem schweren Erdbeben im Norden Afghanistans sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Bachtar. Zudem seien 730 Menschen verletzt worden. Am stärksten sei die Provinz Balch betroffen. Wie ein Nachrichtensender unter Berufung auf einen Behördensprecher zudem berichtete, wurden in der Provinz Badachschan rund 800 Häuser zerstört oder beschädigt.
Hurrikan „Melissa“ erreichte die Bahamas – auch in Bermuda erwartet
Nach Verwüstungen in Kuba und Jamaika wütet Hurrikan „Melissa“ weiter in der Karibik. Der Sturm werde zunächst die Bahamas mit zerstörerischen Winden und sintflutartigen Regenfällen überziehen, bevor er am späten Donnerstag weiter nach Bermuda zieht, teilte das US-Hurrikanzentrum (NHC) mit. „Auf den Bahamas sollten die Einwohner in ihren Schutzräumen bleiben“, hieß es. Auf Bermuda sollten Vorbereitungen vor Eintreffen der Stürme getroffen werden.
Jamaika: Hurrikan „Melissa“ hinterlässt Spur der Zerstörung
Die Karibikinsel Jamaika ist am Dienstagabend MEZ von Hurrikan „Melissa“ getroffen worden. Der Sturm wirbelte mit Windgeschwindigkeiten von knapp 300 km/h von Süden kommend über das Land und richtete große Schäden an, die Regierung hat Jamaika zum Katastrophegebiet erklärt. Auch in Kuba hat der Hurrikan Häuser abgedeckt.
Comer See: Felssturz blockiert Straße und Bahnlinie
Im Großeinsatz standen Feuerwehr, Polizei und Eisenbahntechniker nach einem großen Felssturz am Sonntagnachmittag im Gemeindegebiet von Abbadia Lariana am Comer See. Betroffen waren die Staatsstraße SS 36 und die Bahnlinie, 150 Fahrgäste wurden aus einem Zug evakuiert.
Gigantischer Felssturz in den französischen Alpen
Dramatisches Handyvideo einer Wanderin in Frankreich. In Sixt-Fer-à-Cheval zwischen Genf und dem Mont Blanc (4.805m) hat sich vor wenigen Tagen ein massiver Felssturz ereignet. Augenzeugen rannten vor der aufbrausenden Staubwolke davon und brachten sich in Sicherheit, verletzt wurde niemand.
Erdbeben löst Tsunami-Welle in Russland und Japan aus
Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,7 hat am Mittwoch die russische Halbinsel Kamtschatka am Pazifik erschüttert. Laut Aussagen des russischen Regionalministers für Notlagen, Sergej Lebedew, traf eine drei bis vier Meter hohe Tsunami-Welle daraufhin auf Küstenabschnitte der Halbinsel, die im äußersten Osten Russlands liegt. Ein Tsunami habe auch die nördliche japanische Insel Hokkaido erreicht, berichtete der Rundfunksender NHK.
Traurige Bilanz nach den Unwettern in weiten Teilen des Passeiertals
Die heftigen Unwetter in der vergangenen Nacht auf Donnerstag im Passeiertal haben zu massiven Schäden geführt: Die Murenabgänge, Überschwemmungen und Infrastrukturausfälle betreffen dabei nicht nur die Gemeinde St. Martin in Passeier, sondern weite Teile des Tales.
Starke Erdbeben erschüttern Osten Russlands – Tsunami-Warnung
Drei schwere Erdbeben mit Stärken bis zu 7,4 haben am Sonntag den äußersten Osten Russlands erschüttert. Danach wurde eine Tsunami-Warnung ausgelöst, wie die US-Erdbebenwarte (USGS) mitteilte. Das Epizentrum des Bebens lag demnach vor der Küste Kamtschatkas im Pazifischen Ozean.
Indonesien: Vulkan Lewotobi Laki-Laki spuckt wieder Feuer
Der Vulkan Lewotobi Laki-Laki auf der indonesischen Insel Flores kommt nicht zur Ruhe. Nach einem größeren Ausbruch am Samstag spuckte der Feuerberg am Sonntagabend (Ortszeit) erneut Feuer und Asche. Bei beiden Eruptionen erreichte die Aschesäule eine Höhe von 4.000 Metern, wie das Zentrum für Vulkanologie und geologische Gefahrenabwehr mitteilte. Die Eruption wurde den Angaben zufolge von einem lauten Knall begleitet.
Vor 50 Jahren: Brenner-Lawine forderte sechs Tote
1974/75 im Winter fiel in Südtirol außergewöhnlich viel Schnee. Schon eine Woche vor Allerheiligen konnte man in Ladurns Skifahren – die Talabfahrt war bereits geöffnet. Doch niemand ahnte, welches hochdramatische Ereignis noch bevorstehen würde. Denn am 5. April 1975, an einem scheinbar ruhigen Samstag, löste sich eine der größten Lawinen in der Geschichte des Landes und verwandelte den Brenner in eine Katastrophenzone. Sechs Menschen starben – ihre Leichen wurden erst gut eine Woche später gefunden.
Erdbeben in Südtirol: „Haben es richtig rumpeln gehört“
„Wir haben 2 richtige Rumpler gehört, so als würde es donnern. Wir dachten, dass am Haus etwas passiert sei – vielleicht ein Kaminschaden, weil wir gerade beim Einheizen waren“: So beschreibt Rosa Reider vom Saxl-Hof in Innerpens das Erdbeben gestern früh, von dem sie erst gar nicht wusste, dass es ein solches war. Erst später erfuhr sie davon.
Hochwasser in Westfrankreich hält an
Das Hochwasser im Westen Frankreichs droht nach neuen Regenfällen am Mittwoch weiter anzusteigen. Die Zahl der in Sicherheit gebrachten Menschen sei im Département Ille-et-Vilaine auf 1000 gestiegen, teilte die Präfektur in Rennes mit. Auch Altersheime und Krankenhäuser seien evakuiert worden. Bisher habe es keine Verletzten gegeben. Für die drei Départements Ille-et-Vilaine, Loire-Atlantique und Morbihan in Westfrankreich gilt derzeit die höchste Unwetterwarnstufe.
Wie 80.000 Lkw: Gigantischer Erdrutsch in China
In der chinesischen Provinz Hubei hat es einen gigantischen Erdrutsch gegeben, ein Hang samt Straße und Zitronenfelder ist abgerutscht. Der angrenzende Ort wurde zuvor evakuiert. Laut Behördenangaben rutschten etwa 800.000 Kubikmeter Erde ins Tal, das entspricht 80.000 Kipper-Fuhren.
Riesige Rauchsäule: Höchste Alarmstufe am Vulkan Stromboli
Weiterhin höchste Alarmstufe auf der italienischen Insel Stromboli mit dem gleichnamigen Vulkan. Die vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie Italiens veröffentlichten Aufnahmen zeigen eine gewaltige Rauchsäule. Der Zivilschutz warnt, dass sich die Situation verschlechtern könnte.
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