Naturkatastrophe
Mindestens 64 Tote nach Erdrutschen in Äthiopien- 125 Menschen vermisst
Bei Erdrutschen im Süden Äthiopiens sind nach Behördenangaben am Donnerstag mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Die tatsächliche Zahl der Opfer könnte noch deutlich höher sein, denn etwa 125 Menschen gelten weiterhin als vermisst.
Mehr als 350 Tote durch Zyklon Ditwah in Sri Lanka
Die verheerenden Erdrutsche und Überschwemmungen nach starken Regenfällen in Sri Lanka in den vergangenen Tagen haben mindestens 355 Menschenleben gekostet. Weitere 366 Personen werden noch vermisst. Das teilte der staatliche Katastrophenschutz auf Basis aktualisierter Zahlen mit. Einen Tag zuvor am Sonntag hatten die Behörden rund 190 Todesopfer bestätigt.
Erdrutsche in Indonesien: 18 Tote und Dutzende Vermisste
Heftige Regenfälle haben in Indonesien Überschwemmungen und schwere Erdrutsche mit zahlreichen Toten und Vermissten ausgelöst. Die meisten Opfer gab es in Zentraljava, wo in zwei Distrikten mindestens 18 Menschen unter den Erdmassen ums Leben kamen. Nach Dutzenden weiteren Verschütteten wird laut Katastrophenschutz (BNBP) noch gesucht, heißt es am heutigen Dienstag.
Mehr als 60 Tote nach Erdbeben auf den Philippinen
Bei einem schweren Erdbeben auf den Philippinen sind Behördenangaben zufolge mindestens 60 Menschen gestorben. Die Zahl der Toten könnte aber noch deutlich steigen, sagte Raffy Alejandro vom Zivilschutz des Landes am Mittwoch. Die meisten Opfer seien von herabfallenden Trümmern getroffen worden. Zur Zahl der Vermissten lagen noch keine Angaben vor. Die Behörden sprachen von einer „Katastrophe“.
Laut Rebellengruppe mehr als 1.000 Tote nach Erdrutsch im Sudan
Ein Erdrutsch in der sudanesischen Region Darfur hat nach Angaben einer örtlichen Rebellengruppe ein Dorf mit fast allen Einwohnern begraben. „Nach vorläufigen Informationen kam die gesamte Bevölkerung des Dorfes, die auf mehr als tausend Menschen geschätzt wird, ums Leben, und nur eine Person überlebte“, teilte die Gruppe Sudan Liberation Movement/Army (SLM/A) mit.
Mehr als 800 Tote bei Erdbeben in Afghanistan
Bei verheerenden Erdbeben im Osten Afghanistans sind nach Angaben der herrschenden Taliban mehr als 800 Menschen ums Leben gekommen. Das gab der Sprecher der Taliban, Sabihullah Mudschahid, bei einer Pressekonferenz bekannt. Mehr als 2.800 Menschen seien zudem verletzt worden. Zahlreiche Menschen seien noch unter Trümmern gefangen. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das erste Erdbeben eine Stärke von 6,0.
Waldbrände in der Türkei – Auch Urlaubsregion Antalya betroffen
In der Türkei kämpfen Einsatzkräfte gleich in mehreren Provinzen gegen in Wäldern und Büschen wütende Feuer. In der Urlaubsregion Antalya seien Einsatzkräfte in drei Gemeinden aus der Luft und am Boden gegen Brände im Einsatz, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
Philippinen: Sechs Tote durch Sturm Wipha
Der Tropensturm „Wipha“ ist von Hongkong auf die Philippinen weitergezogen und hat dort mit heftigen Winden und Starkregen zahlreiche Menschen in die Flucht getrieben. Die Behörden meldeten mindestens sechs Tote. Etwa eine Million Menschen in mehr als 40 Provinzen des südostasiatischen Inselstaates sind laut Katastrophenschutz vom Tropensturm betroffen. Auch Teile der Hauptstadt Manila standen unter Wasser. Vietnam wappnete sich mit einem Großaufgebot an Soldaten für „Wipha“.
Blatten: Sorge vor Regen nach Gletscherabbruch
Im Lötschental im Schweizer Kanton Wallis schauen die Bewohner nach dem Gletscherabbruch nun bange auf die Wettervorhersage. Am Sonntag soll Regen einsetzen.Damit wächst im verschütteten Dorf Blatten die Gefahr eines Murenabgangs. Fels, Geröll und Schlamm könnten in Bewegung geraten und talabwärts rutschen.
Gefährlicher Rückstau im Lötschental: Der Gletscherbruch, der das Tal verändert
Nach einer nervenaufreibenden Nacht richten sich im Katastrophengebiet des gigantischen Gletscherabbruchs im Lötschental im Schweizer Kanton Wallis alle Augen auf den entstandenen Stausee hinter dem Schuttkegel. Dass sich die Wassermassen einen Weg ins Tal bahnen müssen, steht fest – aber ob das geordnet oder chaotisch abläuft, ist ungewiss. Ein Eingreifen mit Maschinen ist kaum möglich, weil der Schuttberg instabil ist und weitere Hangrutschungen drohen.
Heftige Waldbrände in Kanada: Mehr als 17.000 Menschen evakuiert
Im Zentrum Kanadas sind infolge heftiger Waldbrände mehr als 17.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Es handle sich um „die größte Evakuierungsaktion“ in der Provinz Manitoba „seit Menschengedenken“, sagte Manitobas Premierminister Wab Kinew am Mittwoch vor Journalisten. Für die gesamte Provinz sei der Notstand ausgerufen worden. Opfer wurden bisher nicht gemeldet. Erst kürzlich waren bei schweren Waldbränden in der Provinz zwei Menschen ums Leben gekommen.
VIDEO | Gletschersturz begräbt Schweizer Bergdorf unter sich
In der Schweiz hat ein enormer Gletschersturz am Mittwoch das bereits evakuierte Bergdorf Blatten (Kanton Wallis) unter sich begraben. Fast 90 Prozent des Ortes wurden laut dem Regionalen Führungsstab von einer mehrere Meter hohen Schlammlawine verschüttet. Ein 64-jähriger Einheimischer wurde vermisst, eine Suchaktion verlief bisher erfolglos. Auslöser der Ereignisse war ein Bergsturz am rund 3.800 Meter hohen Kleinen Nesthorn, oberhalb des nun abgestürzten Birchgletschers.
Gletschersturz begräbt Schweizer Bergdorf unter sich
In der Schweiz hat ein Gletschersturz am Mittwochabend Teile des bereits evakuierten Bergdorfs Blatten im Kanton Wallis unter sich begraben. Eine Person werde derzeit vermisst, erklärt ein Sprecher der Walliser Behörden. Auslöser dieser Ereignisse war ein relativ langsam verlaufender Bergsturz am rund 3.800 Meter hohen Kleinen Nesthorn, oberhalb des nun abgestürzten Birchgletschers. Video: X (Twitter).
VIDEO | Todesopfer nach Unwettern in Norditalien – Auto stürzt durch Brücke in Bach
Die schweren Unwetter haben in Norditalien bereits drei Todesopfer gefordert. In der norditalienischen Provinz Vicenza stürzte ein Auto durch ein riesiges Loch, das sich in einer Straßenbrücke aufgetan hatte, in den darunterliegenden Bach Agno.
20 Jahre nach Tsunami: So sieht es heute aus
Am Stefanstag 2004, vor 20 Jahren, kam es zu einer Naturkatastrophe mit dramatischen Folgen: Ein Erdbeben im Indischen Ozean löste einen gewaltigen Tsunami aus. In acht asiatischen Ländern starben Mehr als 230.000 Menschen. 20 Jahre danach sind noch immer Spuren in der Landschaft zu sehen.
„Endlich mehr entsiegeln statt versiegeln“
Durch Bodenversiegelung wird der Klimawandel gefördert, die Gefahr von Katastrophen wie Hochwasser erhöht sich. Auch hierzulande steigt die abgedeckte Fläche, die weder Wasser noch Luft durchlässt. „Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird nur betoniert und asphaltiert. Das muss sich ändern“, fordert Hanspeter Staffler, Geschäftsführer des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz.
„Park Fire“ schon jetzt einer der größten Waldbrände der Geschichte Kaliforniens
Der gewaltige Waldbrand mit dem Namen „Park Fire“ nördlich von Sacramento hält die Feuerwehren auf Trab und ist mit einer Fläche von 1500 Quadratkilometern schon jetzt einer der größten Waldbrände der Geschichte Kaliforniens. an. Zusammen bringen es die 8 Südtiroler Gemeinden Ahrntal, Brenner, Enneberg, Graun, Ratschings, Schnals, Sarntal und Toblach ebenfalls auf eine Fläche von rund 1500 Quadratkilometern.
Wie der Klimawandel die Psyche beeinflusst
Hitzewellen und andere Naturkatastrophen können dem Menschen ganz schön zusetzen – und das nicht nur physisch, sondern auch psychisch. „Depression, Panikattacken oder das Aktivwerden einer Psychose können die Folgen sein“, weiß der Dr. Andreas Conca, Primar der Abteilung für Psychiatrie am Krankenhaus Bozen.
Europas Supervulkan – 850 Kilometer vor unserer Haustür
Der größte aktive Supervulkan Europas sorgt erneut für viel Aufsehen auf der Welt. Die Erdkruste über den Phlegräischen Feldern bei Neapel wird Forschern zufolge immer schwächer. Ein Ausbruch hätte verheerende Folgen – nicht nur für die unmittelbare Umgebung. + von Robert Messer
Obst wird teuer: Rückgang der Bestände um 20 Prozent, 10 Millionen Obstbäume zerstört
In der Emilia-Romagna wurden bei den heftigen Regenfällen mindestens 10 Millionen Obstbäume entwurzelt. Betroffen sind vor allem Kiwi-, Pfirsich- und Aprikosenbäume. Die Schäden werden auf bis zu 6000 Euro für landwirtschaftliche Nutzflächen und bis zu 32.0000 Euro für Obstplantagen geschätzt. 50.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr.
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