Rente
ABSTIMMUNG: Weniger arbeiten bei voller Rente – Würden Sie das nutzen?
Italien wagt einen neuen Anlauf bei der Altersteilzeit: Mit einem speziellen Modell für die Jahre 2026 und 2027 soll Arbeitnehmern in der Privatwirtschaft ein gleitender Übergang in den Ruhestand ermöglicht werden. Wäre dieses Modell auch etwas für Sie? Stimmen Sie ab in unserer Frage des Tages!
Italien führt neue Altersteilzeit ein – Was das neue Modell wirklich bringt
Rom startet einen neuen Anlauf in Sachen Altersteilzeit: Arbeitnehmer der Privatwirtschaft erhalten die Möglichkeit, in ihren letzten Arbeitsjahren beruflich etwas kürzer zu treten, ohne wesentliche Einbußen bei der Rente hinnehmen zu müssen. Dafür muss der Arbeitgeber aber einen jungen Mitarbeiter einstellen. Dieses neue begünstigte Teilzeitmodell ist Teil eines Gesetzespakets für kleine und mittlere Unternehmen und wurde kürzlich vom Parlament beschlossen.
In Tiers endet eine Ära: Die Pirchers schließen ihren Supermarkt
Der „Despar“-Schriftzug prangt groß über dem Eingang zum Supermarkt im Zentrum von Tiers. Die automatische Glastür öffnet sich und gibt den Blick frei in einen großen, modernen Verkaufsraum. Aber die Regale sind fast leer. Für Klaus und Petra Pircher endet heute eine Ära: Nach 49 Jahren schließen sie das Geschäft und gehen in Rente.
Kinder großziehen, später weniger Rente? Jetzt wird diskutiert
Anerkennung von Erziehungszeiten, früherer Pensionsantritt für Mütter und mehr Unterstützung bei kranken Kindern: Zwei Gesetzentwürfe der SVP-Abgeordneten Renate Gebhard bringen Bewegung in eine seit Jahren blockierte sozialpolitische Debatte.
Landesregierung: Exodus der Urgesteine mit Tücken
Klaus Luther, Martin Pazeller, Albert Wurzer, Armin Gatterer, Volker Klotz, Antonio Lampis, Carmen Plaseller: Weil sie in Pension gehen oder den Job wechseln, kommen dem Land etliche Spitzenbeamte abhanden. Die Landesregierung hat zum Personal eine Klausur anberaumt. Drei Jahre nach Inkrafttreten des neuen Führungskräftegesetzes sind damit nämlich längst nicht alle Landesräte glücklich.
Italien verschärft Regeln für Renteneintritt: Ein Überblick
Mit dem Haushaltsgesetz 2026 zieht die italienische Regierung die Schrauben beim vorzeitigen Renteneintritt weiter an. Mehrere Sonderregelungen laufen aus, andere werden eingeschränkt. Aber: Einige besonders umstrittene Maßnahmen musste die Politik auch abschwächen oder sogar ganz zurücknehmen.
Vorzeitige Altersrente und Nachkauf der Studienjahre: Das wird sich ändern
Und wieder dreht die Regierung am Rentensystem: Bei der vorzeitigen Altersrente soll die Wartefrist bis zum Rentenantritt verlängert werden, und der Nachkauf der Studienjahre wird deutlich unattraktiver. Das sieht ein Änderungsantrag zum Haushaltsgesetz vor, der derzeit im Senatsausschuss für Haushaltsfragen behandelt wird.
Leibrente: Welche Folgen die Entscheidung des Kassationsgerichtes hat
Nachdem das Kassationsgericht den Rekurs der 17 Ex-Regionalratsabgeordneten gegen die Kürzung der Leibrente abgewiesen hat, kommt es jetzt wohl nicht zur „großen“ Rückzahlung der Rentenvorschüsse. „Die meisten Altmandatare haben die Beträge vorsorglich bereits an die Region überwiesen, damit keine Zinsen anfallen“, berichtet der Landtagsabgeordnete Sepp Noggler.
Bitter: Südtiroler Rentner muss 40.000 Euro Pension zurückzahlen
Da hat ein Südtiroler Rentner nicht schlecht gestaunt: Das Renteninstitut NISF/INPS verlangt von ihm 40.000 Euro Rente zurück. Ursache ist eine kleine Nebentätigkeit, bei der er sich ein paar Euro dazuverdient hatte. Ein Fall, der aufzeigt, wie wichtig es ist, sich über die Rentenbestimmungen genau zu informieren.
57-Jähriger verkleidet sich als tote Mutter, um Rente weiter zu kassieren
In Borgo Virgilio bei Mantua hat ein Mann jahrelang die Rente seiner verstorbenen Mutter bezogen und sich dafür sogar als die 85-Jährige verkleidet, um ihren Personalausweis zu verlängern. Der spektakuläre Fall, der erst auf dem Meldeamt aufflog, lenkt den Blick auf ein landesweites Problem systematischen Rentenbetrugs.
Wichtiger Faktencheck: Wir räumen mit Rentenmythen auf!
Für junge Menschen ist die Pension zwar noch weit entfernt, dennoch tun sie gut daran, sich schon frühzeitig damit zu beschäftigen. Allerdings kursiert auch viel Fehlinformation rund um das Thema. Oft gehörte Aussagen rund um die Rente und die Altersvorsorge im Faktencheck.
Südtirols Frauen erhalten bis zu 43 Prozent weniger Rente
„Für die Familie da sein, darf nicht zu finanzieller Unsicherheit im Alter führen.“ Mit diesem Appell macht die Allianz für Familie auf die anhaltende Rentenungleichheit zwischen Männern und Frauen aufmerksam. Frauen erhalten in Südtirol im Alter durchschnittlich bis zu 43 Prozent weniger Pension als Männer. Der Grund dafür liegt vor allem in den häufigen Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitbeschäftigungen, die aus familiärer Sorge- und Pflegearbeit resultieren.
Früher an die Zusatzrente – so geht's
Gar einige, die vor dem gesetzlichen Rentenalter aus dem Berufsleben ausscheiden, suchen nach einer finanziellen Brücke bis 67. Eine attraktive Lösung bietet die „RITA – Rendita Integrativa Temporanea Anticipata“. Sie ist steuerlich begünstigt und bringt frühe Liquidität. Doch Vorsicht: Ob die RITA nach der nächsten Pensionsreform bestehen bleibt, ist ungewiss.
Tschenett: „Ich befürchte, dass wir weniger Rente bekommen“
Rom plant die Anhebung des Renteneintrittsalters ab dem Jahr 2027. Es handle sich – sofern das Gesetz genehmigt wird – um ein paar Monate mehr, die man arbeiten müsse. Das große Problem sei aber ein anderes, sagt ASGB-Chef Tony Tschenett.
Niedrigrentner in Südtirol bekommen mehr Geld – Die Details
In Südtirol tritt eine neue Unterstützungsleistung für Niedrigrentner in Kraft: Personen über 65 Jahre, deren Einkommen unter 1.000 Euro liegt, erhalten künftig eine monatliche Aufstockung auf diesen Betrag. Das entsprechende Abkommen wurde von Landeshauptmann Arno Kompatscher und dem Präsidenten des Staatlichen Fürsorgeinstituts INPS, Gabriele Fava, unterzeichnet.
Rente ab Geburt: Zahlen Sie regelmäßig in eine Zusatzrente ein?
Die Gesetzgebungskommissionen des Regionalrats haben einstimmig den Weg frei gemacht, damit alle jährlich rund 8.000 Neugeborenen in Südtirol und im Trentino ab Geburt in einen Zusatzrentenfonds aufgenommen werden können. Wie sieht es bei Ihnen aus? Zahlen Sie regelmäßig in eine Zusatzrente ein? Stimmen Sie ab in der „Frage des Tages“!
Rente ab Geburt: Südtirols Babys werden zu Mini-Sparern
Rentenpolitik beginnt bei den Kleinsten – und zwar bei den 8.000 Babys, die jährlich in Südtirol und dem Trentino zur Welt kommen. Einstimmig gaben die Gesetzgebungskommissionen des Regionalrats grünes Licht, deren Beitritt zu einem Zusatzrentenfonds ab Geburt zu unterstützen.
Arbeiten statt Rente – mit Bonus? Stimmen Sie ab!
Wer in Italien heuer in Pension gehen könnte, sich aber entscheidet weiterzuarbeiten, erhält ab September einen steuerfreien Zuschlag: den „Bonus Giorgetti“. Statt die Arbeitnehmerbeiträge an das Renteninstitut INPS abzuführen, wird der Anteil – rund 9 Prozent des Bruttolohns – direkt ausbezahlt. Bei 2.500 Euro brutto bringt das etwa 230 Euro netto zusätzlich im Monat.
Arbeiten statt Rente – dafür gibt’s jetzt einen Bonus
Wer heuer in Pension gehen könnte, aber weiter im Job bleibt, der wird jetzt dafür vom Staat belohnt. Und zwar nicht einmal so schlecht. Möglich macht dies der sogenannte Bonus Giorgetti. Ansuchen dafür können ab 1. September eingereicht werden.
Land verspricht Niedrigrentnern Beitrag – für viele endet es aber mit Enttäuschung
Das Land kündigt an, Niedrigrentnern, die höchstens 1000 Euro brutto im Monat beziehen, mit einem Zuschuss von bis zu 2400 Euro unter die Arme zu greifen. Bis Ende September können Pensionisten bei den Patronaten noch die ISEE-Erklärung erstellen, um in den Genuss dieses Geldes zu kommen.
Südtiroler „Radiorentner“ genießt seinen Unruhestand in Thailand
In Südtirol alt zu werden, davor graute ihm. Vor sechs Jahren kündigte Peter Obexer (64) darum seinen Radiojob bei „Rai Südtirol“ und wanderte allein nach Thailand aus. Am Strand genießt er nun den Ruhestand, sein kritischer Geist aber bleibt im Dienst.
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