Signa
Oberster Gerichtshof bestätigt U-Haft für René Benko
Der frühere Investor und Signa-Gründer René Benko ist Mitte Februar mit einer Haftbeschwerde beim Oberlandesgericht Wien abgeblitzt. Statt der erhofften Enthaftung bestätigte der Oberste Gerichtshof (OGH) nun die U-Haft, wie die „Kronen Zeitung“ am Montag online berichtete.
Benkos Imperium wankt: Seinen Tiroler Immobilien droht die Versteigerung
Das Urteil des internationalen Schiedsgerichts zugunsten des arabischen Staatsfonds Mubadala, dem im Streit mit Rene Benkos implodierter Signa-Gruppe 700 Mio. Euro zugesprochen wurden, dürfte auch schwerwiegende Folgen für Benkos stattliches Immobilienvermögen in Innsbruck haben. Denn verurteilt wurde auch die Laura Privatstiftung der Benko-Familie, in der die Immobilien gebündelt sind.
Signa-Insolvenzverfahren: Droht der Konkurs im Konkurs?
Rund um die Signa-Milliardenpleiten wird das Urteil des internationalen Schiedsgerichts ICC erwartet, bei dem der Staatsfonds Mubadala aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Streitwert von rund 900 Mio. Euro gegen Signa-Gesellschaften und -Gründer René Benko eingebracht hat. Egal, was festgestellt wird, alleine die Verfahrenskosten könnten hiesige Signa-Insolvenzverfahren bis hin zum „Konkurs im Konkurs“ bringen - ein Worst Case für die Gläubiger, heißt es zur APA.
René Benko bleibt weiter in U-Haft
Der Signa-Gründer René Benko bleibt über die Weihnachtsfeiertage hinaus in Untersuchungshaft. Das Straflandesgericht Wien verlängerte die U-Haft gegen den Tiroler Investor in einer Haftprüfung am Dienstag um zwei weitere Monate bis 23. Februar 2026. Das Gericht gehe weiterhin von „dringendem“ Tatverdacht und Tatbegehungsgefahr aus, hieß es in einer Pressemitteilung. Benkos Anwalt Norbert Wess kündigte ein Rechtsmittel gegen diese Entscheidung an.
Innsbruck: Benko und Ehefrau verzichten im Prozess auf Aussagen
Der zweite Prozess gegen Signa-Gründer René Benko hat am Mittwoch am Innsbrucker Landesgericht begonnen. Neben ihm muss sich auch Ehefrau Nathalie verantworten. Sie sollen im Rahmen der Insolvenz Benkos als Einzelunternehmer 370.000 Euro an Bargeld, Schmuck und Uhren in einem Tresor bei Verwandten versteckt haben. Die Staatsanwaltschaft sah den Tatbestand des Gläubigerbetruges gegeben, die Verteidiger stritten dies ab. Die beiden Angeklagten verzichteten auf Aussagen.
René Benko bleibt weitere zwei Monate in U-Haft
Das Straflandesgericht Wien hat die U-Haft gegen den Tiroler Investor René Benko um zwei weitere Monate bis 12. Jänner verlängert. Das Gericht gehe weiterhin von „dringendem“ Tatverdacht und Tatbegehungsgefahr aus, heißt es in einer Aussendung am Montag.
Benko-Prozess: „Die nächsten Verfahren kommen wie das Amen im Gebet“
Einen Einblick in die Seele seines Mandanten wollte Verteidiger Norbert Wess nicht geben. „Herr René Benko ist ein Kämpfer“, sagte der Anwalt eher ausweichend nach dem ersten Urteil gegen den Ex-Milliardär. Das Landesgericht Innsbruck hatte den 48-Jährigen kurz zuvor zu zwei Jahren Haft wegen Gläubiger-Schädigung verurteilt.
VIDEO | Das Urteil: Benko zu zwei Jahren Haft verurteilt
Der gestrauchelte frühere Immobilien-Tycoon und Signa-Gründer René Benko ist am Landesgericht Innsbruck wegen betrügerischer Krida von einem Schöffensenat zu einer unbedingten zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
LIVE | Benko: „Das ist an Zynismus nicht zu überbieten“ – Morgen geht's weiter
René Benko, der sich zu Beginn seiner Einvernahme vor Richterin Andrea Wegscheidet am heutigen Dienstag „nicht schuldig“ bekannte, verwies auf die vergangene Woche eingebrachte Gegenäußerung. Dort habe er mit seinen Verteidigern „alles akribisch und im Detail ausgearbeitet“. Auch wenn er keine weiteren Fragen beantworten wollte, merkte er jedoch an, dass für ihn die Ausführungen der WKStA „an Zynismus nicht zu überbieten“ sei. Der Prozesstag ist für heute beendet – morgen geht es weiter. STOL ist wieder LIVE dabei.
LIVE | Benko: „Das ist an Zynismus nicht zu überbieten“ – Morgen geht's weiter
René Benko, der sich zu Beginn seiner Einvernahme vor Richterin Andrea Wegscheidet am heutigen Dienstag „nicht schuldig“ bekannte, verwies auf die vergangene Woche eingebrachte Gegenäußerung. Dort habe er mit seinen Verteidigern „alles akribisch und im Detail ausgearbeitet“. Auch wenn er keine weiteren Fragen beantworten wollte, merkte er jedoch an, dass für ihn die Ausführungen der WKStA „an Zynismus nicht zu überbieten“ sei. Der Prozesstag ist für heute beendet – morgen geht es weiter. STOL ist wieder LIVE dabei.
Benko vor Gericht – Ex-Milliardär droht lange Haftstrafe
Unter großem Medien-Interesse muss sich der österreichische Investor und Ex-Milliardär René Benko erstmals vor Gericht verantworten. Dem Gründer des Immobilien- und Handelsimperiums Signa wird vorgeworfen, dass er angesichts seiner drohenden Pleite als Einzelunternehmer erhebliches Vermögen verschleiert und damit seine Gläubiger geschädigt habe. Auf STOL berichten wir ab 9 Uhr für Sie live aus dem Gerichtssaal.
Signa - 80 Mio. an Forderungen bei Benko-Stiftung anerkannt
Im Konkursverfahren gegen die Familie Benko Privatstiftung hat am Mittwoch am Landesgericht Innsbruck eine weitere, nicht-medienöffentliche Prüfungstagsatzung stattgefunden. Nachdem bei der ersten Verhandlung im Mai 2024 von 2,3 Mrd. Euro an Gläubigerforderungen lediglich rund 50 Mio. Euro anerkannt worden waren, stellte sich die Situation nunmehr etwas anders dar: Zwei Gläubiger machten 80 Mio. Euro geltend, die samt und sonders vom Masseverwalter anerkannt wurden.
Benko vor Prozess bereits nach Innsbruck überstellt
Der gefallene Nordtiroler Signa-Gründer René Benko ist vor seinem ersten Strafprozess kommende Woche in Innsbruck bereits von Wien in die Justizanstalt Innsbruck überstellt worden. Ein Sprecher der Justizanstalt bestätigte der APA am Dienstag entsprechende Berichte des ORF Tirol und der „Tiroler Tageszeitung“ (online).
Signa: Benko erhob Einspruch gegen zweite Anklage
Der Gründer des in die Insolvenz gerutschten Immobilienunternehmens Signa, René Benko, hat Einspruch gegen die zweite gegen ihn erhobene Anklage wegen betrügerischer Krida erhoben. Dies teilte am Montag ein Sprecher des Innsbrucker Landesgerichts auf APA-Anfrage mit. Nun wird das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) mit dem Fall befasst. Damit war bisher nur eine Anklage - ebenfalls wegen betrügerischer Krida - gegen den Tiroler rechtskräftig und wird Mitte Oktober verhandelt.
Signa Holding verbuchte im Jahr vor Insolvenzantrag massive Verluste
Der operative Verlust der Signa Holding hat sich im Jahr vor ihrer Pleite auf rund 650 Mio. Euro belaufen. Das teilte Christof Stapf am Freitag in seinem fünften Bericht an die Gläubiger mit. Der Bericht liegt der APA vor. Damit wurde erstmals das genaue Ausmaß des Verlusts im letzten Jahr vor dem Insolvenzantrag Ende November 2023 beziffert. Einem Gutachten von Deloitte Financial zufolge trat die materielle Insolvenz bereits spätestens im November 2022 ein.
Milliardenforderungen gegen Benko auch als Ex-Unternehmer
Auch in seiner Insolvenz als Unternehmer hat der Gründer der zusammengebrochenen Signa-Gruppe, Rene Benko, Rekordschulden angehäuft, wenn es nach der Höhe der Forderungsanmeldungen geht, die sich auf 2,7 Milliarden Euro belaufen. Das berichtete das ORF-Radio am Mittwochabend unter Berufung auf den Gläubigerschutzverband Creditreform.
Benko soll Architekten noch Geld für Luxuswohnung schulden
Im Gefolge der Signa-Milliardenpleiten werden immer wieder auch Details aus dem Leben des nunmehr als Unternehmer insolventen und sich in U-Haft befindlichen Firmengründers Rene Benko bekannt. So soll Benko dem Berliner Architekturbüro OOW noch rund eine Million Euro für Einrichtungen schulden, geht aus einem Bericht der deutschen Zeitung „Bild“ hervor. Dabei geht es auch um den luxuriösen Innenausbau einer 1.000-Quadratmeter-Dachwohnung im „Upper West“ in der Berliner City.
Signa-Masseverwalter fordern Millionen von KPMG
Die Masseverwalter von Signa Prime und der Signa Development wollen den Abschlussprüfer KPMG in die Pflicht nehmen. Die Wirtschaftsprüfer waren für die Jahresabschlüsse der beiden Signa-Kerngesellschaften verantwortlich und sollen zu spät auf die finanziellen Schieflagen reagiert haben. Dafür soll KPMG nun mit über 100 Millionen Euro haften, wie „Der Standard“ in seiner Freitagsausgabe berichtet.
Signa-Forderungen bei 27,6 Mrd. Euro – Masseverwalter erkannte 9,5 Mrd. an
Im Konkursverfahren um den Immobilienkonzern Signa von Gründer René Benko wurden bisher Forderungen in Höhe von 27,6 Mrd. Euro angemeldet. Das sagte Karl-Heinz Götze, Leiter Insolvenzen beim Kreditschutzverband von 1870, am Samstag zum ORF. Demnach erkannte der Masseverwalter davon 9,5 Milliarden an.
Ex-Signa-Berater Berninghaus fordert 115 Mio. Euro von Benko
Der ehemalige Berater und Investor des pleitegegangenen Signa-Konzerns, Dieter Berninghaus, fordert 115 Mio. Euro von René Benko. Die Forderung sei gegen die Familie Benko Privatstiftung eingereicht worden, sagte Berninghaus dem Schweizer Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ (Freitagausgabe). Der Insolvenzverwalter „hat bei allen Gläubigern 98 Prozent der Ansprüche nicht anerkannt. Auch bei mir.“ Zudem wirft Berninghaus dem inhaftierten Tiroler Bespitzelung seiner Familie vor.
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