Ressourcen
Sprachförderung: „Bei personellen Ressourcen müssen wir nachrüsten“
Über 300 Sommersprachkurse, knapp 100 Projekte an Schulen: „Ich bin zufrieden mit der Bilanz des vergangenen Jahres“, sagt Inge Niederfriniger, Leiterin der Sprachenzentren, nach der Veröffentlichung des Jahresberichts 2024. Die Nachfrage nach Projekten steigt, „nicht immer reichen die personellen Ressourcen aus“, weiß sie. „Da müssen wir nachrüsten.“
Dorf Tirol: 48 Prozent des Wassers gehen verloren – Pilotprojekt soll das ändern
In den letzten Jahren ging fast die Hälfte des Trinkwassers in Dorf Tirol verloren; zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Alperia. Mit einem Pilotprojekt und KI-Software will der Energiedienstleister Alperia den Wasserverbrauch in Dorf Tirol senken.
HGV: „Müssen große gesellschaftliche Veränderungen besser im Blickfeld behalten“
Die diesjährige Klausur des 27-köpfigen Landesausschusses des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) stand im Zeichen der Zukunftsthemen, mit denen sich die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe verstärkt auseinandersetzen müssen. „Wir müssen heute schon an morgen denken und unsere Mitgliedsbetriebe dabei begleiten und unterstützen“, brachte HGV-Präsident Manfred Pinzger die Thematik auf den Punkt.
Brixen: Erfolgreiche Aktionswoche gegen Verpackungsmüll
Wer eine der 5 Sitzgelegenheiten aus Verpackungsmüll ausprobiert hat, hat gemerkt: Abfall ist langlebig. Bei der am Sonntag, 26. November, zu Ende gegangenen Aktionswoche gegen Verpackungsmüll luden die Stadtwerke Brixen, die OEW – Organisation für eine solidarische Welt und REX – Material und Dinge an 5 kreativen Denkorten dazu ein, sich gedanklich und real in Verpackungsmüll zu vertiefen.
Die Wurzeln der weltweiten Wasserkrise
Im März 1977 trafen sich im argentinischen Mar del Plata Vertreter aus 116 Ländern zur ersten Wasserkonferenz der Vereinten Nationen. Damals erhielt die Veranstaltung sehr wenig Aufmerksamkeit. Die Weltpolitik wurde von einer Handvoll mächtiger Staaten dominiert, die meist in gemäßigten Zonen lagen, wo Wasserknappheit, schwere Verschmutzung und Überschwemmungen keine großen Probleme waren. Von Joshua Castellino
Eine neue Strategie für den Naturschutz
Die Weltwirtschaft ist abhängig von der ungebremsten – und nicht nachhaltigen – Entnahme natürlicher Ressourcen. Obwohl wir vollständig von der Natur abhängig sind, ist ihr Beitrag – zum Beispiel das Wasser, das für die Herstellung unserer Kleidung verwendet wird, oder der Boden, auf dem unsere Nahrung wächst – implizit und weitgehend unsichtbar. von Sandrine Dixson-Declève und Simon Zadek
Ab heute leben wir auf Pump
Am heutigen 15. Mai ist in Italien der „Overshoot-Day“. Will heißen: Würden alle Menschen auf der Welt so leben wie die Menschen in Italien, dann wären die Ressourcen, die die Erde in einem Jahr zur Verfügung stellen kann, an diesem Datum aufgebraucht. Weltweit liegt der Tag heuer am 5. Juni.
Die Wasserkrise als lebenswichtige Investitionschance
Neben Luft ist Wasser die wohl wichtigste natürliche Ressource unseres Planeten. Funktionierende Wassersysteme bilden eine der technischen Säulen der Zivilisation, weshalb aus einer Wasserkrise nicht selten eine Frage über Leben und Tod wird. + von Ambroise Fayolle und Henk Ovink
Abnutzungskrieg – Wirtschaftliche Willensprobe in der Ukraine
Ein Jahr nach der russischen Invasion hat sich der Ukraine-Krieg zu einem Abnutzungskrieg entwickelt. Jede Seite hofft, die andere zuerst zu zermürben. Die überlegene Moral und Führung der Ukrainer verschafft diesen noch immer einen wichtigen Vorteil. Doch ist in einem Abnutzungskrieg das Ressourcengleichgewicht der entscheidende Faktor.
Die Armut des Anti-Kapitalismus
Unsere Welt ist verwirrend und verwirrt. Die internationale Wirtschaft läuft gut, aber die politische Ökonomie ist von Ablehnung des Marktes, Frustration über die Globalisierung und Wachstumsskepsis geprägt. Diese Überzeugungen unterstützen und verstärken sich gegenseitig. Selbst ein großer Teil der globalen Elite klagt über ein angebliches Marktversagen, die Globalisierung und zu viel Wachstum. + Von Harold James
Mit diesen 5 Maßnahmen kann sich die Menschheit doch noch retten
Vor 50 Jahren rüttelten die Experte des Club of Rome mit dem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ die Welt auf. Sie gilt heute als einflussreichste Publikation zur drohenden Überlastung unseres Planeten. Wenn sich die globale Wirtschaftsweise nicht ändere, brächen Ökonomie, Umwelt und Lebensqualität zusammen, warnte die Forschergruppe. Nun gibt es einen neuen Bericht: In „Earth for All“ geht es um nichts weniger als entscheidende Maßnahmen, mit denen eine lebenswerte Zukunft der Menschheit noch möglich wäre. + Von Annett Stein
OEW: Am 15. Mai hat Südtirol seine Ressourcen für 2022 verbraucht
Italien hinterlässt einen zu großen ökologischen Fußabdruck. Am kommenden Sonntag, 15. Mai ist der italienische „Overshoot Day“ – Erdüberlastungstag. Der Mittelmeerstaat – und damit auch Südtirol – rutscht auf dem imaginären Umweltkonto in die roten Zahlen. Von da an verbrauchen wir mehr natürliche Ressourcen, als bis Ende des Jahres nachwachsen können. Mit den Überdrüber-Aktionswochen der OEW soll dieser Erdüberlastungstag nach hinten zu verschoben werden.
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