Opfer
Heute: Trauertag in der Schweiz um Opfer von Crans-Montana
Die Schweiz gedenkt am heutigen Freitag mit einem nationalen Trauertag und einer Zeremonie der Opfer der Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana. Die Veranstaltung um 13.45 Uhr in der nahegelegenen Gemeinde Martigny gilt nicht nur den 40 Toten, sondern auch den rund 120 großteils Schwerverletzten, wie es vom Kanton Wallis heißt. Um 14 Uhr sollen in der ganzen Schweiz die Kirchenglocken im Gedenken an das Inferno der Silvesternacht läuten.
Crans-Montana: Jetzt sind alle 40 Todesopfer identifiziert
Nach der Identifizierung aller 40 Todesopfer des Brandinfernos in Crans-Montana steht fest: Viele derjenigen, die es nicht mehr lebend aus der brennenden Bar schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin, wie die Schweizer Polizei im Kanton Wallis berichtet. Andere waren erst 16 Jahre alt. Darunter waren unter anderem Italiener und Franzosen.
Nach Messerangriff im Fassatal: 24-Jähriger in Haft
Mordversuch – dieser Vorwurf steht gegen den Sizilianer (24) im Raum, der in der Nacht auf Sonntag im Fassatal auf einen Arbeitskollegen aus Marokko eingestochen haben soll. Der 29-jährige Saisonarbeiter liegt noch in der Intensivstation des Trienter Spitals. Die Ärzte enthalten sich der Prognose.
Begegnung, die Opfer und Täter heilen kann
Südtirol liegt – erfreulicherweise – nicht im gesamtstaatlichen Trend: Während die Jugendkriminalität italienweit steigt, begehen Jugendliche hierzulande zusehends weniger Straftaten. Und: Jene, die einen Täter-Opfer-Ausgleich durchlaufen, werden so gut wie nie rückfällig. Die Wiedergutmachungsjustiz setzt aber nicht nur einen Dialog zwischen Täter und Opfer in Gang. „Sie stärkt auch den sozialen Zusammenhalt und das Sicherheitsgefühl in der Gesellschaft“, betonte gestern Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller.
„Martins Sonn(der)tag“: 1 Monat nach dem Missbrauchsbericht: Alles ruhig?
Vor einem Monat wurde der erschütternde Bericht zum sexuellen Missbrauch von Minderjährigen durch Priester in Südtirol vorgestellt. Nach diesem „Erdbeben“ scheint alles wieder recht ruhig. Stimmt dieser Eindruck? Haben sich neue Betroffene gemeldet? Gibt es Maßnahmen gegen die 14 noch lebenden Priester, die im Bericht beschuldigt werden? Der Priester und Psychologe Gottfried Ugolini schildert die Aufräumarbeiten nach dem „Erdbeben“, er spricht über Schäden und Chancen.
Nach Lawinenabgang: 30-Jähriger stirbt am Folgetag im Krankenhaus
Am Hintertuxer Gletscher im Nordtiroler Zillertal war am vergangenen Mittwoch ein deutscher Skifahrer (30) von einer Lawine erfasst worden – in kritischem Zustand war er von den Rettern in die Innsbrucker Klinik gebracht worden. Wie nun bekannt wurde, erlag er dort am Folgetag schon seinen Verletzungen.
Makabre Spuren einer grausamen Tat: 6 Monate Heilungsdauer nach Schlägerei
Die Schmerzen, die jener Marokkaner verspürt haben muss, der am späten Montagabend zusammengekauert am Verdi-Platz in Bozen lag, grenzen wohl an das Unvorstellbare. Das zeigt sich nicht zuletzt an den Gegenständen, mit denen seine Peiniger ihn verletzt haben.
Nach langen 80 Jahren! Bombensplitter aus Bein entfernt
80 Jahre lang hat Lina Martelli aus Gabbiana di Castellucchio bei Mantua mit 2 Splittern von Maschinengewehr-Kugeln im Bein gelebt. Die Kugeln wurden von einem alliierten Kriegsflugzeug abgefeuert und hatten damals Martellis ganze Familie verletzt. Die nunmehr 98-Jährige, die in einem Seniorenheim lebt, wurde diese Woche im Krankenhaus „Carlo Poma“ in Mantua notoperiert.
Ihr wurden Tausende Euro geraubt – „War völlig unter Schock“
Was Maria Paola Bettini (83) heuer am 7. Jänner am Untermaiser Friedhof widerfahren ist, hatte für Aufsehen und Erbarmen gesorgt. Der rührigen Seniorin – im Übrigen Solidaritätspreisträgerin der Gemeinde Meran – war aus dem Fahrradkorb eine kleine Tasche mit einigen Tausend Euro gestohlen worden, Mitgliedsbeiträge der ACLI-Patronate. Nach dem Diebstahl habe sie völlig unter Schock gestanden, sagt sie.
Wenn Einbrecher im Haus waren – und die schreckliche Angst zurückbleibt
Ein eingeschlagenes Fenster lässt sich reparieren, Gestohlenes hoffentlich wieder ersetzen. Schlimmer als der materielle Schaden ist für die Opfer eines Einbruchs oft das quälende Gefühl von Unsicherheit und Angst, das zurückbleibt. Dr. Roger Pycha, Primar des Psychiatrischen Dienstes in Brixen, erklärt, wie Menschen diese Angst überwinden können – und wann sie dabei fachliche Hilfe brauchen.
Schwester eines Mörders erzählt vom Schmerz der Angehörigen
Nach den Frauenmorden in Italien ist auch Südtirol erschüttert, trauert um die Opfer. „Was mit den Familien der Opfer und Täter nach so einer schrecklichen Tat passiert, daran denkt aber niemand“, sagt Maria aus Brixen. Sie spricht aus eigener Erfahrung. „Mein Bruder hat vor 5 Jahren seine Frau umgebracht“, sagt sie.
Jogger streift junge Männer in Meran – die schlagen ihn spitalreif nieder
Schon wieder ein Gewaltakt in Meran am helllichten Tag, der Ungeheuerliches hat. Am vergangenen Dienstag wurde ein 38-jähriger Meraner, der joggte und dabei einen von 3 Jugendlichen streifte, nach einem Fluchtversuch in der Damian-Apotheke niedergeschlagen.
Verurteilt! Mit diesen Tricks soll sich ein Mann viel Geld erschwindelt haben
Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen soll ein Bozner (58) eine 67-Jährige dazugebracht haben, ihm insgesamt 63.171 Euro anzuvertrauen. Das Geld sah die Frau aber nie wieder. Doch die Frau ist nicht das einzige Opfer des raffinierten Betrügers.
Ihm bleibt die schreckliche Narbe im Gesicht – der Täter läuft frei herum
Der junge Obermaiser C.F. ist für sein Leben gezeichnet. Eine 7 Zentimeter lange Narbe an der linken Wange erinnert ihn täglich an jenen Abend, als er Mitte Juli bei einem Fest auf der Zenoburg von einem Unbekannten mit einem Bierkrug niedergeschlagen wurde. Und das nur, weil er belästigten jungen Frauen zu Hilfe kommen wollte.
„Ich spüre derzeit sehr viel Wut und Angst in mir“
Auch 4 Tage nach dem brutalen Überfall ist das 39-jährige Opfer nach wie vor schwer körperlich und seelisch verletzt. Wie berichtet, war die Frau am Freitagabend gegen 23 Uhr auf Höhe des Petrarca-Park von einer Jugendbande schwer verprügelt worden.
15 Minuten vor der Tragödie verschickt er Selfie – dann kein Lebenszeichen mehr
Bei der Tragödie auf der Marmolata sind mindestens 7 Menschen ums Leben gekommen, 15 Menschen werden noch vermisst. Einer der Vermissten – ein 27-jähriger Mann – schickte nur 15 Minuten vor der Tragödie ein Gipfelfoto an seine Familie, seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm.
Algunder Gewaltopfer (20): „Ich wurde von den Tritten und Schlägen bewusstlos“
Meran kommt nicht zur Ruhe. Erneut wurde in Meran ein junger Mann aus Algund verprügelt und bewusstlos getreten. Zugetragen hat sich dieser Gewaltakt Anfang Februar um 0.30 Uhr nachts unter den Meraner Lauben. Der 20-Jährige hat mit s+ über das Erlebte gesprochen. + von Luise Malfertheiner
Was kann man gegen minderjährige Schläger tun?
Die Fälle von Gewalt in Brixen, über die STOL berichtet hat, haben für Aufsehen gesorgt: Eine lose Gruppe von Jugendlichen tyrannisiert andere Jugendliche, schlägt und bedroht sie. Das geht so weit, dass die Opfer vor einer Anzeige zurückschrecken – schließlich kündigen die Täter ganz unverhohlen Vergeltung an, wagte es einer, zur Polizei zu gehen. Besonders betroffen macht das junge Alter der Angreifer: Mindestens einer von ihnen ist noch minderjährig. Was können ihre Opfer tun?
Brutaler Überfall auf MeBo-Tankstelle: „Den Pistolenlauf an meiner Stirn“
Wie es ist, in der Gewalt von Räubern zu sein, mussten 2 Mitarbeiter der MeBo-Tankstelle bei Vilpian vor Jahren erleben. Die beiden Angestellten wurden gefesselt, bedroht und misshandelt. Der Frau drohten sie zudem mit Vergewaltigung. Eine furchtbare Situation, in die jeder von uns kommen kann.
Opfer eines Überfalls erzählt: „Plötzlich zückt er das rostige Messer“
Früher Abend, im Zentrum von Bozen: Ein junger Mann sitzt mit einem Freund auf einer Bank, plötzlich werden sie von 3 jungen Einwanderern bedrängt und bedroht. Einer zückt ein Messer. Auf s+ erzählt das Opfer von den folgenden dramatischen Szenen. + Von Ulrike Huber
Innsbruck und Stettin: Erster genetischer Beweis für Holocaust-Verbrechen
Bei Ausgrabungen am Gelände des Vernichtungslagers Sobibór in Polen, fanden Archäologen 10 Skelette. DNA-Analysen an der Pommerschen Medizinischen Universität in Stettin, sowie am Institut für Gerichtliche Medizin der Uni Innsbruck, erbrachten starke Hinweise, dass es sich um erste genetische Beweise von Holocaust-Opfern in Sobibór handelt.
Gedenkfeier für Mafia-Opfer in Bozen
Am heutigen Sonntag, 21. März, wird der 26. nationale Tag des Gedenkens und des Einsatzes für die unschuldigen Opfer der Mafia begangen. In Bozen wird der Tag um 11 Uhr mit der Niederlegung von Blumen unter der Gedenktafel für die Richter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino am Gerichtsplatz (Borsellino Falcone Platz) begangen.
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