Prozess
Oberster Gerichtshof bestätigt U-Haft für René Benko
Der frühere Investor und Signa-Gründer René Benko ist Mitte Februar mit einer Haftbeschwerde beim Oberlandesgericht Wien abgeblitzt. Statt der erhofften Enthaftung bestätigte der Oberste Gerichtshof (OGH) nun die U-Haft, wie die „Kronen Zeitung“ am Montag online berichtete.
Harvey Weinstein ab Dienstag erneut vor Gericht
Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein muss sich ab Dienstag erneut wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht verantworten. Vor einem New Yorker Gericht wird der Fall der Schauspielerin Jessica Mann neu aufgerollt. Ein erster Prozess war im vergangenen Jahr ohne Urteil zu Ende gegangen, weil sich die Geschworenen nicht einigen konnten. Dem ehemaligen Produzenten wird vorgeworfen, die Frau im Jahr 2013 vergewaltigt zu haben. Weinstein beteuert seine Unschuld.
Traumatisierte Kinder? – Waldfamilie prüft Schadensersatzforderung
Im Fall der sogenannten „Waldfamilie“ aus der Region Abruzzen erwägen die Eltern eine Schadensersatzforderung wegen angeblicher psychischer Belastungen ihrer Kinder infolge der Trennung. Nach Angaben der Verteidigung wird derzeit geprüft, ob beim zuständigen Gericht eine Entschädigung für die Kinder beantragt werden soll. Begründet wird dies mit möglichen traumatischen Folgen für die Kinder durch die Trennung von den Eltern sowie durch die Unterbringung in einem Wohnheim in Vasto.
Er soll Frau und Kind getötet haben: Prozess gegen Kaufmann ausgesetzt
Neun Monate nach dem Fund der Leichen einer jungen Frau und ihrer Tochter im Park Villa Pamphili - einem der meistbesuchten Parks in Rom - hat das Schwurgericht in Rom den Prozess gegen den angeklagten US-Bürger Francis Kaufmann, auch bekannt als Rexal Ford, zeitweise ausgesetzt.
Boznerin erpresst Priester mit Fake-Schwangerschaft
Es sind schwere Vorwürfe, mit denen sich eine 38-jährige Boznerin und ihr 40-jähriger Lebensgefährte aus Saronno derzeit vor dem Gericht in Belluno konfrontiert sehen. Die Anklage lautet auf „Circonvenzione d’incapace“ (Ausnutzung einer wehrlosen Person). Das mutmaßliche Opfer: ein 73-jähriger Pfarrer, der zum Zeitpunkt der Vorfälle mehrere Pfarreien in Feltre betreute.
Verteidiger plädieren auf eineinhalb Jahre Haft für Høiby
Im Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin hat die Verteidigung in Oslo laut übereinstimmenden Medienberichten für eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren für Marius Borg Høiby plädiert. Damit beziehen sich die Anwälte des 29-Jährigen auf Straftaten, die Høiby gestanden hat. Dabei geht es etwa um Gewalt in der Beziehung zu einer Ex-Freundin, Verstöße gegen ein Kontaktverbot zu der Frau, verschiedene Verkehrsdelikte sowie den Transport von 3,5 Kilo Marihuana.
Sie soll ihre Babys getötet und vergraben haben: 26 Jahre Haft beantragt
Der Prozess gegen die 22-jährige Chiara Petrolini - eine junge Mutter, die der Tötung zweier Neugeborener beschuldigt wird - tritt in die entscheidende Phase. Die Staatsanwaltschaft hat 26 Jahre Haft für Chiara Petrolini beantragt. Die Frau aus Traversetolo in der Provinz Parma ist angeklagt, ihre beiden Söhne jeweils unmittelbar nach der Geburt getötet und vergraben zu haben; die Geburten erfolgten mit einem Jahr Abstand.
Versuchter Mord im Fassatal: 25-Jähriger vor Gericht
Zwei junge Männer waren ins Trentino gekommen, um als Saisonarbeiter in einem Hotel in Campestrin im Fassatal zu arbeiten. Doch in der Nacht auf den 24. August 2025 verwandelte sich der Vorplatz der Unterkunft innerhalb weniger Augenblicke in den Schauplatz eines versuchten Mordes. Nun muss sich ein 25-jähriger Sizilianer vor Gericht verantworten.
Marius Borg Høiby muss in Untersuchungshaft bleiben
Marius Borg Høiby muss vorerst in Untersuchungshaft bleiben. Das berichtete die Nachrichtenagentur NTB und bezog sich dabei auf eine Mitteilung der Osloer Polizei. Der 29 Jahre alte Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit muss sich derzeit vor dem Osloer Bezirksgericht verantworten. Er ist unter anderem wegen vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht angeklagt.
In Trient brutal attackiert: 17-Jähriger verliert nach Raubüberfall sein Gehör
Ein brutaler Überfall am Rande einer Schülerveranstaltung in Trient hat für einen Jugendlichen lebenslange Folgen: Nachdem er angeblich wegen eines Smartphones angegriffen wurde, verlor der damals 17-Jährige das Gehör auf einem Ohr.
Honkong: Jimmy Lai gewinnt Berufungsverfahren
Ein Gericht in Hongkong hat der Berufung des inhaftierten Demokratie-Aktivisten und Medienmoguls Jimmy Lai in einem Betrugsverfahren gegen ihn stattgegeben. Die Staatsanwaltschaft habe nicht zweifelsfrei nachgewiesen, dass der Ex-Verleger und ein weiterer Angeklagter falsche Angaben gemacht hätten, so das Berufungsgericht. Damit sei der Tatbestand nicht erfüllt. Allerdings bleibt Lai weiter im Gefängnis - wegen einer 20-jährigen Haftstrafe in einem anderen Verfahren.
Südkoreas Ex-Präsident beruft gegen Lebenslang
Südkoreas Ex-Präsident Yoon Suk Yeol legt Berufung ein gegen seine Verurteilung zu einer lebenslänglichen Haftstrafe wegen Anführung eines Aufstands. Das teilte der 65-Jährige über seine Anwälte mit. Als Gründe für die Berufung werden unter anderem angebliche rechtliche Fehler des erstinstanzlichen Urteils sowie eine überzogene Anklage angeführt.
Tod am Großglockner: Prozess geht mit Zeugen-Reigen weiter – Alle Details
Nach dem Erfrieren seiner 33-jährigen Freundin Kerstin G. am Großglockner im Jänner 2025 muss sich ein 37-jähriger Salzburger am Donnerstag vor dem Innsbrucker Landesgericht wegen grob fahrlässiger Tötung verantworten. Während der Staatsanwalt in seinem Plädoyer „eine Vielzahl an Fehlern“ ins Treffen führte, sprach der Verteidiger von einer „wirklich schwierigen Situation“. Der Angeklagte bekannte sich „nicht schuldig“. Zahlreiche Zeugen wurden gehört.
„Geh jetzt, geh!“: Kerstin G. soll Freund lautstark gebeten haben, Hilfe zu holen
Im Prozess um die erfrorene Bergsteigerin Kerstin G. auf dem Großglockner in Österreich hat ihr angeklagter Partner die Verantwortung für den Tod von sich gewiesen. Während die Staatsanwaltschaft und der Richter des Innsbrucker Landesgerichts auf mutmaßliche Fehler des 37-Jährigen hinwiesen, stellte er selbst die Stunden vor dem Tod seiner Freundin auf dem höchsten Berg Österreichs anders dar.
Tod am Glockner – Mann beteuert Unschuld: „Ich habe Kerstin geliebt“
Nach dem Erfrierungstod seiner 33-jährigen Freundin am Großglockner im Jänner 2025 hat der Prozess gegen einen 37-jährigen Salzburger am Donnerstag vor dem Innsbrucker Landesgericht wegen grob fahrlässiger Tötung unter enormem Medieninteresse begonnen. Während der Staatsanwalt in seinem Plädoyer „eine Vielzahl an Fehlern“ ins Treffen führte, sprach der Verteidiger von einer „wirklich schwierigen Situation“.
Tod am Großglockner: Prozess gegen Freund von Kerstin G. hat begonnen
Gut ein Jahr nach dem Tod der 33-jährigen Kerstin G. auf dem Großglockner in Österreich steht ihr Freund Thomas P. vor Gericht. An einem Wintermorgen im Januar 2025 waren die beiden zum höchsten Berg des Alpenlandes aufgebrochen. Der 37-jährige Mann muss sich am Donnerstag vor dem Landesgericht Innsbruck wegen des Vorwurfs der grob fahrlässigen Tötung verantworten. Der Prozess hat um 9 Uhr begonnen und ist bis zum Abend angesetzt.
Hochsicherheitsprozess um Mafia-Bande am Landesgericht Wien
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ist am Freitag am Wiener Landesgericht ein Mafia-Prozess um eine erpresserische Entführung über die Bühne gegangen. Dutzende Einsatzkräfte der Polizei waren vor Ort, der Gerichtssaal wurde 20 Minuten vor Prozessbeginn mit Hilfe eines Spürhunds auf allfällige explosive Gegenstände untersucht. Medienschaffende, die der Verhandlung beiwohnen wollten, wurden nach der Sicherheitskontrolle im Eingangsbereich vor dem Saal noch einmal gefilzt.
Sie ließen ihren kleinen Elias verhungern: Urteile gegen Eltern rechtskräftig
Die am Montag am Landesgericht Innsbruck gefallenen Schuldsprüche wegen Mordes gegen die Eltern eines Dreijährigen, der im Mai 2024 im Tiroler Bezirk Kufstein infolge massiver Unterernährung gestorben war, sind rechtskräftig.
Tinder-Date: Vergewaltigte Mette-Marits Sohn Marius junge Frau im Surfurlaub?
Im Gerichtssaal 250 in Oslo ist es am Dienstag um den schwersten der Vorwürfe im Prozess gegen Marius Borg Høiby gegangen: Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit soll im Oktober 2023 eine Frau vergewaltigt haben, während das mutmaßliche Opfer schlief. Bei einem Surfurlaub auf der norwegischen Inselgruppe Lofoten hatten sich die beiden auf der Dating-App Tinder kennengelernt.
Elias musste Höllenqualen erleiden: Lebenslange Haft für Eltern
Im Fall des im Mai 2024 aufgrund von massiver Unterernährung im Tiroler Bezirk Kufstein verstorbenen dreijährigen Elias sind seine 27-jährigen Eltern am Montag am Landesgericht Innsbruck wegen Mordes, Quälens und Freiheitsentziehung zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
3-Jähriger verhungert – Elias musste „Höllenqualen“ erleiden
Die Eltern eines im Mai 2024 aufgrund von massiver Unterernährung im Tiroler Bezirk Kufstein verstorbenen dreijährigen Elias haben sich am Montag am Landesgericht Innsbruck wegen Mordes, Quälens und Freiheitsentziehung verantworten müssen. Die beiden 27-Jährigen legten ein vollumfängliches Geständnis ab.
50 Jahre nach Entführung und Mord: Verurteilter Mittäter (76) festgenommen
Die Polizei in Mailand hat in der Nacht auf Samstag Giuseppe Calabrò (74) festgenommen, nachdem ihn ein Schwurgericht in Como am Mittwoch wegen des Mordes an der 18-jährigen Unternehmerstochter Cristina Mazzotti vor 50 Jahren zu lebenslänglicher Haft verurteilt hat.
Trentinerin (41) kam bei Seilbahnunglück ums Leben: Vergleich angeboten
Im Verfahren um den tragischen Tod der Trentiner Touristin Margherita Lega (41) am 4. Juli 2024 tut sich etwas: Einer der drei Angeklagten hat ein Vergleichsangebot unterbreitet. Er wird der fahrlässigen Tötung verdächtigt und strebt offenbar eine Bewährungsstrafe an.
Überfall in Roncone: Vergleich über 18-Jährigen abgesegnet
Nach dem Überfall auf die Covi-Apotheke in Roncone (Trentino) wurde über den 18-jährigen mutmaßlichen Komplizen mit einem Vergleich eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten abgesegnet. Gegen den erst 16-jährigen mutmaßlichen Haupttäter läuft weiterhin ein Verfahren vor dem Jugendgericht in Trient.
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