Sexten
Nach tödlichem Rodelunfall 2012: 630.000 Euro Schadenersatz für Angehörige
Mehr als 13 Jahre nach dem tödlichen Rodelunfall bei der Sextner Rotwand ist der Zivilprozess nun abgeschlossen: Die Familie von Romano Campiti erhält insgesamt 630.000 Euro Schadenersatz. Der 14-jährige Römer war im Jahr 2012 bei dem Rodelunfall ums Leben gekommen.
Vor Heimaturlaub: Jannik Sinners sonniger Weihnachtsgruß
Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, zieht es Jannik Sinner zurück zu seinen Wurzeln. Der Tennis-Superstar verbringt die Weihnachtsfeiertage traditionell im Kreis seiner Familie – zuvor gewährte er seinen Fans jedoch noch seltene Einblicke in seinen Alltag fernab der Heimat.
Sexten: In Hotels eingedrungen und 5.000 Euro Trinkgeld gestohlen – Anzeige
Das Personal zweier Hotels in Sexten fiel kürzlich einem dreisten Dieb zum Opfer: Ein Unbekannter war an zwei Nächten die beiden Gastbetriebe eingedrungen und hatte Trinkgeldboxen mit Bargeld im Wert von insgesamt 5.000 Euro gestohlen. Die Carabinieri konnten den mutmaßlichen Langfinger identifizieren und anzeigen.
Rettung bei dichtem Nebel: Niederländer an der Rotwandspitze in Not
Zu einem alles andere als gewöhnlichen Einsatz wurde die Bergrettung CNSAS Sexten in der gestrigen Nacht auf Dienstag gerufen: Zwei Wanderer waren an der Rotwandspitze in Bergnot geraten und setzten einen Notruf ab. Doch die Rettungsaktion gestaltete sich aufgrund der widrigen Wetterbedingungen äußerst schwierig.
Berührendes Geschenk vom Enkel des 1965 ermordeten Carabinieri-Beamten
Heute vor 60 Jahren wurden Luigi De Gennaro und Palmerio Ariu ermordet: Carabinieri und Angehörige gedachten mit einer Zeremonie des Todes der beiden Carabinieri, die in der Station Sexten einem Anschlag durch vier bewaffnete Männer zum Opfer fielen. De Gennaros Enkelsohn spendete der Station zu diesem Anlass ein von ihm angefertigtes Gemälde.
Als Granaten Sexten zerstörten: „Ein Inferno“
Die Sextner erinnern sich dieser Tage an das wohl dunkelste Kapitel ihrer Geschichte, nämlich die Bombardierung und Zerstörung ihres Heimatdorfes vor genau 110 Jahren, als der Erste Weltkrieg die Dolomitenfront erreichte und in Sexten erste Todesopfer forderte.
Auf der Schellab-Alm in Sexten: Rüdi ist kein Hirte wie jeder andere
Wenn ich hier vor der Hütte sitze, in die Berge schaue und das Läuten der Kuhglocken höre, dann ist das für mich das Schönste, was es gibt.“ Das sagt Rüdi Wüthrich – 65 Jahre alt, gebürtiger Schweizer und Hirte auf der Schellab-Alm in Sexten. Der studierte IT-Techniker, der 30 Jahre in Indien gelebt hat, kümmert sich um 26 Jungrinder und zwei Ziegen – und sagt, er habe hier oben eine „kleine Mission“.
Claus-Gatterer-Preis an Julia Herrnböck verliehen
Mit der „Auszeichnung für hervorragenden Journalismus im Gedenken an Claus Gatterer“ wurde heuer die Journalistin Julia Herrnböck geehrt. In ihrer im DOSSIER-Magazin veröffentlichten Recherche „Die Schande von Lehen“ beleuchtet Herrnböck strukturelle Missstände im österreichischen Pflegesystem, exemplarisch am privaten Heimbetreiber Senecura.
Sexten: Thomas Summerer in seinem Amt bestätigt
Die Wahl in Sexten ist geschlagen: Insgesamt 1628 Personen waren wahlberechtigt. Nach Schließung der Wahllokale lag die Wahlbeteiligung bei 60 Prozent. Damit steht fest: Thomas Summerer bleibt auch in der kommenden Amtsperiode Bürgermeister von Sexten.
Wahl ohne Wahl: Die Vielfalt im Hochpustertal schrumpft
In weniger als 2 Monaten finden die Gemeinderatswahlen statt. Bis Anfang nächster Woche müssen die Kandidatenlisten hinterlegt werden. In den 4 Hochpustertaler Gemeinden Sexten, Innichen, Toblach und Prags stehen die Kandidatinnen und Kandidaten bereits so gut wie fest.
Wechselgeld-Masche in Sexten aufgeflogen: Unterlandler (61) angezeigt
Die Carabinieri von Sexten haben kürzlich einen 61-Jährigen aus dem Unterland wegen Betrugs angezeigt: Mit einem Trick soll er die Kellnerin eines Lokals abgelenkt und den 50-Euro-Schein, mit dem er einen Kaffee bezahlen wollte, wieder eingesteckt haben. Die Kameras enttarnten ihn als Betrüger.
3200 Euro für eine Ferienwohnung, die gar nicht existiert: Reagieren Sie richtig?
Die Vorfreude auf eine verlängerte Auszeit in den Bergen verwandelte sich für einen polnischen Urlauber in eine bittere Enttäuschung: Er überwies 3200 Euro für eine Ferienwohnung in St. Vigil – doch die Unterkunft existierte gar nicht. Die Carabinieri konnten den mutmaßlichen Betrüger fassen.
Frau und Söhne sterben bei Horrorunfall: „Für uns sind sie immer noch da“
„Herrgott, bitte lass mir den Bub“: Christian Tschurtschenthaler aus Sexten hatte nur mehr diesen einen Wunsch. Genau heute vor einem Jahr – am 22. Jänner 2024 – hat er seine Frau Monika und die Söhne Kassian und Matthäus bei einem schweren Autounfall verloren. Sein Ältester Benedikt wurde schwerstens verletzt. Dass sein Sohn heute gesund neben ihm sitzt, bezeichnet er als „ganz großes Glück“. So schwer es mitunter auch sei, aber das Leben halte viele schöne Momente bereit, die dunkle Phasen überstrahlen, sagt der Sextner.
Sexten: 6-Jährige stundenlang beim Skifahren alleingelassen
Auf ein zunehmend beunruhigendes Phänomen machen die Carabinieri aufmerksam. Eltern ließen ihre Kinder immer öfter beim Skifahren für längere Zeit allein. Jüngstes Beispiel aus dem Pustertal: Eine 6-Jährige sollte fast 2 Stunden lang auf einer Hütte im Skigebiet Helm auf ihre Eltern warten, die in der Zeit über die Pisten wedelten.
Deshalb kommt Jannik Sinner nur so selten nach Hause
Was bewegt den besten Tennisspieler der Welt dazu, nur selten nach Hause zurückzukehren? Jannik Sinner offenbart in einem Interview, wie hart er an seinem Erfolg arbeitet. Trotz der seltenen Besuche bleibt die Rückkehr ins Hochpustertal für ihn ein Moment der Freiheit – eine Balance, die er immer wieder sucht.
Waghalsige Manöver und spektakuläre Höhenflüge
Der zu Ende gehende Bergsommer stand in Sexten ganz im Zeichen des Kletterjubiläums am 3094 Meter hohen Zwölfer, der vor 150 Jahren in einer spektakulären Erstbesteigung von den Brüdern Hans und Michl Innerkofler bezwungen werden konnte. Mit der „Vertical Arena“ erreichten die Jubiläumsfeierlichkeiten nun ihren gebührenden Abschluss. Und es war ein Sommer voller Abenteuer und waghalsiger Manöver am Gipfelriesen.
Sie stand 1500 Mal auf dem Helmgipfel: Das ist rekordverdächtig!
Sie ist ehrgeizig, zielstrebig und durchtrainiert, liebt die Natur und die Berge vor der Haustür und hat einen außergewöhnlichen Rekord aufgestellt: Die Sextnerin Dora Tschurtschenthaler Hackhofer (55) ist seit dem Jahr 2009 von ihrem Zuhause in Moos 1500 Mal zu Fuß zum Helmgipfel (2434 Meter) aufgestiegen. Dabei überwand sie allein im Aufstieg 1,6 Millionen Höhenmeter. Das klingt guinessbuchverdächtig.
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