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Südtirol-Fauxpas der Tirol Werbung: Was Geschäftsführerin Karin Seiler sagt
Es war nicht die erste werbliche Panne der Tirol Werbung, aber mit dem missglückten Vergleich zwischen Tirol und Südtirol eine besonders peinliche. Das Sujet mit „Südtirol ist Italien“ wurde zwar umgehend gelöscht, doch die Diskussionen halten weiter an. Denn bevor der Vergleich auf Instagram offline ging, hat ihn die Tirol Werbung noch verteidigt, wie die FPÖ am Mittwoch nachgewiesen hat.
Postkarten-Odyssee: In zwei Jahren von Sardinien nach Kurtatsch
Dass die italienische Post für längere Wartezeiten und genervte Gesichter sorgt, kommt hin und wieder vor. Doch was STOL-Leserin Heidi Überbacher widerfahren ist, ist beinahe rekordverdächtig: Eine Postkarte, die sie auf Sardinien aufgegeben hatte, landete vor Kurzem in einem Kurtatscher Postfach – rund zwei Jahre später.
Verlage fordern verlässliche Zustellung – Post kündigt Besserung an
Zahlreiche Leserinnen und Leser in Südtirol erhalten ihre Tageszeitungen verspätet oder gar nicht – der akute Personalmangel bei der Post sorgt für Unmut. Bei einem Krisengespräch mit der Landesverwaltung versprachen Postvertreter nun eine rasche Lösung.
In der oberen Etage wird's italienisch
Nicht nur, dass der ethnische Proporz bei staatlichen Einrichtungen in Südtirol nicht eingehalten wird, der deutsche Anteil wird auch noch geringer, je weiter man die Karriereleiter hinaufschaut: Das liest der Freie Abgeordnete Andreas Leiter Reber aus ihm vorliegenden Daten ab.
Sonderbriefmarke für Faschisten: „Unglaublich!“
Der faschistische Unterrichtsminister Giovanni Gentile, der den muttersprachlichen Unterricht 1923 für viele Jahre aus den Südtiroler Schulen verbannte, wird von der italienischen Post mit einer Sonderbriefmarke geehrt – als „bedeutender Philosoph des 20. Jahrhunderts“. Bildungslandesrat Philipp Achammer fragt: „Geht’s noch? Immer noch nichts aus der Geschichte gelernt? Unglaublich!“
Abkommen mit der Post wird bis 2026 verlängert
Um den Postdienst in ländlichen Gebieten garantieren zu können, arbeitet das Land weiterhin mit der italienischen Post zusammen. Die Landesregierung hat der Vereinbarungserneuerung zugestimmt. Südtirol ist die einzige Provinz in Italien, in der die Postzustellung 5 Tage die Woche und die Zustellung der Zeitung 6 Tage die Woche garantiert wird.
Landtagswahl: Briefwähler warten vergebens auf Post
42.000 Südtiroler haben beim Land einen Antrag auf Briefwahl gestellt. 11.000 Stimmzettel sind bis Mittwoch in Bozen eingelangt. Sehr viele Briefwähler haben ihren Stimmzettel aber erst gar nicht bekommen – und sind natürlich entsprechend verärgert darüber.
Letzter Post vor Zugunglück – Beim Schweißen ein Kreuz erschienen
Michael Zanera (34) ist einer der 5 Arbeiter, die beim Zugunglück nahe Turin gestorben sind. Erst vor 2 Tagen hatte er auf TikTok ein Foto von einem Kreuz gepostet, das ihm beim Schweißen erschienen ist. Darüber schrieb er: „Es ist das erste Mal, dass es erscheint, Gott will mir etwas sagen.“
Proveis zwischen Dorfposse und Post
Die Proveiser bekommen wieder einen Bankomat. Wer aber glaubt, dass die Raiffeisenkasse Ulten-St. Pankraz-Laurein zurückkommt und den Geldautomaten bereitstellt, liegt falsch. Sie hat der Berggemeinde mit der Schließung der Filiale samt Entfernen des Bankomaten Ende 2022 den Rücken gekehrt. + von Florian Mair
Gewerkschaft: „Reinigungskräfte der Post seit 2 Monaten ohne Gehalt“
„Die Reinigungskräfte der Postämter in Südtirol, beschäftigt beim Unternehmen Nuova Idea, werden seit 2 Monaten nicht bezahlt“. Dies teilt die Fachgewerkschaft LHFD/FILCAMS des AGB/CGIL mit. Am heutigen Donnerstag organmisierte die Gewerkschaft in Bozen vor dem CPO Postzentrum eine Mahnwache.
Filcams/Cgil: Reinigungskräfte der Post seit 3 Monaten ohne Gehalt
„Die Reinigungskräfte der Post in Südtirol werden seit drei Monaten nicht bezahlt“. Die Beschwerde kommt von der Fachgewerkschaft für den Dienstleistungssektor Filcams/Lhfd des AGB/CGIL. Im vergangenen Sommer war die gleiche Situation bereits aufgetreten.
Die Post rüstet auf: Personal in Südtirol wird aufgestockt
Die Vertreter des Landtages im Einvernehmungskomitee für Staatsstellen haben sich am Donnerstag mit dem Regierungskommissar Vito Cusumano und der Südtiroler Spitze der „Poste Italiane“ getroffen. Dabei wurde ein Einvernehmen über neu auszuschreibende Arbeitsstellen bei der Post erzielt.
Von Schnecken- zu Schildkrötentempo: Italienische Post immer noch langsam
Die Zustellzeit der Standardbriefe hat sich in den letzten 2 Jahren zwar verbessert, zufriedenstellend ist die Lage aber noch nicht: in Südtirol erreicht ein Brief den Empfänger nach knapp 4 Werktagen ab Aufgabetag. Laut den jüngsten Ermittlungen der Verbraucherzentrale Südtirol ist die Zustellung von über 20 Prozent der Briefe nach vier Werktagen noch ausständig. Poste Italiane wird somit den eigenen Zielvorgaben nicht gerecht. Die Postboten trifft hier allerdings keine Schuld.
„Landespost statt weitere Millionen für Postdienst“
Die Landesregierung hat beschlossen, das Abkommen mit der italienischen Post bis 2023 zu verlängern und ihr weitere fast 11 Millionen Euro pro Jahr an Steuergeld zu überlassen. Das kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit in einer Aussendung und verweist auf die vielen Probleme mit der Post: Briefe, die ihr Ziel spät oder niemals erreichen, ignorierte Zweisprachigkeit, Preissteigerungen.
Neue Personalaufnahmen bei der Post
Das Einvernehmenskomitee für Staatsstellen, in das der Landtag die Abgeordneten Andreas Leiter Reber, Helmuth Renzler und Carlo Vettori als ständige Mitglieder entsandt hat, hat am 8. September 2020 grünes Licht für die weitere Aufnahme von Mitarbeitern mit einem zeitlich unbefristeten Vertrag bei der Post gegeben. Vorgesehen sind weitere 30 Briefträger bei der Post, sowie die Ausschreibung eines öffentlichen Wettbewerbes für die Aufnahme von 18 Postangestellten.
Zustellung von eingeschriebenen Sendungen: Unterschrift wieder erforderlich
Infolge der Covid-bedingten Einschränkungen stellte Poste Italiane seit März jene Sendungen, für die in der Regel eine direkte Zustellung mit Erfassung der Unterschrift des Empfängers vorgesehen wäre (z.B. Einschreibebriefe, Wertbriefe oder Gerichtsdokumente), mit einfacher Überprüfung der Anwesenheit des Empfängers zu. Seit 1. August ist nun das Zustellungsverfahren mit Unterschrift des Empfängers wieder eingeführt worden, wie die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) berichtet.
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