Schadenersatz
Seitenspiegel-Trick aufgeflogen: Mann und Frau nach Betrugsversuch angezeigt
Die Carabinieri konnten einen Betrugsversuch klären, der vor mehreren Monaten bei Kollmann zum Schaden eines deutschen Staatsbürgers begangen worden sein soll. Zwei Personen hatten damals den deutschen Lenker aufgefordert, anzuhalten, und Geld von ihm verlangt – für einen Schaden, den er gar nicht verursacht hatte. Die beiden, ein Mann und eine Frau, wurden nach intensiver Ermittlungsarbeit nun angezeigt.
Sexueller Übergriff in Kaiserau: Urteil bestätigt
Es bleibt bei drei Jahren Haft und 15.000 Euro Schadenersatz für das Opfer: Das Oberlandesgericht Bozen hat am Donnerstag den Berufungsantrag der Verteidigung jenes 40-Jährigen aus Pakistan abgewiesen, der im März im verkürzten Verfahren wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine 14-Jährige im Bozner Stadtteil Kaiserau in erster Instanz verurteilt worden war.
Das nächste Urteil: Diesmal muss Sand in Taufers zahlen
Nur einen Tag, nachdem die Gemeinde Rasen-Antholz im Rechtsstreit zur Vergabe der Bauarbeiten im Biathlonzentrum vom Kassationsgericht zur Zahlung eines Schadenersatzes an eine Baufirma verurteilt wurde, ist der Gemeinde Sand in Taufers ähnliches widerfahren: Der Staatsrat urteilte, dass die Gemeinde einer Baufirma über 300.000 Euro zahlen muss.
Fall Twenty: Tosolini will Schadenersatz – Gerüchte um 100 Millionen Euro
Nach mehr als 15 Jahren juristischer Auseinandersetzung hat der Staatsrat in Rom das Urteil des Verwaltungsgerichts bestätigt: Alle Genehmigungen, die den Ausbau des Einkaufszentrums „Twenty“ in der Bozner Galileistraße ermöglichten, waren rechtswidrig. Die vom Land Südtirol und der Stadt Bozen im Jahr 2010 beschlossenen Änderungen der Raumordnung und die anschließende Baugenehmigung hätten nicht erteilt werden dürfen.
Vier Monate vor Olympia: Hoffen auf Gericht und gutes Wetter
Der Rechtsstreit zur Vergabe der Bauarbeiten im Antholzer Biathlonzentrum ist nach wie vor nicht ausgefochten. Zwar hat der Kassationsgerichtshof in Rom inzwischen den Rekurs der Gemeinde Rasen-Antholz behandelt, ein Urteil ist aber noch nicht bekannt. Die zwei großen Hoffnungen im Antholzertal.
Land und Landtag müssen 240.000 Euro Schadenersatz an Irene Pechlaner zahlen
Irene Pechlaner hatte sich vor zwei Jahren für den Posten des Generalsekretärs des Landtags beworben. Geworden ist es schlussendlich Florian Zelger. Nun müssen Land und Landtag gemeinsam 240.000 Euro Schadenersatz an Pechlaner zahlen.
Vorwurf: Mann filmte mit Handy in Umkleidekabine
Sommerzeit ist Badezeit. Jung und Alt zieht es an die Badeseen und in die Schwimmbäder – leider aber auch Personen, die keine lauteren Absichten haben. Einem 30-Jährigen wurde vorgeworfen, eine Schwimmbadbesucherin beim Umziehen in der Umkleidekabine gefilmt zu haben.
Wahlplakat: Süd-Tiroler Freiheit zur Zahlung von 3.000 Euro verurteilt
Die Plakataktion der Süd-Tiroler Freiheit anlässlich der Landtagswahlen 2023 hat nun finanzielle Folgen: Die Süd-Tiroler Freiheit wurde dazu verurteilt, dem Verein für Juristische Studien zur Immigration (ASGI) 3.000 Euro Schadenersatz zu leisten.
Präzedenzfall: Zehntausende Euro Schadenersatz für Land als Nebenkläger
Bekanntlich hatte sich neben Mutter, Schwester und Tochter der am 19. Februar 2023 in Meran gestorbenen Sigrid Gröber auch das Land Südtirol als Nebenkläger in das Schwurgerichtsverfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge gegen Alexander Gruber eingelassen. Neben einer Haftstrafe von 10 Jahren und 8 Monaten wurde der Angeklagte heute auch zu einer Schmerzensgeld- bzw. Schadenersatzzahlung verurteilt.
Masken: Schadenersatz in Millionenhöhe gefordert
In der Vorverhandlung zu den Covid-Schutzmasken aus China ist eine erste Entscheidung gefallen. Richterin Giulia Rossi hat das Minister- ratspräsidium – für den italienischen Zivilschutz – und den Südtiroler Sanitätsbetrieb als Nebenkläger zugelassen. Im Raum steht eine Schadenersatzforderung in Millionenhöhe.
Mure verwüstet Betrieb: Wer für den Schaden zahlen muss – und wie viel
Am 28. Juli 2003 ging vom Helm über Vierschach eine Mure ab, rutschte in den Tischlerbach, der in der Folge über die Ufer trat und die Staatsstraße sowie die danebenliegenden Gebäude von Rodelbauer Otto Bachmann und eines Nachbarn überflutete. Mehr als 20 Jahre später hat das Gericht festgestellt, wer Schadenersatz zahlen muss – und zwar eine hohe Summe. Von Martin Tinkhauser
Mit Jagdgewehr eine Kuh getötet: Wie der Streitfall beendet wird
Im Sarntal wird im Spätherbst 2021 eine Kuh von einer Kugel aus dem Jagdgewehr getroffen – mit tödlichem Ausgang für das Tier. Der Schütze muss sich vor Gericht wegen Tiertötung verantworten. Jetzt ist der Fall abgeschlossen, der Richter hat das Verfahren eingestellt. Hier die Details.
Wolfsrisse auf Almen: Darf das Land noch Schadenersatz zahlen?
Ganz genau genommen dürften Bauern nach Wolfsrissen nicht einmal eine Entschädigung für ihre getöteten Nutztiere erhalten. Die Regeln der EU sehen das nur unter bestimmten Bedingungen vor. Um trotzdem den Schaden abgelten zu können, muss das Land schnell nachbessern. Hier die Details!
Warum Luis Durnwalder 375.000 Euro Schadenersatz zahlen soll
Nach 25 aufreibenden Jahren als Landeshauptmann hat sich Luis Durnwalder seinen Ruhestand sicher etwas ruhiger vorgestellt. Nach den Prozessen wegen der Abschussdekrete und zum Sonderfonds muss sich der Landeshauptmann a.D. wieder einem Verfahren stellen. Diesmal fordert die Staatsanwaltschaft von ihm 375.000 Euro.
Schadenersatz wegen Impfschäden: Der Knackpunkt bei den Prozessen
Bald starten in Deutschland die ersten Prozesse: Der Impfstoffhersteller Biontech soll Schmerzensgeld und Schadenersatz zahlen. Kläger sind Menschen, die behaupten, durch die Corona-Impfung geschädigt worden zu sein. Wie stehen ihre Chancen?
Lehrpersonen sind in der Schule versichert – und riskieren trotzdem viel
Ob Schulausflug, Klassenfahrt oder Maturareise – an gar einigen Schulen im Land fallen solche Ausflüge ins Wasser. Der Grund dafür: Immer weniger Lehrpersonen sind bereit, die Schüler zu begleiten. Immerhin haften sie, sollte einem ihrer Schützlinge etwas zustoßen – und zwar sogar, wenn die Schülerinnen und Schüler für die Zeit in der Schule versichert sind.
Tragödie von Luttach: Trägt der Busfahrer einen Teil der Schuld?
Mit einer schweren Hirnhautverletzung überlebte ein junger Mann aus Deutschland den furchtbaren Verkehrsunfall von Luttach im Jänner 2020. Er ist seitdem täglich auf Hilfe angewiesen. Vor dem Landesgericht in Bozen hat der Mann eine Zivilklage eingereicht – und zwar nicht gegen den Unfallfahrer, sondern gegen den Busfahrer, die Firma, für die dieser arbeitete und die Haftpflichtversicherung des Busunternehmens. Was will der Kläger dem Busfahrer anlasten?
Schmerzensgeld vom Sanitätsbetrieb: So viel wird für Schadenersatz bezahlt
Eine misslungene Operation, bleibende Schmerzen nach einer Behandlung, aber auch eine im Krankenhaus verloren gegangene Uhr: Fast an jedem zweiten Tag des Jahres trudelt beim Sanitätsbetrieb eine Schadenersatzforderung ein. Aktuelle Zahlen zeigen, wie oft die Klägerinnen und Kläger leer ausgehen, deutlich weniger erhalten als gefordert – und in welchen Fällen sogar mehr als eine Million Euro ausbezahlt wurde.
Tödlicher Rodelunfall am Ritten: So viel Geld bietet die Versicherung
Wie viel Geld erhalten Angehörige, um den plötzlichen Verlust eines lieben Menschen zumindest etwas abzumildern? Nach dem Rodelunfall mit 2 Toten im Jänner 2019 am Ritten stellt sich diese Frage. Die Versicherungsgesellschaft der Liftgesellschaft Rittner Horn legte 5 Angehörigen ein Angebot vor.
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