Schottland
Alex Salmond will nun in London Politik machen
Alex Salmond, der Verlierer des schottischen Unabhängigkeitsreferendums im September, will ins britische Unterhaus einziehen. Der 59-jährige ehemalige schottische Regierungschef bestätigte am Sonntag, dass er bei der Parlamentswahl am 7. Mai 2015 für die Scottish National Party (SNP) antreten wolle.
Kataloniens Premier hält trotz „No“ an Referendum fest
Kataloniens Ministerpräsident Artur Mas (Convergencia i Unio/CiU) hält trotz des Sieges der schottischen Unabhängigkeitsgegner am Donnerstag an seinem Unabhängigkeitskurs fest. „Ich stehe weiterhin zu meinem Wort, die Volksabstimmung abzuhalten. Katalonien will wählen“, erklärte Mas am Freitag in Barcelona.
„Braveheart“ Alex Salmond: Gewinner trotz Niederlage
Alex Salmonds Traum ist nur auf den ersten Blick geplatzt. Der Mann, der Schottland in die Unabhängigkeit führen wollte, musste seine Niederlage eingestehen. Doch der Eindruck täuscht: Dem 59-jährigen Chef der Nationalpartei SNP, den manche als den fähigsten britischen Politiker der Gegenwart bezeichnen, könnte jetzt viel von dem erreichen, was er für Schottland will.
Schottland - Thaler: Der Weg ist das Ziel
Vermutlich die erste internationale Reaktion auf das Ergebnis in Schottland kommt am Freitagmorgen vom Südtiroler Schützenbund (SSB). Dessen sechsköpfige Delegation um den Landeskommandanten Elmar Thaler in Edinburgh die Auszählung der Stimmen verfolgt. "Nicht der Ausgang der Abstimmung ist für Südtirol zentral, sondern schon allein die Tatsache, dass abgestimmt werden konnte", heißt es im SSB.
Schottland-Referendum – Wahllokale geschlossen, Ergebnis in der Früh - #live
In Schottland ist am Donnerstagabend die Abstimmung über eine Unabhängigkeit von Großbritannien zu Ende gegangen. Um 22.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) haben die Wahllokale geschlossen. Mit Ergebnissen aus den 32 Stimmbezirken wird Freitagfrüh gerechnet.
Schotten stimmen ab: "Guten Morgen aus Edinburgh"
"Guten Morgen aus Edinburgh! Die Wahllokale haben geöffnet. Der Tag der Entscheidung ist angebrochen", heißt es auf der Facebook-Seite der Arbeitsgruppe "iatz" im Südtiroler Schützenbund. - Seit Mitternacht ist die sechsköpfige Schützen-Delegation mit Landeskommandant Elmar Thaler an der Spitze in Edinburgh und beobachtet den Ausgang des schottischen Referendums.
Vier Szenarien für die Zeit nach dem Referendum in Schottland
Die Schotten stimmen am 18. September über die Unabhängigkeit von Großbritannien ab. Zunächst hatte es so ausgehen, als ob die Abspaltungsbefürworter keine Chance hätten; in Umfragen stand es zwei Drittel zu einem Drittel gegen die Unabhängigkeit. In den vergangenen Monaten wendete sich das Blatt aber: Daraus ergeben sich 4 Szenarien.
Schottland: Queen rät zu Sorgfalt
Wenige Tage vor der Abstimmung über eine Unabhängigkeit Schottlands hat Queen Elizabeth II. ihr eisernes Schweigen zu dem Referendum gebrochen. Sie sagte am Sonntag beim Verlassen eines Gottesdiensts nahe ihrer schottischen Sommerresidenz Balmoral der Zeitung „The Times“ zufolge zu Umstehenden, sie hoffe, dass die Menschen „sehr gut über die Zukunft nachdenken“.
Unabhängigkeit: In Schottland fliegen die Eier
Das in drei Wochen anstehende Referendum über eine Loslösung Schottlands von Großbritannien spaltet zunehmend das Land. „Es ist nichts falsch an kleineren Störaktionen, aber Dinge zu werfen, gehört nicht zum demokratischen Prozess“, sagte am Freitag der britische Regierungschef David Cameron.
Schottischer Regierungschef enttäuscht vor Referendum in TV-Duell
Sechs Wochen vor der Abstimmung über eine schottische Unabhängigkeit von Großbritannien haben die Befürworter der Initiative einen unerwarteten Rückschlag erlitten. Der Chef der Scottish National Party, Alex Salmond, ging am Dienstagabend aus einem Fernsehduell gegen den früheren Finanzminister Alistair Darling als Verlierer hervor, wie eine Umfrage für den „Guardian“ ergab.
Rowling spendet für Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich
Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling will Schottland im Vereinigten Königreich halten. Die 48-Jährige, die seit über 20 Jahren in Edinburgh lebt, hat eine Million Pfund (1,24 Mio. Euro) für den Wahlkampf der pro-britischen Kampagne gespendet.
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