Starkregen
Nach Murgängen im Passeiertal: Land weiter mit Aufräumarbeiten beschäftigt
Hochwasser und Murgänge richteten vor rund einer Woche Schäden an Ufern und Schutzbauten im Passeiertal an – das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz ist derzeit mit den Aufräumarbeiten befasst.
Heftige Gewitter im Raum Sterzing – Feuerwehren im Dauereinsatz
Heftige Gewitter mit Hagelschlag und Starkregen ziehen derzeit über das Wipptal. Besonders betroffen sind Sterzing, Pfitsch und der Eingang des Ridnauntals. Straßen stehen unter Wasser und Keller laufen voll – die Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung sind im Dauereinsatz.
Gefahr im Mittelmeerraum: Wenn die Erde bis nach Südtirol bebt
Die Erde bebt derzeit nicht nur im Mittelmeerraum, sondern auch in Südtirol. Vor 2 Tagen wurde ein Beben der Stärke 0,8 in der Nähe von Schluderns registriert. „Das hängt alles zusammen, weil sich die afrikanische Platte nach Norden verschiebt“, sagte Landesgeologe Volkmar Mair gestern am Rande einer Tagung im NOI-Techpark.
Hitze, Starkregen: „Es braucht auch in Südtirol eine Anpassungsstrategie an den Klimawandel“
Die Wissenschaft warnt: Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hitzewellen werden in den kommenden Jahren in Südtirol aufgrund der Erderwärmung zunehmen. „Wir müssen uns anpassen“, sagt Michael Pörnbacher, Wissenschaftler am „Center for Climate Change and Transformation“ an der Eurac, „denn die 1,5-Grad-Celsius-Grenze haben wir wohl schon längst überschritten“.
Bologna unter Wasser – Unwetter fordert Todesopfer – Sizilianer flüchten auf Dächer
In vielen Teilen Italiens, von Nord bis Süd, kommt es zu schweren Überschwemmungen. Besonders betroffen ist die Emilia-Romagna: Dort forderten die Unwetter ein Todesopfer. Bologna steht unter Wasser, und in den Gebieten rund um Ravenna mussten Evakuierungen durchgeführt werden. Der Pegel des Ravone stieg innerhalb einer Stunde um 2 Meter. In Sizilien suchten Bewohner Schutz auf den Dächern von Autos und Häusern vor den Fluten. Auf Stromboli kam es zu Überschwemmungen in einem Krankenhaus. Der starke Regen hält weiterhin an, und für 5 Regionen gilt die Warnstufe Orange.
Italien: Wasser reißt Fahrer mit, Schlammlawinen treffen Häuser
Unwetter sind über Italien hinweggefegt. Auf Stromboli wurden nach dem starken Regen der letzten Tage mehrere Erdrutsche gemeldet. Schlammlawinen rissen Zäune ab und drangen in die Häuser ein. In Savona mussten 9 Personen evakuiert werden. Auch Sizilien steht unter Wasser: In Catania verwandelten sich die Straßen in einen Fluss.
Unwetter in Ligurien: Flüsse treten über die Ufer, Kinder in Schule eingeschlossen, Erdrutsche
Flüsse treten über die Ufer, Straßen wurden überflutet, die Einsatzkräfte sind nach Erdrutschen im Einsatz: Ligurien wird von Unwettern heimgesucht. Auch Verkehrsverbindungen wurden blockiert, Züge blieben stehen, und Flüge mussten umgeleitet werden. Ein Abschnitt der A10-Autobahn wurde zeitweise gesperrt und später wieder geöffnet. Kinder saßen aufgrund des Unwetters in einer Schule fest. Sie konnten wohlbehalten nach Hause zurückkehren.
Klimarisiken: Wo Europa handeln muss
Europa erwärmt sich schneller als die anderen Kontinente – mit Folgen: Die Hitzewelle im Sommer 2022 kostete über 60.000 Menschenleben, die Überflutungen nach extremen Niederschlägen in Deutschland und Belgien (2021), Slowenien (2023) und Griechenland (2023) forderten ebenfalls Tote. Nun ist die erste umfassende Klima-Risikobewertung im Auftrag der EU-Kommission abgeschlossen – die Eurac Research war daran maßgeblich beteiligt.
Unwetter in der Toskana: Bilder zeigen Ausmaß der Katastrophe
In der Toskana waren die Unwetter am Freitag besonders heftig: Ganze Gebiete wurden überschwemmt, während die Flusspegel weiter steigen. Die Zahl der Toten ist am Nachmittag auf 6 gestiegen. Flugzeugaufnahmen zeigen das Ausmaß der Katastrophe.
Zivilschutzstatus wieder auf „Zero“ zurückgestuft: Muren möglich
Flächendeckender Dauerregen hat am Montag die Pegelstände in mehreren Flüssen ansteigen lassen und die Wehrleute unseres Landes gefordert. Um die 100 Milliliter Niederschlag fielen in einigen Teilen Südtirols – so viel wie sonst in einem ganzen Monat nicht. Die Schäden hielten sich dabei in Grenzen. Der Zivilschutzstatus wurde inzwischen wieder auf Normalzustand „Zero“ zurückgestuft.
Pegelstände sinken, Altar schwimmt in vermurter Kirche
Starkregen hat am Montag den Pegel im Eisack und in der Etsch steigen lassen. Am Abend ist die Lage entspannter. „Der Eisack stellt momentan kein Problem mehr dar. Entwarnung kann gegeben werden“, so die Freiwillige Feuerwehr von Klausen. Auch der Pegel der Etsch bei Staben ist zurückgegangen. Inzwischen gelang ein erster Blick in die Drei-Brunnen-Kirche in Trafoi.
Unwetter: Lage entschärft sich, Starkregen und Murgänge lokal möglich
Die ersten Prognosen nach den Unwettern sind eingetroffen: Nach einem Anstieg der Pegel in verschiedenen Flüssen und Bächen, Murenabgängen und zahlreichen Feuerwehreinsätzen „ist die Situation dabei, sich zu entschärfen“, sagt Klaus Unterweger, Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz. Starkregen ist weiterhin möglich, aber nicht mehr flächendeckend. Mögliche Murgängen und Massenbewegungen bilden weiterhin Gefahrenpotenzial.
Seltenheit: Unwetter im Death Valley
Das gibt auch nicht alle Jahre: Tropensturm „Hilary“ hat das Death Valley (Tal des Todes) in Kalifornien gestreift – durch das trockene Tal im Herzen der Mojave-Wüste flossen reißende Bäche mit Schlamm und Steinen. Das Death Valley liegt 85 Meter unter dem Meeresspiegel und zählt zu den heißtesten und trockensten Gegenden der Erde.
Sturzbach spült Autofahrer in Spanien weg
Heftige Regenfälle haben in den vergangenen Tagen Teile Spanien heimgesucht. Dabei kam es sowohl an der spanischen Mittelmeerküste als auch in Zentralspanien zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern mit zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Bereits zuvor hatten die Behörden vorsorglich Schulen, Universitäten und Kindertagesstätten schließen lassen.
Über 2300 Blitze: Gewitterreichster Tag liegt hinter Südtirol
Mit großen Regenmengen in kürzester Zeit, starken Windböen und über 2300 Blitzen war der Montag der gewitterreichste Tag in Südtirol. Die Unwetter haben zu über 200 Einsätzen der Feuerwehren im ganzen Land geführt. Die Kaltfront ist jetzt abgezogen und es dürfte deutlich ruhiger werden.
Murenabgänge und stark angestiegene Pegelstände im Norden Südtirols
In der Nacht auf Sonntag hat es in einigen Teilen des Landes wieder stark geregnet, wodurch es unter anderem zu Murenabgängen und Erdrutschen gekommen ist. Am meisten Regen fiel im Wipptal. Die Pegelstände einiger Flüsse sind wieder angestiegen. Aktuell ist die Lage unter Kontrolle.
„Tiefblaues Auge“: Zivilschutz gibt stellenweise leichte Entwarnung
Mit einem tiefblauen Auge hat Südtirol bisher die auf dem ganzen Landesgebiet verbreiteten sehr starken Niederschläge der vergangenen 2 Tage überstanden: Dies ist das Ergebnis der Sitzung der Landesleitstelle in der Landesagentur für Bevölkerungsschutz am späten Sonntagvormittag. Experten der verschiedenen Bereiche haben dabei gemeinsam mit dem Landesrat für Bevölkerungsschutz die Lage analysiert.
Wie Sie sich vor Blitzen schützen
Temperaturen bis zu 30.000 Grad und Stromstärken bis zu 400.000 Ampere: Blitze sind eine tödliche Gefahr. Auch in Südtirol kommt es immer wieder zu heftigen Gewittern, gerade in den Bergen kann es brenzlig für uns Menschen werden. Der Südtiroler Zivilschutz erklärt, wie Sie sich vor Blitzen und Starkregen wirklich schützen können.
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