Naturkatastrophen
Warnung vor neuem Regen und Überschwemmungen in Portugal
In Portugal haben die Behörden nach einem heftigen Unwetter mit fünf Toten vor neuem Starkregen und Überschwemmungen gewarnt. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle sprach der Wetterdienst Ipma am Samstag für das gesamte portugiesische Festland eine Unwetterwarnung bis Montag aus. Im Zentrum des Landes waren infolge des Sturms „Kristin“ nach Angaben des Energieversorgers E-Redes am Samstagnachmittag immer noch fast 200.000 Haushalte ohne Strom.
Wintersturm sorgt für Tote und Stromausfälle in den USA
Ein heftiger Wintersturm hat in weiten Teilen der USA zu mehreren Todesfällen und zu Stromausfällen in mehr als einer Million Haushalten geführt. In New York gab es fünf Tote, in Louisiana zwei. In mindestens 20 Staaten riefen die Behörden den Notstand aus, Tausende Flüge wurden am Wochenende gestrichen. Der nationale Wetterdienst (NWS) warnte vor erheblichen Einschränkungen durch glatte Wege und Straßen. Der Sturm bewegte sich am Sonntag vom Süden in den Nordosten der USA.
Die Krisen werden mehr – sind wir darauf vorbereitet?
Vor zehn Jahren wurden die Abteilungen Zivilschutz und Wasserschutzbauten sowie die Berufsfeuerwehr in der Agentur für Bevölkerungsschutz zusammengeführt. Seither galt es, zahlreiche belastende Ereignisse zu bewältigen – und die Herausforderungen bleiben. Wie gut man darauf vorbereitet ist, erklärt Direktor Klaus Unterweger im Interview.
Zwei Tote bei starkem Erdbeben in Mexiko
Ein schweres Erdbeben hat am Freitag Mexiko erschüttert. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben. Ein 60-Jähriger starb nach Behördenangaben, als er bei der Evakuierung seiner Wohnung stürzte. Eine Frau kam ums Leben, als ihr Haus über ihr zusammenbrach. Viele Menschen rannten in Panik ins Freie, zahlreiche Gebäude wurden evakuiert. Präsidentin Claudia Sheinbaum musste wegen des Erdstoßes am Freitagmorgen eine Pressekonferenz abbrechen und den Präsidentenpalast verlassen.
37 Tote durch Überschwemmungen in Marokko
In Marokko sind durch Starkregen und Überschwemmungen in der Hafenstadt Safi mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. 14 Verletzte wurden nach Angaben der Behörden am Sonntag in Krankenhäuser gebracht, die meisten von ihnen wurden inzwischen aber wieder entlassen. Mindestens 70 Häuser und Geschäfte in der Altstadt waren überflutet.
Flutkatastrophe in Asien: Über 1.000 Todesopfer
Mehr als zwei Wochen nach den verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen in Indonesien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf über 1.000 gestiegen. Weitere 218 Menschen würden derzeit noch vermisst, hieß es in der jüngsten Mitteilung der nationalen Katastrophenschutzbehörde am Samstag.
Überschwemmungen im US-Bundesstaat Washington
Heftige Regenfälle haben im US-Bundesstaat Washington schwere Überschwemmungen ausgelöst. Gouverneur Bob Ferguson rief die Anrainer am Donnerstag auf, betroffene Gebiete auf Anweisungen der örtlichen Behörden zu verlassen. Bis zu 100.000 Menschen seien von Evakuierungen betroffen.
Über 30 Tote nach Starkregen in Sri Lanka
Nach heftigen Regenfällen sind in Sri Lanka mindestens 31 Menschen durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben gekommen. Nach 14 Vermissten wurde am Donnerstag noch gesucht, wie die Katastrophenschutzbehörde des Inselstaats in Südasien mitteilte. Die meisten Toten gab es den Angaben zufolge im zentralen Bezirk Badulla. In dem Teeanbaugebiet starben 16 Menschen, deren Häuser bei einem nächtlichen Erdrutsch verschüttet wurden.
Mindestens 90 Tote durch Überflutungen in Vietnam
Nach tagelangen heftigen Regenfällen in Vietnam ist die Zahl der Todesopfer durch Überschwemmungen und Erdrutsche auf mindestens 90 gestiegen. Zwölf weitere Menschen werden noch vermisst, teilte das Umweltministerium am Sonntag mit. Die Suche nach den Vermissten dauere an. Seit dem 16. November wurden Zehntausende Häuser in fünf Regionen des Landes überflutet. Am stärksten betroffen war die bergige Provinz Dak Lak mit mehr als 60 Todesopfern.
Schlimmste Dürre seit 50 Jahren: Iran will nun Wolken „impfen“
Der Iran leidet derzeit unter der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren. Nun sollen Cloud-Seeding-Flüge helfen, also das „Impfen“ von Wolken. Ein entsprechender Flug sei am Samstag über dem Urmia-See im Nordwesten des Landes absolviert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Irna. Der Urmia ist der größte See Irans, wegen der anhaltenden Dürre ist er aber weitgehend ausgetrocknet und hat sich in eine riesige Salzwüste verwandelt.
Tausende Menschen in Vietnam wegen Rekordregen evakuiert
Nach Rekordregenfällen in Vietnam sind tausende Menschen evakuiert worden. Wegen des Risikos von Überflutungen und Erdrutschen seien seit Samstag in vier zentralen Provinzen mehr als 8.600 Menschen aus Schulen und öffentlichen Gebäuden in Sicherheit gebracht worden, teilte das Umweltministerium am Dienstag mit. Seit dem Wochenende hat starker Regen die zentrale Küstenregion Vietnams überschwemmt.
China evakuiert Hunderttausende vor Taifun Matmo
Hunderttausende Menschen sind im Süden Chinas vor dem Taifun „Matmo“ in Sicherheit gebracht worden. Der Sturm erreichte einem Bericht des chinesischen Staatssenders CCTV zufolge gegen 08.50 Uhr MESZ die Provinz Guangdong. Laut der chinesischen Meteorologiebehörde traf er mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 Stundenkilometern an Land. Zuvor evakuierten die Behörden 197.000 Menschen auf der Insel Hainan und 150.000 in der Provinz Guangdong.
Erdbeben der Stärke 5,4 erschütterte Griechenland
Ein Erdbeben der Stärke 5,4 hat in der Nacht auf Dienstag Griechenland erschüttert - es war auch in der Hauptstadt Athen deutlich zu spüren. Das Epizentrum lag etwa vier Kilometer vor dem Badeort Nea Styra im Südwesten von Euböa, der zweitgrößten Insel Griechenlands. In dem Küstenort verbrachten viele Bewohner aus Angst vor möglichen Nachbeben die gesamte Nacht im Freien. Berichte über Opfer oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor.
Fünf Tote bei Bootsunglück in Flutgebieten von Pakistan
Beim Untergang eines Rettungsbootes in einem Flutgebiet in Pakistan sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Wie der Leiter der Katastrophenschutzbehörde in der Provinz Punjab, Irfan Ali Kathia, am Sonntag pakistanischen Medien sagte, war das Boot am Samstagabend auf einen Gegenstand unter Wasser aufgefahren und gekentert. Eine 70-jährige Frau und vier Kinder kamen den Angaben zufolge bei dem Unglück ums Leben, zehn weitere Menschen wurden gerettet.
Schweres Erdbeben in Afghanistan – Mindestens 250 Tote
Bei einem Erdbeben in Afghanistan sind nach ersten Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Bakhtar mindestens 250 Menschen ums Leben gekommen. Außerdem berichtete die von den regierenden Taliban kontrollierte Agentur von etwa 500 Verletzten. Genaue Opferzahlen liegen noch nicht vor. Wie die Behörden am Montag mitteilten, erschütterte ein Beben der Stärke 6,0 die gebirgige Provinz Kunar.
Studie: Flutschäden in Europa durch Klimawandel gestiegen
Bedingt durch die Erderwärmung sind die Schäden durch Überschwemmungen in Europa in den vergangenen rund 70 Jahren laut einer Untersuchung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) um rund acht Prozent gestiegen. Forscher untersuchten 1729 Flutereignisse zwischen den Jahren 1950 und 2020, wie das PIK am Freitag in der ostdeutschen Stadt Potsdam mitteilte. Das Ergebnis wurde dann in Szenarien mit und ohne klimatische und sozioökonomische Veränderungen verglichen.
Mehrere Vermisste nach Starkregen in Japan
Angesichts heftiger Regenfälle und Überschwemmungen im Südwesten Japans haben die Behörden Millionen Menschen zur Evakuierung aufgerufen. Laut der Katastrophenschutzbehörde wurde am Montag in der Früh mehr als drei Millionen Menschen die Evakuierung empfohlen. Mehrere Menschen würden infolge von Erdrutschen vermisst.
Über 100 Tote und weiter Vermisste nach US-Flutkatastrophe
Tage nach dem Beginn der Sturzfluten in Texas hoffen Retter immer noch, Vermisste lebend zu finden. Die Zahl der bestätigten Todesfälle im Flutgebiet in Texas ist weiter gestiegen. Stand Montagnachmittag (Ortszeit) lag sie nach Angaben des Weißen Hauses bei mehr als 100. Freitagmorgen hatten die verheerenden Überschwemmungen Camper an den Flussufern überrascht - 28 Kinder und zahlreiche Erwachsene starben.
Opferzahl nach Flutkatastrophe in Texas auf 78 gestiegen
Nach der Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Texas sind bisher 78 Tote geborgen worden. Am schlimmsten betroffen ist der Landkreis Kerr, wo es 68 Todesopfer gab, darunter 28 Kinder. 41 Menschen würden weiterhin vermisst, sagte Texas' Gouverneur Greg Abbott. Allein in einem christlichen Sommerlager für Mädchen sind 27 Menschen ums Leben gekommen, wie das „Camp Mystic“ auf seiner Website am Montag berichtete. US-Präsident Donald Trump griff indessen die Vorgängerregierung an.
Opferzahl nach Flutkatastrophe in Texas auf 78 gestiegen
Nach der Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Texas sind bisher 78 Tote geborgen worden. Am schlimmsten betroffen ist der Landkreis Kerr, wo es 68 Todesopfer gab, darunter 28 Kinder. 41 Menschen würden weiterhin vermisst, sagte Texas' Gouverneur Greg Abbott. Gesucht wird weiterhin nach zehn der vermissten Mädchen aus einem Sommerlager. US-Präsident Donald Trump beschuldigte die Vorgängerregierung, für Versäumnissen im Katastrophenmanagement verantwortlich zu sein.
Ein Toter bei schwerem Erdbeben in Peru
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Perus ist am Sonntag ein Mensch ums Leben gekommen. Das Beben ereignete sich laut Behörden um die Mittagszeit etwa 30 Kilometer vor der Küste der Hafenstadt Callao, die nahe der peruanischen Hauptstadt Lima liegt. Nach Polizeiangaben starb in Lima ein Mann, als eine Mauer infolge des Bebens zusammenstürzte. Fünf weitere Menschen wurden laut Rettungsdiensten verletzt.
Verletzte und zerstörte Gebäude nach Erdbeben in Ecuador
Bei dem Erdbeben in Ecuador sind nach Angaben der Rettungskräften mehr als 30 Menschen verletzt und hunderte Gebäude beschädigt oder zerstört worden. Nach Angaben der Behörden vom Samstag wurden in der vor allem betroffenen Hafenstadt Esmeraldas vier Gesundheitszentren und 18 Schulen zerstört. Das Beben der Stärke 6,3 ereignete sich am Freitag kurz vor 07.00 Uhr (Ortszeit, 14.00 Uhr MESZ) und war in zehn der 24 Provinzen des Landes zu spüren.
Pflichtversicherung gegen Naturkatastrophen: Aufschub beschlossen
Ursprünglich sollten Unternehmen bis zum 31. März 2025 eine Pflichtversicherung gegen Naturkatastrophen abschließen. Doch aufgrund unklarer Rahmenbedingungen und unvorbereiteter Versicherungsanbieter hat der Ministerrat nun einen Aufschub beschlossen.
Versicherung gegen Naturkatastrophen: Deadline naht
Endspurt für die neue Versicherungspflicht gegen Naturkatastrophen: Bis zum 31. März müssen alle Unternehmen in Italien – mit Ausnahme der Landwirtschaft – eine Versicherung gegen Überschwemmungen, Erdrutsche und Erdbeben abschließen. In Südtirol haben sich bereits in der Vergangenheit viele Betriebe dahingehend abgesichert, doch auch bestehende Policen müssen angepasst werden.
Naturkatastrophen: Versicherung für Betriebe wird in Italien bald Pflicht
Die Überschwemmungen der vergangenen Tage, in Österreich aber auch in Italien, haben einmal mehr deutlich vor Augen geführt, welche Folgen der Klimawandel hat. Weil solche Extremwetterereignisse voraussichtlich zunehmen werden, müssen sich in Italien Unternehmen künftig gegen Naturkatastrophen versichern.
Versichert, wenn die Mure kommt
In Österreich und Deutschland wird darüber seit Monaten diskutiert, in Italien ist sie für Unternehmen bereits verpflichtend: Eine Versicherung für Schäden, die durch Naturkatastrophen verursacht worden sind. „Eine Idee, an der grundsätzlich nichts falsch ist“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher dazu.
Mehr Unterstützung im Falle von Naturkatastrophen
Auf Antrag von Landesrätin Ulli Mair hatte sich die Landesregierung in ihrer jüngsten Sitzung mit dem Thema der Notstandshilfen im Falle von Naturkatastrophen befasst. Konkret ging es darum, die Anpassung der bestehenden Bestimmungen zu präzisieren.
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