Sanierung
Asbest: Die unsichtbare Gefahr im Boden
Unter unseren Füßen lauert eine stille Gefahr: alte Asbestzementrohre. Solange sie intakt sind, bestehen kaum Risiken. Beschädigte Rohre jedoch können hochgiftige Asbestfasern freisetzen, die stark krebserregend sind. Genau deshalb ist der derzeitige Austausch des Hauptsammlers der Kanalisierung in Pfalzen so heikel. Die Leitung aus den 1980er-Jahren ist schadhaft und muss erneuert werden.
WOBI: Instandsetzungsarbeiten an 35 Wohnungen in Meran gestartet
Das Wohnbauinstitut der Autonomen Provinz Bozen (WOBI) hat ein umfassendes Sanierungsprojekt in der Manzoni-Straße Nr. 119–121 in Meran gestartet. Die Arbeiten, die 35 Wohnungen betreffen, haben am 18. August begonnen und sollen bis zum 21. Februar 2026 abgeschlossen sein – mit einer geplanten Gesamtdauer von sechs Monaten.
Kaiserhof braucht Grundsanierung: 15,5 Millionen Euro für Modernisierung
Marode Leitungen, alte Böden, veraltete Raumkonzepte: Der Kaiserhof in Meran stößt an seine Grenzen. Direktor Hartwig Gerstgrasser spricht von „Löcher stopfen“ und fordert eine grundlegende Erneuerung – Kostenpunkt 15,5 Millionen Euro.
Sanierung der Mittelschule „Ada Negri“: Fortschritt und Vision für die Zukunft
Mit dem Beginn des Schuljahres 2025/2026 werden die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule „Ada Negri“ in der Drususstraße in ein modernes, generalsaniertes Schulgebäude zurückkehren. Bei einer Baustellenbesichtigung konnten sich Vertreter der Landes- und Stadtverwaltung sowie der Schule vom Baufortschritt überzeugen. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für das Frühjahr 2025 geplant.
Landtagsgebäude wird völlig umgebaut – und so soll es künftig aussehen
Das Landtagsgebäude am Silvius-Magnago-Platz wird voraussichtlich 2026 einer großen Generalsanierung unterzogen. Die große Herausforderung wird vor allem die Organisation. Der gesamte Landtag muss ausgelagert werden, nicht nur die Büros – auch die Aula. Die Landtags- und Regionalratspolitik wird sich während der Bauzeit an einem völlig anderen Ort abspielen.
Fahlburg: Lokalaugenschein der Baustelle
Auf der Fahlburg in Prissian wird derzeit eines der größten denkmalpflegerischen Projekte in Südtirol umgesetzt. Das Renaissance-Schloss, vormals im Besitz der gräflichen Familie Brandis und jetzt der Unternehmensgruppe Athesia, wird vorbildlich restauriert.
Luegbrücke: „Das ist erst der Anfang“
Ein Vorgeschmack auf die kommenden Jahre? Im Rahmen der Brücken-Hauptprüfung ist die Luegbrücke ab heute für fast 4 Wochen nur noch einspurig befahrbar. „Das ist keine Generalprobe, sondern eine ganz normale Baustelle“, sagt der Präsident der Brennerautobahngesellschaft, Hartmann Reichhalter. Landesrat Daniel Alfreider sieht das kritischer.
Mit dem Rad in Richtung Valparolapass: Weitere Ausschreibung für Sanierung
Auf bestimmten Abschnitten hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Erdrutsche und Lawinen gegeben – nun soll die Landesstraße 37 u. a. zwischen Armentarola bei St. Kassian im Gadertal und dem Valparolapass gesichert werden. Ende Februar wurde eine entsprechende Ausschreibung veröffentlicht – nun ist eine weitere Ausschreibung für ein weiteres Baulos online. Geplant ist u. a. auch eine Radaufstiegsspur.
Fahlburg in Prissian: In wenigen Monaten zu neuem Glanz
„Für uns ist es nicht nur eine Investition in ‚alte Mauern‘, sondern in die Bewahrung unserer Landesgeschichte“, sagt Athesia-Präsident Michl Ebner über die auf Hochtouren laufende Renovierung der Fahlburg in Prissian, die seit 2021 im Eigentum der Unternehmensgruppe ist. + von Florian Mair
Verbraucherzentrale: Die neuen Leitfäden zur Sanierung einer Immobilie
Die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) stellt den Verbrauchern 2 neue Steuerleitfäden zur Verfügung, damit sie sich im “Wirrwarr“ der Steuervorschriften einen besseren Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten bei den staatlich vorgesehenen Steuerabzügen für Sanierungsarbeiten an Immobilien verschaffen können. Das geht aus einer Aussendung der Verbraucherzentrale Südtirol hervor.
hds zur Laubensanierung: „Freude haben wir keine. Aber es muss sein“
Am 05. Februar starten die Sanierungsarbeiten der unteren Meraner Wasserlauben. Damit beginnt die erste Bauphase zur Erneuerung der Infrastruktur unter der Straßendecke im Abschnitt zwischen dem Rennweg und der Galileistraße. Für die Anrainer und Kaufleute der Unteren Lauben heißt es dann bis 15. Juni 2024 die Ruhe bewahren.
Wenn es seit Wochen im Keller nach Kloake stinkt
Die Ankündigung der Gemeinde Meran Anfang Oktober mit der Sanierung des Abwassernetzes in den Lauben und in der Postgasse zu beginnen, hat die vielen Kaufleute auf die Barrikaden gehen lassen. Was aber passiert, wenn die 80 bis 100 Jahre alten Kanalrohre Sprünge bekommen und somit Abwasser in den Keller sickert...
Nichts für schwache Nerven: 2 Pusterer und ihr Job in luftiger Höhe
Die beiden Pusterer Christoph Watschinger (39) und Christoph Baur (37) gehen mit ihren Mitarbeitern einer anspruchsvollen und außergewöhnlichen Tätigkeit nach: Sanierungen und Restaurierungen von Kirchtürmen, Kirchen und Holzglockenstühlen. Zugute kommt ihnen dabei nicht zuletzt ihr Engagement bei der Bergrettung.
Martell: Historische Staumauer schützt vor Überschwemmungen
Im hinteren Martelltal wird die 1892/93 errichtete Talsperre von der Agentur für Bevölkerungsschutz derzeit saniert. Die extremen Witterungsverhältnisse mit Starkregen zeigen, wie notwendig die Staumauer ist, die vor 130 Jahren die Folgen eines Bruchs von Gletscherseen eindämmen sollte und die heute bei starken Niederschlägen vor Überschwemmungen zwischen Schluchtenweg und Zufritt-Stausee schützt, wie sich schon mehrfach gezeigt hat. Spätestens im Herbst soll die Sanierung der historischen Staumauer abgeschlossen sein.
Superbonus: Südtiroler lassen Geld vom Staat links liegen
Südtirols Immobilienbesitzer hatten offensichtlich wenig Lust, ihre Immobilien auf Kosten des Staates energetisch sanieren zu lassen. Ein Vergleich mit den Zahlen aus dem Trentino zeigt, dass hierzulande nur ein Bruchteil an Sanierungen mittels 110-Prozent-Bonus durchgeführt worden sind. Inzwischen ist der Zug für die Sanierung auf Staatskosten so gut wie abgefahren.
„Doktorhaus“ erstrahlt in neuem Glanz
Das sogenannte Doktorhaus in Laas, ein 1920/21 errichtetes Jugendstilgebäude, wurde vergangene Woche nach umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten von Pfarrseelsorger P. Jolly Joseph Chakkalakkal gesegnet. Die Feier gestalteten die Kinder der Kindertagesstätte mit ihren Betreuerinnen musikalisch mit.
Erhöhte Radonwerte an Schule: „Wir nehmen das Problem ernst“
In der Grundschule Josef Bachlechner in Bruneck wurden in den ersten Klassen, die im Untergeschoss untergebracht sind, erhöhte Radonwerte gemessen. In einer Sitzung mit Gemeinde- und Elternvertretern wurde am Donnerstag über das weitere Vorgehen informiert.
„Zwangssanierung für unsere Häuser“: Was plant die EU?
Die Pläne der EU, die Energieeffizienz von Gebäuden in den Mitgliedsstaaten einheitlich zu regulieren und Immobilien mit geringer Energieklasse zu renovieren, lösen in Sozialen Medien eine Welle der Empörung aus. Unter anderem wird behauptet, dass viele Gebäude damit wertlos bzw. unbewohnbar würden. Was sind die Fakten?
Miniverlängerung des Superbonus bis Jahresende geplant: Das sind die Regeln
Das Hin und Her um den Superbonus in Italien nimmt kein Ende. Nachdem seit dem 25. November eigentlich keine Möglichkeit mehr besteht, um den Bonus im vollen Umfang von 110 Prozent anzusuchen, erwägt die Regierung nun eine Fristverlängerung bis zum Jahresende.
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