Psyche
Mental Load: Warum „Alltagstrott“ besonders belastet
Kinder wecken, Mahlzeiten vorbereiten, Termine im Blick behalten oder Wäsche organisieren: Viele Alltagsaufgaben wirken banal. Beim Thema Mental Load kommt es jedoch nicht darauf an, wie groß oder zeitaufwendig eine Aufgabe ist. Vielmehr geht es um die vielen kleinen Dinge, die jeden Tag wiederkehren.
Mentale Gesundheit: Jetzt handeln
Das kennt wohl jeder: Stress, Niedergeschlagenheit, psychische Belastung. Ein Schul- oder Basispsychologe könnte Betroffene unterstützen. Aber hierzulande gibt es das noch nicht (überall). „Die Institutionen haben Möglichkeiten, um wirksam zu handeln“, erklärte Maria Antonietta Gulino, gesamtstaatliche Präsidentin der Psychologenkammer, bei ihrem Besuch am Freitag in Bozen. Denn: Je früher man Hilfe erhalte, desto besser.
Wenn Krebs die Seele trifft: Wie Psychoonkologen Betroffene begleiten
Diese Diagnose ist ein Schock: „Ungefähr zwei Drittel der Krebspatienten brauchen eine psychologische Begleitung“, sagt Dr. Anton Huber. Er arbeitet seit 25 Jahren als Psychoonkologe am Krankenhaus Bruneck. Anlässlich des heutigen Weltkrebstages spricht er im Interview darüber, wie Betroffene Kraft finden und warum es so wichtig ist, auch Angehörige zu unterstützen.
Nicht nur Hoden und Prostata: Auch psychische Gesundheit braucht Vorsorge
Im Aktionsmonat „Movember“ steht nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit des Mannes im Fokus. „Schon bei der körperlichen Vorsorge traut Mann sich nicht an seinen Intimbereich heran – seelische Prävention ist noch schwieriger, weil Männer nicht sonderlich gut auf die Psyche achten“, weiß Dr. Roger Pycha, Primar des Psychiatrischen Dienstes im Gesundheitsbezirk Brixen.
Psychische Gesundheit: Auf Kinder und Jugendliche achten
Wenn ein Mensch eine psychische Erkrankung hat, ist er niemals allein mit den Folgen konfrontiert. Besonders wenn es sich um junge Menschen handelt. Das gesamte familiäre Umfeld ist betroffen – insbesondere die Geschwister, die allzu oft im Schatten bleiben. Darauf macht die Kinder- und Jugendanwaltschaft anlässlich des heutigen Welttags der psychischen Gesundheit aufmerksam.
Zurück ins Leben: Wie man Resilienz stärkt
„Das Leben ist kein Einzel-, sondern ein Mannschaftssport. Man darf sich helfen lassen“, sagt Helga Seebacher. Die Psychologin und Neuromentaltrainerin weiß, wovon sie spricht, sie hat in ihrem Leben mehrere Schicksalsschläge gemeistert und darüber ein Buch geschrieben. Heute Abend, um 18.30 Uhr, wird es in der Stadtbibliothek Bruneck vorgestellt.
Wenn Hunger krank macht
Essstörungen werden in Südtirol immer häufiger, die Betroffenen immer jünger. Die Gründe dafür sind vielfältig, von gesellschaftlichen Schönheitsidealen bis hin zu Sozialen Medien, die diese verstärken. Dr. Michael Zöbl, geschäftsführender Direktor der Abteilung für Pädiatrie am Krankenhaus Brixen, erklärt, warum die Zahlen steigen und welche Rolle Prävention und Therapie spielen.
Menschen mit Beeinträchtigung werden immer älter: So will man Perspektiven schaffen
„Das ist eine tickende Zeitbombe“, sagt Martina Pastore, die interimistische Direktorin der gemeinnützigen Stiftung „nach uns.dopo di noi“. Immer mehr Menschen mit Beeinträchtigung werden älter. Meistens werden sie von den Eltern umsorgt, doch was passiert, wenn diese dazu nicht mehr in der Lage sind?
Warum Hitze aggressiv macht
„Was für ein Hitzkopf!“: Ärgert man sich vielleicht über einen gereizten Mitmenschen, darf man sich an diesen Tagen darüber nicht wundern. „Studien zeigen, dass hohe Temperaturen mit einem solchen Verhalten einhergehen können“, weiß die Psychologin Sabine Cagol. Im Interview verrät sie, was der Grund dafür ist und wie man gelassen bleibt.
Angststörung und Depression: „So habe ich die Angst gemeistert“
„Ich schaue heute wieder auf mich“: Diesen Satz ruft sich T. K. (48) in stressigen Zeiten bewusst ins Gedächtnis. Vor vielen Jahren wurde bei ihm eine Angststörung und Depression diagnostiziert. Anlässlich der „Europäischen Woche der Gesundheit“ spricht er über seine Erkrankungen und darüber, was ihm geholfen hat.
„Mental Health Festival“: Gesunde(s) Köpfchen feiern
Mit Musik, Workshops und offenen Gesprächen will das „Mental Health Festival“ in Bozen jungen Menschen Mut machen, über ihre seelische Gesundheit zu sprechen. Die Initiative, die während der Pandemie entstand, hat sich inzwischen fest im Veranstaltungskalender etabliert.
„Ein Teufelskreis kann sich bilden“
Schulangst und Schulphobie können ganz unterschiedliche Ursachen haben: Bei manchen Schülern treten sie in Zusammenhang mit einer Diagnose auf, bei anderen hängen sie mit Trennungen und Scheidungen der Eltern zusammen, berichtet Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller.
Jedes 10. Kind leidet unter Schulangst: Das rät die Sozialpädagogin
Angst vor dem Leistungsdruck, fiese Mitschüler, Mobbing: Schule kann für Kinder zum Horror werden. Die Folgen sind Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schulverweigerung und tägliche Verzweiflungsattacken vor Schulbeginn und abends vor dem Schlafengehen.
Wie die Gestalttherapie helfen kann, ein Trauma zu verarbeiten
„Ein Trauma zieht den Boden unter den Füßen weg“: Über dieses Thema referiert die Therapeutin Monika Jäckle morgen und am Samstag im Rahmen der Bozner Gestalttage. „Wir müssen lernen mit diesen Erfahrungen zu leben“, sagt sie und erklärt, wie Gestalttherapie dabei helfen kann.
Wenn der Job die Seele vergiftet
Wenn eine Beziehung toxisch – also giftig – ist, sind Manipulationen, Demütigungen, Kontrolle und Drohungen an der Tagesordnung. Doch nicht nur im Privaten gibt es so etwas. Der Psychologe und TV-Moderator Rolf Schmiel hat ein Buch über „Toxic Jobs“ geschrieben. Im Interview erklärt er, worauf man achten sollte, damit einen die Arbeit nicht krank macht.
„Ich wollte, dass es aufhört. Ich war in einer Sackgasse, die immer enger wurde“
„Die Verwandlung“ ist eine von Franz Kafkas bekanntesten Erzählungen. Darin wacht Gregor Samsa eines Morgens in seinem Bett als Ungeziefer auf. Isoliert, fremd, voller Selbsthass. „So wie das Ungeziefer habe ich mich in meinen schwersten depressiven Episoden gefühlt“, erzählt der 40-jährige M.G..
Erste Hilfe für die Seele: Was tun wenn die Psyche aus dem Gleichgewicht gerät?
Der 10. Oktober ist Welttag der psychischen Gesundheit: Wie körperliche Krankheiten gehören auch seelische Krisen zum Leben und können jeden treffen. Oftmals ist die Suche nach der passenden Hilfe aber gar nicht so einfach. An welche Stellen man sich wenden kann und wie es um das mentale Wohlbefinden der Südtiroler steht, erklären Peter Koler und Erwin Steiner.
Psychische Erste Hilfe? Das müssen Sie tun
Von 1990 bis 2023 ist die Suizidrate von 20,1 auf 8,9 Opfer pro Jahr pro 100.000 Einwohner gefallen. „Dieser Rückgang konnte nur gelingen, weil Fachleute und Südtiroler Bevölkerung seit Langem sehr aufmerksam darauf achten, dass schwere psychische Krankheiten und seelische Krisen möglichst nicht tödlich enden“, schreibt das Netzwerk zur Depressionsbekämpfung, an dem sich auch der Südtiroler Sanitätsbetrieb beteiligt. Zum heutigen Welttag der Suizidprävention gibt das Netzwerk 3 lebensrettende Fragen und Maßnahmen bei Suizidgefahr mit auf den Weg.
Gerichtspsychiater Haller: „Das ist ein ganz eigenartiger Fall“
Von der Sprache des Verbrechens her ist die Bluttat in Innichen ein ganz eigenartiger Fall, sagt der Vorarlberger Gerichtspsychiater, Univ.-Prof. Reinhard Haller. „In über 40 Jahren Gutachtertätigkeit habe ich so etwas noch nie gesehen.“
Wie 4 Bs der Seele Kraft geben können
„In diesen Tagen spricht man europaweit laut über ein Thema, über das sonst oft geschwiegen wird: die psychische Gesundheit. Mentale Erkrankungen stellen laut Experten inzwischen die größte Gesundheitsgefahr für die Menschheit dar. Deshalb sollte man nicht nur auf seinen Körper, sondern auch auf seine Seele achten.“ Ein Kommentar von „Dolomiten“-Redakteurin Teresa Klotzner.
Startschuss für Psychologisches Krisentelefon
Psychische Krisen halten sich nicht an Dienst- oder Öffnungszeiten. Ein neuer Dienst bietet nun Hilfe in psychischen Notsituationen an – und zwar rund um die Uhr. Das Netzwerk für Psychische Gesundheit im Südtiroler Sanitätsbetrieb hat in Zusammenarbeit mit dem Forum Prävention und dem Landesrettungsverein Weißes Kreuz dieses neue Angebot gestartet.
Achtsamkeit beginnt bei uns selbst
Hören Sie sich eigentlich selber zu? Und nein, damit meine ich nicht, ob Sie Selbstgespräche führen. Aber achten Sie dann und wann auf die Signale, die Ihnen Ihr Körper sendet? Einfach so, mitten im Alltag? Wenn ja, dann schlagen Sie gleich 2 Fliegen mit einer Klappe. Zum einen tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden, zum anderen bringen Sie Ihre Konzentration zurück in den gegenwärtigen Moment.
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