Schulden
„Ein Leben mit Schulden ist immer mehr wert als gar kein Leben“
Wenn Schulden zur seelischen Last werden: Siegfried (48) gerät nach einer psychischen Krise in einen Teufelskreis aus unbezahlten Rechnungen, Scham und Ohnmacht. Seine Geschichte steht exemplarisch für jene, die in Südtirol mit Überschuldung kämpfen. Petra Priller von der Caritas Schuldenberatung spricht im Interview über die psychischen Folgen finanzieller Not, über Ängste, Suizidgedanken – und darüber, warum ein Mensch immer mehr ist als seine Schulden.
Schulden ohne Ausweg: Warum viele Südtiroler die Rettung verpassen
In Italien und damit auch in Südtirol hat sich eine bedeutende Entwicklung im Insolvenzrecht vollzogen. Mit der Einführung der Überschuldungsstellen können nun nicht mehr nur große Kapitalgesellschaften, sondern auch Privatpersonen, kleinere Unternehmen und Freiberufler ein Überschuldungsverfahren einleiten. Doch trotz der potenziellen Vorteile wird die neue Regelung kaum genutzt. Warum?
Schuldenberatung zieht Bilanz: Wer am häufigsten betroffen ist
Der Weg aus den Schulden heraus ist steinig und lang: Die Caritas Schuldenberatung beschreitet ihn gemeinsam mit den Hilfesuchenden – und das seit mittlerweile 25 Jahren. „Seit der Gründung haben sich über 26.000 Personen und Familien an uns gewandt“, berichtete Petra Priller, Leiterin der Caritas Schuldenberatung. Die steigenden Lebenserhaltungskosten haben die Nachfrage nochmals stark angeheizt.
Schuldenberatung der Caritas hilft Betroffenen seit 25 Jahren
Schulden sind eine enorme Belastung. Sie können Betroffene in existenzielle und gesundheitliche Schwierigkeiten bringen. Der Weg aus den Schulden heraus ist steinig und hart. Die Caritas Schuldenberatung ist dabei ein wichtiger und wertvoller Begleiter – seit 25 Jahren.
So lernen Jugendliche den Umgang mit Geld
Das neueste Smartphone, die coolsten Klamotten: Schon Jugendliche laufen Gefahr, in eine Schuldenfalle zu tappen. Schließlich ist Einkaufen für viele hip. Doch weil manche den Umgang mit Geld nicht gelernt haben, schätzen sie ihre finanziellen Möglichkeiten mitunter falsch ein. Wie sich das verhindern lässt?
6 konkrete Tipps zum richtigen Umgang mit Geld
Wenn Ihr Konto ständig überzogen ist, Sie bei der Bezahlung von Rechnungen im Rückstand sind und sich immer wieder Geld ausleihen müssen, dann herrscht Schulden-Alarm. Damit es erst gar nicht so weit kommt, gibt die Caritas Schuldenberatung 6 wichtige Tipps, wie man am besten mit seinem Geld umgeht und so die Schuldenspirale vermeidet.
Sensation des Jahres
Das hat es seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland noch nicht gegeben, und man darf es getrost als die Sensation des Jahres bezeichnen: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, den Haushalt der rot-grün-gelben Bundesregierung betreffend; dieser nämlich wurde als verfassungswidrig gekippt. Von Florian Stumfall
Geldsorgen loswerden – Das sind die wichtigsten Schritte
Der Kauf auf Raten, ein Immobilienkredit oder das mit einem Darlehen finanzierte Auto: Viele Menschen haben Schulden. Ein echtes Problem sind sie erst, wenn man sie nicht mehr bedienen kann, also wenn Einkommen und Vermögen dauerhaft nicht mehr ausreichen, um die Rückstände wieder auszugleichen. Dann ist von Überschuldung die Rede. Von Sabine Meuter und Christoph Jänsch
Die Raten für den Kredit werden immer höher: Was Sie tun können
Sie steigen und steigen, und vielen steht das Wasser bis zum Hals: Die Erhöhung der Zinsen bringt viele beim Abbezahlen eines Kredits bereits jetzt ans Limit. Und wie es aussieht, wird es noch schlimmer. Hier gibt es 5 Tipps, wie Sie den Kopf aus der Raten-Schlinge ziehen können.
Viele Eltern bleiben Mensageld schuldig – So hart greift Bozen durch
Wie locker die öffentliche Hand oftmals mit Steuergeld umgeht, zeigt der Fall Mensaschulden in der Gemeinde Bozen. Über Jahre wurde Geld einfach auf der Straße liegen gelassen. Mittlerweile konnten die Ausstände drastisch gesenkt werden.
Caritas: „Es kommen Leute zu uns, die bis jetzt ein gutes Leben hatten“
Die hohen Preise für Energie, Lebensmittel und Mieten sowie die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine haben auch in Südtirol ihren Tribut gefordert: Noch nie haben so viele Hilfesuchende bei einigen Caritas-Diensten angeklopft wie 2022. Das geht aus dem jüngsten Wirkungsbericht der Caritas hervor.
Italien bald wieder auf Ramschniveau?
Zinsen sind für Italien bekanntlich ein besonders heißes Eisen. Man erinnere sich nur an den November 2011, als der damalige Ministerpräsident Silvio Berlusconi aufgrund eines Spreads auf Rekordhöhe von den Märkten zum Rückzug gezwungen wurde. Nun droht wieder Ungemach: Die Ratingagentur Moody's erklärt, dass italienische Anleihen herabgestuft werden könnten.
Ganz schön viel Geld für den Platz auf der Edelweiß-Liste
Mit rund 3 Millionen Euro steht die SVP bei Banken in der Kreide. Daher ist beschlossene Sache, dass für den Landtagswahlkampf keine neuen Schulden gemacht werden. Umso tiefer müssen die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Edelweiß-Liste in die eigene Tasche greifen.
Rom löscht alte Steuerschulden: Ziehen Land und Gemeinden mit?
Der Staat drückt bei alten Steuerschulden aus den Jahren 2000 bis 2015 ein Auge zu: Er verzichtet auf Zinsen und Verwaltungsstrafen, nur die Schuld selbst muss bezahlt werden. Dann ist jemand mit dem Fiskus im Reinen. In Südtirol entscheiden Land und Gemeinden, ob dieses Schlupfloch geöffnet wird oder geschlossen bleibt. Die Entscheidung ist bereits gefallen.
„Zu viele Menschen, die es ohne Hilfe vom Land nicht mehr schaffen“
In Südtirol kommen immer weniger Menschen mit Lohn und Rente über die Runden. Das machen auch die Zahlen der Caritas-Schuldnerberatung deutlich. Die Caritas fordert daher ein Überdenken des Systems bei den Sozialhilfen des Landes – und ein Umdenken in der Gesellschaft.
Steuerschulden beim Staat: In diesen Fällen werden sie gelöscht
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach: So hält es der Staat mit den Steuerschulden, die Millionen Bürgerinnen und Bürger bei ihm haben. Das neue Haushaltsgesetz der Regierung Meloni bietet vielen von ihnen an, schnell und günstig reinen Tisch zu machen.
Höherer Leitzins: So schützen Sie sich vor höheren Raten
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins im Euroraum kräftig erhöht – um 0,75 Punkte auf 2 Prozent. Wer einen Kredit bei variablen Zinssätzen hat, muss jetzt bei der Rückzahlung tiefer in die Tasche greifen. s+ rechnet durch, wie viel Sie künftig bei den Raten drauflegen müssen.
Wenn das Geld nicht mehr reicht: „Das kann jedem passieren“
Die Lebenshaltungskosten steigen, die Löhne stagnieren: Auch im reichen Südtirol geraten Familien an ihre finanziellen Grenzen – das Geld reicht nicht mehr. Petra Priller von der Caritas-Schuldnerberatung kennt ihre Geschichten. Sie sagt: „Jetzt wird alles ein bisschen enger.“
Der Schuldenberg der SVP und wie sie ihn reduzieren will
Seit gestern Mittag gehört der SVP nur mehr die Hälfte ihres Parteisitzes und muss sich künftig mit nur mehr einem Stockwerk des Gebäudes in der Brennerstraße begnügen. Nach Jahren der Diskussion ist die 2. Etage der Zentrale jetzt verkauft. Dies ist Teil der mühevollen Umsetzung eines Sanierungskonzepts des hoch verschuldeten Edelweiß. + von Barbara Varesco
19 Millionen Bürger in Italien haben Steuerschulden – „Nicht ins Gefängnis“
Anlässlich des Wirtschaftsfestivals in Trient erklärte der Direktor der italienischen Einnahmenagentur, Ernesto Maria Ruffini am Samstag, dass es keinen Sinn mache, über eine Inhaftierung von Steuersündern nachzudenken. Es wäre viel sinnvoller, ihnen weiterhin die Möglichkeit zu geben, zu arbeiten, zu verdienen und somit Steuern zu zahlen, betonte er. In Italien hätten rund 19 Millionen Bürger Schulden bei der Steuerbehörde.
Hypothek mit festem oder variablen Zinssatz: Was zahlt sich aus?
Die Inflation lässt nicht nur die Lebenshaltungskosten in die Höhe schnellen, sondern auch die Kosten für Hypotheken. Anhand zweier Beispiele lesen Sie im s+Artikel, unter welchen Umständen es vorteilhaft sein kann, eine Entscheidung zu Gunsten eines festen und variablen Zinssatzes zu treffen.
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