Notrufzentrale
Cyberangriff: Systeme im Reservebetrieb – Ermittlungen laufen weiter
Nach dem gezielten Cyberangriff vom Dienstag auf mehrere zentrale IT-Systeme des Landes Südtirol, darunter auch die Agentur für Bevölkerungsschutz, laufen in deren Zentralen derzeit einige Systeme auf Reservebetrieb. Die Wiederherstellung der betroffenen Dienste wird mit Hochdruck vorangetrieben. Für die Bevölkerung bestehe weiterhin keine Einschränkungen bei Notrufen – diese waren dank raschem Umschalten auf ein unabhängiges Reservesystem jederzeit erreichbar. Die Ermittlungen laufen unterdessen weiter.
Cyberangriff mit Lösegeldforderung – Erhebungen sind im Gange
Nach dem Cyberangriff, der zu einem Systemausfall in mehreren Abteilungen des Landes, darunter in der Agentur für Bevölkerungsschutz, führte, hatte das Land Südtirol eine Lagebesprechung einberufen. Offenbar wurde mit den kontaminierten Anlagen, die die Server des Landes erreicht haben, auch eine Lösegeldforderung hinterlegt.
800 Anrufe täglich, 35 Prozent sind kein Notfall – Warum?
Zeit zum Verschnaufen haben die 25 Mitarbeiter der Notrufzentrale 112 kaum: Knapp 800 Mal täglich klingeln dort die Telefone. Rund 35 Prozent der Anrufe sind aber keine Notfälle. „Eine der wesentlichen Aufgaben der Notrufzentrale 112 ist es, diese herauszufiltern“, erklärt Dr. Marc Kaufmann, Primar für Notfall, Anästhesie und Intensivmedizin am Krankenhaus Bozen.
Die Leute von der Notrufzentrale: Immer im Wettlauf gegen die Zeit
Stimmen schwirren durch die Räume. Deutsch, Italienisch, Englisch. Immer wieder läutet es. Im 4. Stock des grauen Gebäudes in der Drususallee kehrt selten Ruhe ein. Hier sind die Einheitliche Notrufzentrale 112 und die Landesnotrufzentrale untergebracht. Wir haben sie anlässlich des heutigen Europäischen Tages des Notrufs besucht.
Mehr laden

