Personalmangel
Verlage fordern verlässliche Zustellung – Post kündigt Besserung an
Zahlreiche Leserinnen und Leser in Südtirol erhalten ihre Tageszeitungen verspätet oder gar nicht – der akute Personalmangel bei der Post sorgt für Unmut. Bei einem Krisengespräch mit der Landesverwaltung versprachen Postvertreter nun eine rasche Lösung.
50plus: Das können ältere Mitarbeiter besser als jüngere
Der Arbeitskräftemangel ist in der Wirtschaft ein Dauerthema. Umso wichtiger ist es für Firmen, bestehendes Personal richtig einzusetzen – gerade auch die Generation 50plus. Doch genau da hapert es oft, sagt Martina Kohlberger, Unternehmensberaterin und Professorin am MCI Innsbruck. Ihre Überzeugung: „Wie viel Potenzial in den älteren Mitarbeitern steckt, wird noch enorm unterschätzt.“
„Kleinkriminalität ist ab jetzt Chefsache“
Die Durststrecke bei der Bozner Staatsanwaltschaft ist vorbei: Die eklatante Unterbesetzung der vergangenen beiden Jahre ist überwunden. Ab Montag arbeiten die Ermittler wieder in verbrechensspezifischen Arbeitsgruppen. Den Bereich Kleinkriminalität hat der neue Leitende Staatsanwalt Axel Bisignano zur Chefsache erklärt.
Mit Empathie führen: Was Mitarbeiter heute fordern
Wie gelingt es Unternehmen heute, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und langfristig zu halten? Hermann Troger, erfahrener Personalexperte und Buchautor, erklärt im Interview, warum individuelle Führung wichtiger denn je ist, was kleine Betriebe oft besser machen als große – und wieso ohne Zuwanderung und neue Denkweisen nichts mehr geht.
Inklusive Schule in Gefahr?
„Mit diesen Personalressourcen besteht die Gefahr, dass unser inklusives Schulmodell nicht mehr gewährleistet werden kann“, sagt Bernadette Ramoser von den Aktiven Eltern von Menschen mit Behinderung (AEB). Ihre „Mängelliste“ ist lang und reicht von nicht bedarfsgerechter Zuweisung bis hin zu nicht spezialisiertem Personal.
Was Ärzte davon abhält, in Südtirol zu arbeiten
21 Jahre war der Algunder Notfallmediziner Dr. Norbert Pfeifer de facto Chef der Meraner Notaufnahme. Seit dieser Woche ist er auch auf dem Papier Primar der Abteilung, die er maßgeblich aufgebaut hat. Im Interview erzählt Dr. Pfeifer, wie sich der Primar-Status anfühlt, warum sich Südtirol schwer tut, genügend Ärzte zu finden und was er im Dienst so alles erlebt.
Den Spitälern droht personeller Aderlass: Was will der Sanitätsbetrieb tun?
Bis zu 184 Ärzte und 224 Pflegekräfte könnten den Sanitätsbetrieb in nächster Zeit verlassen – weil sie keinen Zweisprachigkeitsnachweis haben. Wie will der Sanitätsbetrieb diesen Aderlass verhindern? Das erklärt Irene Pechlaner, Sonderkommissarin des Sanitätsbetriebes.
Von Carabinieri bis Ortspolizei: Wie viele Sicherheitskräfte hat Südtirol?
Einbrüche, gewaltsame Übergriffe zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, nächtliche Ruhestörung, Jugendkriminalität: In solchen und vielen anderen Situation wird meist gefordert, dass die Sicherheitskräfte mehr Präsenz zeigen müssen. Doch wie viele Sicherheitskräfte gibt es überhaupt in Südtirol? Hier die aktuellen Zahlen! Von Roberta Costiuc und Michele Manca
Krankenhaus Sterzing – „Große Bemühungen, um Stellen zu besetzen“
„Wir wissen alle, dass es in den Krankenhäusern eine angespannte Personalsituation gibt. Beim Treffen mit Verantwortlichen des Sanitätsbetriebes ist aber klar geworden, dass sie große Anstrengungen unternehmen, um offene Stellen zu besetzen und alle Dienste aufrecht zu erhalten“, sagt Sterzings Bürgermeister Peter Volgger.
„Notoperation“ beim Sanitätsbetrieb: Was das für Patienten bedeutet
Die Personalsituation in Südtirols Krankenhäusern scheint immer prekärer. Da vor allem technisches Personal und Pflegepersonal für den OP fehlen, prüft man nun, bei Privatanbietern konventionierte Operationssäle samt dazugehörigem Personal anzumieten. Welche Patienten sich im Privat-OP unters Messer legen könnten.
Appell rüttelt viele auf: „Suchen nach helfenden Händen“
Mit einem „Hilferuf aus dem Altersheim Mölten“ sorgt die Einrichtung am Tschögglberg in den sozialen Netzwerke für Aufsehen. So wie in Mölten arbeiten viele Seniorenheime im Land am Limit, weil das Personal fehlt. Und eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht.
Gastgewerbe: „Quereinsteiger lassen sich durchaus begeistern“
Von der Sanität bis zum Bildungswesen: Nahezu überall fehlt es mittlerweile an Personal. Auch in der Gastronomie fallen Arbeitskräfte weg, Ersatz zu finden, ist nicht immer leicht. „Allerdings gibt es vor allem in unserer Branche zahlreiche Quereinsteiger, die die verschiedenen Berufe ausprobieren und in vielen Fällen auch hängenbleiben, weil sie die Vorteile erkennen und schätzen“, berichtet Judith Rainer, Vizepräsidentin des HGV. Der Verband bietet für sie nun Crashkurse an. Und auch sonst ist die Branche kreativ geworden.
„Nur mit ausreichend Personal sind 11 Monate Kindergarten machbar“
Seit Trient als erste Provinz Italiens, das Kindergartenjahr auf 11 Monate verlängert hat, gibt es auch in Südtirol, gewichtige Fürsprecherinnen für dieses Modell. Das Vorhaben kann aber nur umgesetzt werden, wenn es ausreichend Mitarbeiter dafür gibt, heißt es in einer Aussendung des Landesverbands für Sozialberufe.
„Mitarbeiter müssen sich mit ihrem Unternehmen identifizieren“
„Der Mitarbeitermangel in der Breite ist ein Fakt, es geht darum, was man daraus macht“, sagt Reinhold Miribung, Verkaufsleiter der „Dolomiten“. Welche Strategien er und sein Team in dieser Hinsicht verfolgen, welche Stärken die Kombination aus Print- und Online-Personalsuche bietet und was er Unternehmen rät, lesen Sie im Interview.
Meraner Spital – „Zahl der Kündigungen ist erschreckend“
Bettenschwund seit 2019, Dutzende Ärzte- und Pfleger-Stellen unbesetzt und eine lange Liste an Kündigungen: Die Eckzahlen zum Meraner Spital sind alles andere als beruhigend. Maria Elisabeth Rieder (Team K) nennt die Gründe für diese Entwicklung und fordert dringend einen Krisengipfel.
Personalmangel im Gesundheitswesen: „Es braucht langfristige Entscheidungen“
In den kommenden Jahren werden im Gesundheitsbereich viele Fachkräfte fehlen, schon seit Monaten verschärft sich der Mangel an Ärzten, Krankenpflegern und Pflegehelfern. Die Rentnergewerkschaft des SGBCISL befürchtet, dass die älteren Menschen, das schwächste Glied der Gesellschaft, mehr als andere unter den Folgen leiden könnten, und fordert die Landesregierung auf, rechtzeitig zu handeln und langfristig zu planen.
Personalmangel: So hart trifft es die Berufsschulen
Der Arbeitskräftemangel hat auch Südtirols Berufsschulen erfasst: Es fehlt an Mensa-Köchen, Koch-Fachlehrern, Informatik-Lehrern und Mitarbeitern im Sekretariat. Zwar konnten alle Ausbildungen wie geplant gestartet werden. „Aber wir bewegen uns auf einem dünnen Eis“, meint der Direktor der deutschsprachigen Berufsbildung, Peter Prieth.
Fehlendes Personal, leere Ranglisten
In Südtirols Schulen herrscht Personalnot. Dabei fehlt es nicht nur an Lehrpersonen. Immer mehr Schulwarte kehren der Schulwelt den Rücken, wechseln in die Privatwirtschaft oder treten in den Ruhestand. Auch in den Schulsekretariaten herrscht Alarmstimmung. Allein 12 sind derzeit unbesetzt. Der Grund: Es fehlt das Personal.
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