Südafrika
Neun Tote, zehn Verletzte bei Waffenangriff in Südafrika
In Südafrika sind bei einem Schusswaffenangriff nahe Johannesburg mindestens neun Menschen getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei der Attacke in der Township Bekkersdal zehn weitere Menschen verletzt. Demnach eröffneten die Angreifer aus zwei Fahrzeugen heraus das Feuer auf die Gäste einer Bar, schossen wahllos um sich und flohen vom Tatort. Weder zu einem möglichen Motiv der Tat noch zur Identität der Angreifer lagen der Polizei zufolge Informationen vor.
USA bleiben G20-Gipfel fern
Die USA entsenden wie angekündigt keine Regierungsvertreter zum G20-Gipfel in Südafrika an diesem Wochenende. „Die Vereinigten Staaten nehmen nicht an den offiziellen Gesprächen beim G20-Gipfel in Südafrika teil“, bekräftigte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Donnerstag in Washington. Sie bestritt damit Angaben von Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa zu einem angeblichen Sinneswandel in Washington.
Trump: Kein US-Regierungsvertreter bei G20-Gipfel
Am G20-Gipfel in Südafrika in diesem Monat werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump keine Regierungsvertreter seines Landes teilnehmen. Trump begründete den Schritt am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit „Menschenrechtsverletzungen“. Er wiederholte dabei widerlegte Behauptungen, dass Weiße in Südafrika systematisch „getötet und abgeschlachtet“ würden. Zuvor hatte Trump im September angekündigt, Vizepräsident JD Vance werde an seiner Stelle anreisen.
Trump schwänzt G20-Gipfel in Südafrika
US-Präsident Donald Trump wird im November nicht zum G20-Gipfel nach Südafrika reisen. „Ich werde nicht hingehen“, sagte der Republikaner am Freitag (Ortszeit). Stattdessen werde Vizepräsident James Vance teilnehmen. Der G20-Gipfel findet heuer in Johannesburg statt. Trump hatte sich eine Teilnahme in den letzten Monaten auch wegen Spannungen mit dem Gastgeberland offengelassen. Den G20-Gipfel 2026 will Trump in seinem privaten Golfklub Doral bei Miami ausrichten.
Über 80 Todesopfer bei Überschwemmungen in Südafrika
Die Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungen im Osten Südafrikas in den vergangenen Tagen ist auf mehr als 80 gestiegen. In der Provinz Ostkap seien mindestens 86 Menschen ums Leben gekommen, erklärte der südafrikanische Polizeiminister Senzo Mchunu am Samstag. Unter den Todesopfern befanden sich mindestens sechs Kinder, die in einem Schulbus gesessen hatten, der von den Fluten weggerissen wurde.
Tochter verkauft: Lebenslange Haft für Mutter in Südafrika
In Südafrika ist am Donnerstag eine Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil sie gemeinsam mit zwei Komplizen ihre sechsjährige Tochter entführt und verkauft haben soll. Die beiden mitangeklagten mutmaßlichen Mittäter - der Freund der Mutter und ein gemeinsamer Bekannter des Paars - erhielten ebenfalls lebenslang. Der Fall der aus einer kleinen Stadt am Westkap verschwundenen Joshlin Smith hatte im Vorjahr in Südafrika für enormes Aufsehen gesorgt.
Nach 24 Stunden: 260 Bergleute aus Goldmine in Südafrika befreit
In Südafrika sind bei einem Rettungseinsatz 260 Bergleute aus einer Goldmine befreit worden, nachdem sie aufgrund eines defekten Aufzugs dort mehr als 24 Stunden ausgeharrt hatten. In der ersten Phase der Rettungsaktion seien 79 Menschen aus dem unterirdischen Schacht herausgeholt worden, hieß es in einer Erklärung des Betreibers der Goldmine Kloof westlich von Johannesburg am Freitag. Die restlichen Bergleute konnten demnach 6 Stunden später gerettet werden.
Südafrika: Plötzlich ist Omikron wieder weg
In Europa wird die Omikron-Welle mit zunehmender Sorge beobachtet. In Südafrika, wo Omikron zuerst entdeckt wurde und vor einem Monat die Infektionszahlen in die Höhe trieb, herrscht jetzt Entspannung. Wie das? Müssen wir uns nicht so große Sorgen machen? + Von Ralf E. Krüger
Dr. Walder erklärt, wovor die Impfung schützt – und wovor leider nicht
Das Auftauchen der Omikron-Variante aus Südafrika zeigt, dass der Covid-Impfstoff angepasst werden muss – „schon längst“, wie der Osttiroler Infektiologe Dr. Gernot Walder betont. Aber er hat auch eine gute Nachricht. + von Stephan Pfeifhofer
Südtiroler Freundeskreis der Afrikaaner über die Unruhen in Südafrika
Das Vorstandsmitglied Sepp Eckmaier des Südtiroler Freundeskreises der Afrikaaner berichtet aus Orania über die aktuellen Unruhen in Südafrika. Der Auslöser der Unruhen ist die Verhaftung des ehemaligen Staatspräsidenten der Republik Südafrika, Jacob Zuma.
Filmreif: Überfall auf Geldtransporter geht schief
Mitte April wollten Gangster in Südafrika einen Geldtransporter überfallen. Der gepanzerte Wagen wurde in voller Fahrt beschossen. Doch der Fahrer blieb extrem cool, drückte aufs Gaspedal und brauste davon. Am Ende rammte er das Auto der Täter. Wie in einem Actionfilm aus Hollywood.
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