Staatsanwaltschaft
Gefälschte Sprachzertifikate: Gegen eine Person Hausarrest angeordnet
Neue Entwicklungen im Falle der gefälschten Sprachzertifikate: Wie die Staatsanwaltschaft Bozen mitteilt, wurde gegen eine Person Hausarrest angeordnet, die als „zentrale Person für die Beschaffung und Verteilung der gefälschten Sprachzertifikate angesehen wird“. Die Person war bis vor Kurzem als Wachmann im Krankenhaus Bozen tätig.
Todesfall Nikolaus Chizzali wieder im Fokus der Ermittler
Unfassbar klingt die Vorhaltung der Bozner Staatsanwaltschaft gegen acht Familienmitglieder des vor vier Jahren gestorbenen Bozner Rechtsanwaltes Nikolaus Chizzali (60): Misshandlungen in der Familie mit Todesfolge. Am 8. Mai muss der Vorverhandlungsrichter entscheiden, ob die Verdachtsmomente zur Einleitung eines Hauptverfahrens ausreichen.
Kiosk nach heftiger Explosion zerstört: Ermittlungen wegen Brandstiftung
Nachdem ein Kiosk in Bozen am gestrigen Sonntag bei einem Brand vollständig zerstört worden ist, hat die Bozner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet – ermittelt wird gegen Unbekannt, wegen vorsätzlicher Brandstiftung.
Zollbetrug & Co. in der EU: Fast die Hälfte aller Fälle kam in Italien ins Rollen
Plus 35 Prozent Steuerbetrugsfälle gegenüber dem Vorjahr, im Schnitt fünf Verfahren pro Tag leitete die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) im Jahr 2025 ein. Das geht aus dem Jahresbericht der EU-Justizbehörde hervor. Ob Mehrwertsteuer- und Zollbetrug oder Geldwäsche und kriminelle Vereinigungen: Der an der öffentlichen Hand entstandene Schaden wird mit über 48 Milliarden Euro beziffert.
Tod von zwei Frühchen: Acht Personen im Visier der Staatsanwaltschaft
Jene zwei Frühchen, die im August 2025 unter noch nicht ganz geklärten Umständen im Bozner Krankenhaus ums Leben kamen, könnten – rund sechs Monate nach ihrem Tod – nun doch bald beerdigt werden. Nach Abschluss der Voruntersuchung soll die Autopsie der kleinen Leichname offenbar in der kommenden Woche stattfinden. Indes hat die Staatsanwaltschaft Bozen Ermittlungen gegen acht Personen eingeleitet. Ihnen wird fahrlässige Tötung im medizinischen Bereich vorgeworfen.
Dreifachmord an Nonnen in Burundi: Verdächtiger arbeitete unbehelligt in Italien
Er soll jahrelang für eine – mit öffentlichen Geldern finanzierte – humanitäre Genossenschaft in Parma gearbeitet haben und zuvor für den Geheimdienst der burundischen Regierung gearbeitet haben: Nach der Verhaftung des mutmaßlichen Täters in Italien 12 Jahre nach dem Mord an drei italienische Ordensschwestern in Burundi kommen Details zum Verdächtigen ans Licht.
Tod der 64-Jährigen in Gröden: Ergebnis der Obduktion liegt vor
Nun liegt das Ergebnis der Obduktion vor: Die 64-jährige Sabine Rockel, die am 30. Jänner tot hinter dem Postamt in St. Christina in Gröden aufgefunden wurde, ist demnach erfroren – nach einem Unfall. Fremdverschulden wird ausgeschlossen.
Makabrer Fund im Abstellraum: Keine Obduktion an Leichnam des Gambiers
Nachdem ein Gambier (30) tot in einem Keller in Kastelruth gefunden worden war, hatten sich die Behörden mit dem Fall befasst. Wie die Staatsanwaltschaft nun bestätigte, wird vermutet, dass er an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sein könnte. Eine Obduktion wird am Leichnam des Todesopfers nicht durchgeführt.
Italienische Crans-Montana-Opfer: Exhumierung, Obduktion, Ermittlungen
Nach der Brandkatastrophe im Lokal „Le Constellation“ in Crans-Montana weiten italienische Staatsanwälte ihre Ermittlungen aus: Eine Leiche wird exhumiert, die Leichen mehrerer junger Opfer obduziert, Beisetzungen vorerst verschoben. Auch mögliche Schritte gegen die Betreiber des Lokals rücken in den Fokus der Justiz.
Badeunfall in Graun: Vierjähriges Kind in kritischem Zustand – Ermittlungen
Am Montag ist es im neuen „Curunes“ Hallenbad von Graun zu einem tragischen Badeunfall gekommen. Ein einheimisches vierjähriges Kind musste reanimiert und in die Intensivstation des Bozner Krankenhauses gebracht werden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Frau (33) starb am Großglockner: Freund (36) wegen fahrlässiger Tötung angeklagt
Ein 36-Jähriger ist nach dem Tod seiner 33-jährigen Freundin am Großglockner im Jänner von der Staatsanwaltschaft Innsbruck angeklagt worden. Die Behörde warf dem Mann vor, dass er als „verantwortlicher Führer“ der Tour seine Bergkameradin „schutzlos, entkräftet, unterkühlt und desorientiert circa 50 Meter“ unter dem Gipfel zurückgelassen habe. Die Bergsteigerin erfror schließlich.
Gefälschte Zweisprachigkeitsnachweise: Entlassungen – Fünf Ärzte im Visier
Im Rahmen von Ermittlungen der Bozner Staatsanwaltschaft zum Verdacht der Fälschung von Sprachzertifikaten wurden bereits einige Krankenpfleger und Ärzte aus dem Sanitätsbetrieb entlassen, heißt es in einer Aussendung der Justizbehörde. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft am Rechnungshof wurden indes fünf weitere Ärzte ins Visier genommen.
Tod von Peter Köllensperger (82): Ursache steht fest
Nach der Entdeckung von Peter Köllenspergers (82) Leichnam in seiner Villa im Bozner Stadtteil Gries teilt die Staatsanwaltschaft nun die Ergebnisse der Obduktion mit. Demnach sei Köllensperger an einem kardiogenen Schock gestorben – Gewalteinwirkung werde ausgeschlossen.
Tod von Tobias Tappeiner: Hätten Carabinieri das Auto sehen müssen?
Hätten die zwei Carabinieri-Beamten den Wagen des Geisterfahrers Tobias Tappeiner (24) an der Autobahnausfahrt Bozen Süd sehen können oder nicht? Und wie waren die Sichtverhältnisse an jenem Sonntagmorgen im Juni, an dem Tappeiner auf der A22 das Fahrzeug einer Familie aus Vahrn rammte? Diese Fragen will die Staatsanwaltschaft in einem Beweissicherungsverfahren geklärt wissen.
Chiara Ferragni soll ins Gefängnis – Das Statement der Influencerin
Wegen schweren Betrugs im Zusammenhang mit dem sogenannten „Pandoro-Gate“ will die Staatsanwaltschaft von Mailand Chiara Ferragni hinter Gittern bringen. Die Influencerin soll Süßwarenprodukte – den „Pandoro“ des Süßwarenherstellers Balocco und die Oster-Eier von Dolci Preziosi – als an wohltätige Aktionen gekoppelt beworben haben, obwohl die Art der Benefizbeiträge irreführend dargestellt worden sein soll.
Nach Tod von Skitalent Matilde Lorenzi: Ermittlungen gegen zwei Personen
Vor rund einem Jahr stürzte das italienische Skitalent Matilde Lorenzi (19) beim Training auf dem Schnalser Gletscher und erlag wenig später ihren schweren Verletzungen. Wie die Staatsanwaltschaft am heutigen Donnerstag bestätigte, laufen seit mehreren Monaten Ermittlungen gegen den Sicherheitsbeauftragten für die Skipisten und Skilifte des Skigebiets „Alpin Arena Schnalstal“ sowie gegen den Trainer von Lorenzi. Derzeit findet das Beweissicherungsverfahren statt.
Fall Carlo Vettori: Das sagt die Staatsanwaltschaft
Paukenschlag im Fall rund um die Anzeige wegen häuslicher Gewalt gegen den mittlerweile zurückgetretenen Gemeinderatspräsidenten von Bozen, Carlo Vettori: Die Staatsanwaltschaft teilt in einer Aussendung mit, dass der Verweis aus der Familienwohnung vom zuständigen U-Richter bestätigt wurde. Auch soll der Politiker nun eine elektronische Fußfessel tragen – um das über ihn verhängte Annäherungs- und Kontaktverbot an Kinder und Frau zu überwachen.
VIDEO | Mord in Bozen: „Vollkommen grundlos getötet“
Was genau war geschehen in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Bozner Industriezone? Der rumänische Lkw-Fahrer Ionut Marius Cal (32) wurde auf dem 1. Mai-Platz in Bozen Süd mit mehreren Stichen niedergestreckt. Ein Landsmann des Opfers, Iulian Alinil Brujan (47), wurde Stunden später von der Polizei unter dringendem Tatverdacht festgenommen – wegen Mordes. Nun hat sich die Staatsanwaltschaft geäußert.
Das sagt ein Zeuge der Bluttat von Bozen: „Er schrie, dann brach er zusammen“
In Bozen ist es in der Nacht auf Sonntag zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei rumänischen Lastwagenfahrern gekommen. Ein junger Fahrer aus Rumänien wurde mit einem Messer erstochen; als mutmaßlichen Täter konnten die Polizeikräfte wenig später einen Landsmann des Ermordeten festnehmen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein belangloser Streit das blutige Drama ausgelöst haben. Ein Zeuge schildert seine Beobachtungen.
Tödliche Messerattacke in Bozen: Rumäne im Visier der Staatsanwaltschaft
Sein Leichnam lag in einer Blutlache: Die Staatsanwaltschaft Bozen liefert in einer Aussendung Details zur makabren Entdeckung eines toten 32-jährigen Rumänen im Bozner Industriegebiet. Demnach soll der mutmaßliche Täter, ein 47-jähriger Landsmann des Opfers, nach dem Angriff die Flucht ergriffen haben. Er konnte entlang der Autobahn festgenommen werden.
Mehr laden

