Sanitätsbetrieb
Täglich 13.000 ambulante Leistungen im Südtiroler Sanitätsbetrieb
Zum Weltgesundheitstag am Dienstag stand das Thema Gesundheit klarerweise im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Together for Health. Stand with Science“ wird deutlich, wie entscheidend Zusammenarbeit, Vertrauen in die Wissenschaft und gezielte Maßnahmen für ein funktionierendes Gesundheitssystem sind.
Bald Hausbesuche für ein gesundes Altern
Ab Februar erhalten Seniorinnen und Senioren ab 75 Jahren im Gesundheitssprengel Tauferer Ahrntal Besuch vom Hauskrankenpflegedienst: Der Sprengel ist damit der erste im Gesundheitsbezirk Bruneck, der mit der Umsetzung der präventiven, familienzentrierten Hausbesuche startet.
Nicht erkannter Herzinfarkt: Eine Million Euro für „ärztliche Fahrlässigkeit“
Ein nicht rechtzeitig erkannter Herzinfarkt kostete einer 60-jährigen Südtirolerin im Jahr 2016 das Leben: Bei sofortiger Diagnose und Behandlung hätte sie angeblich eine Überlebenschance von rund 70 Prozent gehabt. Nun – nach neun Jahren Rechtsstreit – ist das Urteil des Bozner Landesgerichts rechtskräftig. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb wurde zu einer Zahlung von 972.000 Euro plus Anwaltskosten an die Familie des Opfers verurteilt.
Mit Charité Berlin „Chancen nutzen, um die Bevölkerung länger gesund zu halten
Südtirol und Berlin sollen in den Bereichen Gesundheit, Biomedizin und Innovation noch stärker zusammenarbeiten: Um dieses Thema zu besprechen, haben sich heute eine Delegation der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Vertretern der Eurac Research, des NOI Techparks, des Südtiroler Sanitätsbetriebs mit Gesundheitslandesrat Hubert Messner an der Spitze getroffen.
Digitalisierung schreitet voran: Sanitätsbetrieb erhält Zertifizierung
Die Digitalisierung im Südtiroler Sanitätsbetrieb schreitet voran: Die europäische Fachgesellschaft Healthcare Information and Management System Society (HIMSS) hat den Digitalisierungsgrad des Krankenhauses Bozen offiziell zertifiziert. „Wir werden die Krankenhaussysteme in Südtirol in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Diese Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, betont Landesrat für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit Hubert Messner.
Eigenes Polyklinikum für Olympia: „Müssen für alles gerüstet sein“
Der Countdown für die Olympischen Winterspiele 2026 läuft. Und bekanntlich mischt auch Südtirol mit dem Biathlonzentrum in Antholz bei den Austragungsorten mit. Die letzten Vorbereitungen laufen – auch beim Südtiroler Sanitätsbetrieb. Denn für ein solches Großereignis muss man sich auch dort rüsten – unter anderem mit einem temporären zusätzlichen Polyklinikum in unmittelbarer Nähe zur Wettkampfstätte.
„Eistraining“ für Ärzte und Pfleger
Wie bekommt man nur die Kuh vom Eis? Geht es um die Olympischen Winterspiele, darf man das Eis ruhig wörtlich nehmen – und die Kuh mit Sportler ersetzen. Denn die Behandlung und Bergung von verletzten Athleten auf und von einer Eisfläche ist nicht ohne und will gelernt sein. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb gab Ärzten und Pflegern vor Kurzem Nachhilfe.
Achtung bei Nüssen, Kastanien & Co.: Erstickungsrisiko bei Kindern
Sechs bis acht Bronchoskopien in Vollnarkose werden im Bozner Spital jedes Jahr durchgeführt – um Fremdkörper bei Kindern zu entfernen. Den Kleinen fehlen nämlich die hinteren Backenzähne, darum sollten sich Kinder besonders in der Adventzeit von Erdnüssen, Nüssen, Mandeln, Kastanien usw. fernhalten, rät der Südtiroler Sanitätsbetrieb.
Gefälschte Zweisprachigkeitsnachweise: Entlassungen – Fünf Ärzte im Visier
Im Rahmen von Ermittlungen der Bozner Staatsanwaltschaft zum Verdacht der Fälschung von Sprachzertifikaten wurden bereits einige Krankenpfleger und Ärzte aus dem Sanitätsbetrieb entlassen, heißt es in einer Aussendung der Justizbehörde. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft am Rechnungshof wurden indes fünf weitere Ärzte ins Visier genommen.
37 Jahre im Dienst des Sanitätsbetriebs: Pierpaolo Bertoli tritt in den Ruhestand
Am kommenden Montag übernimmt Dr.in Elisabeth Montel die Funktion der stellvertretenden Sanitätsdirektorin von Dr. Pierpaolo Bertoli, der nach 37 bewegten und prägenden Jahren im Dienst des Sanitätsbetriebs in den Ruhestand tritt.
„STOP HIV“: Drei Tage in drei Städten – Kostenlose Tests und Informationen
„STOP HIV!“: Die initiative des Südtiroler Sanitätsbetriebs in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Roten Kreuz Komitee Bozen kommt nach Bruneck, Bozen und Meran. Ab morgen und bis Freitag werden dort kostenlose, anonyme HIV-Tests durchgeführt und Informationen rund um das Thema gegeben.
Betrug: Sanitätsbetrieb warnt vor gefälschten SMS-Nachrichten
Erneut versuchen Internetbetrüger die Bürgerinnen und Bürger zu Anrufen auf kostenpflichtige Telefonnummern zu verleiten: dies mit Hilfe von SMS-Nachrichten, die auf den ersten Blick durch eine irreführende Abkürzung vom Sanitätsbetrieb zu kommen scheinen („Asl“).
Dr. Faltner: „So will niemand mehr Hausarzt werden“
Die geplante Einführung von Gemeinschaftshäusern gefährdet nach Ansicht der Wipptaler Hausärztin Dr. Barbara Faltner das Fundament der hausärztlichen Versorgung. Im Gespräch erklärt sie, warum Südtirols Hausärzte in großer Sorge sind, was die Zentralisierung der Medizin für Patienten bedeutet – und weshalb der Beruf für junge Ärztinnen und Ärzte immer unattraktiver wird.
Hausärzte im Wipptal schlagen Alarm
Alarm unter den Hausärzten im Wipptal: Die geplanten Veränderungen durch den Sanitätsbetrieb, die Einführung von Gemeinschaftshäusern und die damit verbundene Abwertung des Hausarztberufes würden die Grundlagen des Berufs gefährden. Ein Gastkommentar der Wipptaler Hausärztin Dr. Esther Niederwieser.
Mit gutem Beispiel voran: Kompatscher und Messner wurden gestern geimpft
Draußen gibt es graues, ruhiges Herbstwetter. Drinnen im Bozner Krankenhaus herrscht geschäftiges Treiben. Menschen kommen und gehen, Pflegekräfte eilen durch die Gänge, in den Impfstationen wird konzentriert gearbeitet. Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher und Gesundheitslandesrat Hubert Messner warteten gestern auf ihren Impftermin, den sie vergangene Woche angefragt haben. Sie gehen mit gutem Beispiel voran.
Berührung mit Infektionsgefahr: Aufruf zum Internationalen Hände-Waschtag
Viren und Bakterien können durch das Berühren von Oberflächen in Toiletten, beim Händeschütteln oder in öffentlichen Verkehrsmitteln in den Körper gelangen und Infektionen auslösen. Dabei kann der Kreislauf hinter diesen Krankheiten unterbrochen werden – durch korrektes Händewaschen. Ein Aufruf des Gesundheitsressort des Landes anlässlich des heutigen Internationalen Hände-Waschtags.
Südtirol: 90 Prozent weniger Spitals-Aufenthalte bei Babys
Noch vor zwei Jahren mussten in Südtirol 190 Säuglinge wegen Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) stationär behandelt werden, viele davon auf der Intensivstation. Heute zeigt sich ein völlig anderes Bild: Die Zahl der Krankenhausaufenthalte ist drastisch gesunken.
Morgen: Streik im Sanitätsbetrieb – Verzögerungen möglich
Am morgigen Freitag müssen Patienten in Südtirol mit Einschränkungen im Gesundheitswesen rechnen. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb teilt mit, dass es aufgrund eines von der Gewerkschaftsorganisation AGB/CGIL ausgerufenen Streiks zu Verzögerungen bei nicht dringenden Leistungen kommen kann.
Mehr laden

