Schicksalsgeschichten
„Hab oft das Gefühl, ich schaff's nicht mehr“: 80-Jährige pflegt ihren Mann
„Mehr als drei Stunden Schlaf in der Nacht sind nicht drin und die sind meistens nicht mal am Stück“, erzählt Maria*. Sie ist 80 Jahre alt und kümmert sich seit 2014 um ihren an Demenz erkrankten Mann Wilhelm*. Doch mit dem Fortschreiten seiner Krankheit kommt Maria an ihre körperlichen und psychischen Grenzen: „Ich habe oft das Gefühl, ich schaffe es nicht mehr.“ Auf einen Dauerpflegeplatz wartet sie für ihren Mann bereits seit einem Jahr.
Eine Flucht mit Happy End: Edos Terry aus Nigeria hat es geschafft
„Wir schaffen das“ – dieser Satz, den die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am 31. August 2015 in einer Rede sagte, ging in die Geschichte ein. Hunderttausende Menschen waren in diesem Jahr nach Europa geflohen. Auch Südtirol bekam die Auswirkungen zu spüren. Die meisten Flüchtlinge waren nur auf der Durchreise. Nicht so aber Edos Terry aus Nigeria, der in Südtirol blieb und sich hier ein neues Leben
„Kiew mit Tränen in den Augen“ : Bewohner über ihr Leben mitten im Krieg
Sirenengeheul – es ist wieder Luftalarm in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Militärnahe Telegramkanäle melden eine russische Drohne, die aus Osten kommend über den Fluss Dnipro in Richtung Stadtzentrum fliegt. Entfernt ist vereinzeltes Maschinengewehrfeuer zu hören, doch nähert sich das markante Brummen der anfänglich Mopeds getauften Kampfdrohnen iranischer Bauart bedrohlich. Eine Rakete steigt auf, ein Knall. „Update: vernichtet durch die Flugabwehr“, ist zu lesen.
Das ist einer der bizarrsten Kriminalfälle, die es jemals gab
Monatelang saß ein Mann unschuldig wegen Mord an seiner Ehefrau im Gefängnis. Und über ein Jahr lang galt er als der Hauptverdächtige. Der Albtraum und das böse Gerede endeten für den armen Mann erst, als man den wahren Täter identifizieren konnte: Ein Täter mit dem absolut niemand gerechnet hatte.
Explosion in Bozen: Ottavio ging durchs Feuer, um Antonios Leben zu retten
Die Wucht der Explosion war enorm: Fensterscheiben barsten, eine Mauer stürzte ein. Antonio Napolis Küche war nur noch ein Haufen Asche. Der 85-Jährige wird schwer verletzt. Sein Leben hat er dem 59-jährigen Ottavio Boscolo zu verdanken – gemeinsam mit zwei weiteren Männern zog er den Schwerverletzten am Donnerstagnachmittag aus der brennenden Wohnung im Küepachweg in Bozen. Im Gespräch schildert Boscolo die dramatischen Augenblicke rund um die Explosion.
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