Terror
Iran-Revolutionsgarden vor EU-Listung als Terrororganisation
In der EU zeichnet sich ein Konsens für die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation ab. Nachdem Frankreich am Mittwoch seinen Widerstand aufgegeben hatte, galt eine politische Einigung der EU-Außenminister bei ihrem Treffen am Donnerstag in Brüssel als wahrscheinlich. Außenminister Jean-Noel Barrot kündigte auf der Plattform X an, Paris werde den Schritt unterstützen. Österreich hatte dies bereits zuvor angekündigt.
Höchststrafe für Hintermann von Terroranschlag auf Queer-Bar in Oslo
In Norwegen ist der Hintermann eines Terroranschlags vor einer in der LGBTQ-Gemeinde beliebten Bar zur Höchststrafe von 30 Jahren Verwahrung verurteilt worden. Die Richter am Osloer Amtsgericht sprachen den Norweger mit pakistanischen Wurzeln wegen Beihilfe zu schweren Terrorvergehen schuldig. Der 48-Jährige wurde zudem für den Versuch verurteilt, zusammen mit der Terrororganisation Islamischer Staat weitere Anschläge in Norwegen geplant zu haben.
Verdacht: Geld für Terrororganisation Hamas – Neun Personen im Visier der Justiz
Die italienischen Behörden haben mehrere mutmaßliche Unterstützer der islamistischen Hamas festgenommen und Vermögenswerte in Millionenhöhe beschlagnahmt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Genua am Samstag mitteilten, richten sich die Maßnahmen gegen neun Verdächtige, die in Untersuchungshaft kamen, sowie gegen drei Organisationen. Eingefroren wurden Vermögen von mehr als acht Millionen Euro.
Sydney-Attentäter wegen 15-fachen Mordes angeklagt
Drei Tage nach dem verheerenden Anschlag am Bondi Beach in Sydney ist der Überlebende der beiden mutmaßlichen Attentäter wegen Mordes in 15 Fällen sowie diverser weiterer Vergehen angeklagt worden. Insgesamt werden ihm 59 Straftaten vorgeworfen, teilte die Polizei im australischen Bundesstaat New South Wales am Mittwoch mit. Darunter seien auch Körperverletzung mit Mordversuchen in 40 Fällen und Terrorismus.
Attentäter von Sydney soll erstmals vernommen werden
Drei Tage nach dem verheerenden Anschlag auf ein jüdisches Fest am Bondi Beach in Sydney wollen die Ermittler heute, Mittwoch, den überlebenden Attentäter verhören. Der von Sicherheitskräften angeschossene Terrorist erwachte gestern aus dem Koma. Die Ermittler hoffen, dass der 24-Jährige aussagen wird und neue Erkenntnisse zu den Hintergründen des Anschlags mit 15 Todesopfern liefert.
Südtirolerin in Sydney: Nach Terror „will man Zusammenhalt aufrechterhalten“
Die Südtirolerin E. Z. (26) arbeitet und studiert seit neun Monaten in Australien – und wohnt mit ihrem Partner in Sydney, nur drei Kilometer südlich vom Stadtteil Bondi, wo am Sonntag zwei Terroristen das Feuer auf Menschen eröffneten, die das jüdische Lichterfest feierten.
Bei Kriegsende: Experten rätseln über Reaktion von Hamas-Verbündeten
Bei einem möglichen Ende des Gaza-Kriegs sind die Reaktionen des Irans sowie der mit der islamistischen Hamas verbündeten proiranischen Milizen nach Ansicht von Militärexperten offen. Das Institut für Kriegsstudien (ISW) in Washington schreibt in seinem Lagebericht, sowohl der Iran und die libanesische Hisbollah hätten die Zustimmung der Hamas zu einer Waffenruhe sowie deren „implizite Ablehnung des US-Plans als Ganzes“ unterstützt.
Prozess um Terror-Pläne gegen Vienna Pride gestartet
In St. Pölten ist am Dienstag ein im Zusammenhang mit angeblichen Anschlagsplänen auf die Wiener Regenbogenparade der LGBTIQ+-Community am 17. Juni 2023 stehender Prozess gestartet. Drei Angeklagten im Alter von 17, 19 und 22 Jahren werden die Verbrechen der terroristischen Vereinigung und der kriminellen Organisation vorgeworfen.
Terror in London: Der Tag, der Großbritannien zerriss
„Sorry, ich verspäte mich“, tippt der Brite Dan Biddle am frühen Morgen des 7. Juli 2005 in der Londoner U-Bahn in sein Handy. In dem Waggon ist es heiß, die vielen Menschen kleben aneinander, dann verpasst Biddle auch noch seine Station. „Kann dieser Tag noch schlimmer werden?“, hat er sich laut eigener Aussage noch gedacht – unwissend, was passieren wird.
Gaza: Hamas-Anschlag auf Hilfsmitarbeiter
Bei einem Angriff auf einen Bus mit palästinensischen Mitarbeitern der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) sind nach Angaben der Organisation fünf Menschen getötet worden. GHF machte die islamistische Terrororganisation Hamas für den Angriff verantwortlich. Das Team sei am Mittwochabend unterwegs zu einem Verteilungszentrum westlich von Chan Junis gewesen, teilte die Stiftung mit.
Anschlag auf israelisches Liebespaar: Täter schrie „Free Palestine“
Ein Mann und eine Frau – beide Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington – sind in der US-Hauptstadt erschossen worden. Die beiden sollen nach Medienberichten ein Liebespaar gewesen sein. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Er soll „Free Palestine“ geschrien haben.
Radikalisiert bis zur Wahnsinns-Tat
Schon wieder ein Autofahrer, der in eine Menschenmenge rast, wieder Tote und Verletzte: Die Wahnsinnstat eines 40-jährigen Bundesdeutschen in Mannheim reiht sich ein in eine tragische Serie ähnlicher Anschläge in Deutschland und Österreich. Die Gefahr, sagt Psychiater Dr. Roger Pycha, lauert im Netz: „Isolierte, psychisch labile Personen werden dort radikalisiert, bis hin zu extremen Taten.“
Nach jüngsten Terroranschlägen: Quästor Sartori bei Sicherheitsgipfel in Rom
Nach den jüngsten Terroranschlägen in Villach und München haben der italienische Innenminister Matteo Piantedosi und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni für heute einen Sicherheitsgipfel im Innenministerium in Rom einberufen. Auch der Bozner Quästor Paolo Sartori wird an dem Treffen teilnehmen.
15-Jähriger unter Terrorverdacht: Verhaftung war unaufschiebbar
Die Ermittlungen im Fall des 15-Jährigen, der wegen Terror-Verdacht verhaftet wurde, gehen weiter. Vor allem von der Auswertung der sichergestellten Computer und des Handys des Verdächtigen erhoffen sich die Fahnder weitere Aufschlüsse.
„Martins Sonn(der)tag“: Warum fahren Sie trotzdem ins Heilige Land, P. Ulrich?
Monatelanger Krieg, blutiger Terror, wachsende Gewalt gegen die christliche Minderheit: Trotz all dem fährt Franziskaner P. Ulrich Rauch am 5. November ins Heilige Land, um dort für mindestens 4 Jahre zu wirken. Eine tiefe Sehnsucht ziehe ihn dort hin, sagt P. Ulrich. Im Podcast erzählt er von dieser Berufung, was ihn in Jerusalem erwartet und wie er die Zukunft dieser vom Frieden verlassenen Region sieht.
Mair ist zornig: „Masseneinwanderung bedeutet Messereinwanderung“
Die Landesrätin für Sicherheit, Ulli Mair, spricht angesichts des islamistischen Messerattentats mit 3 Toten und 9 Verletzten im deutschen Solingen von einem Problem der importierten Gewalt, das auch Südtirol betreffe und dem nur durch eine Schubumkehr in der Migrationspolitik Herr zu werden sei.
Israels 9/11-Moment
Nach den Gräueltaten der Hamas vom 7. Oktober hat Israel jedes Recht und jeden Grund, einen anhaltenden Militäreinsatz zur Zerschlagung der Terrorgruppe zu führen. Und die Israelis scheinen dazu entschlossen zu sein. Sie sollten sich aber auch die mahnenden Worte von US-Präsident Joe Biden zu Herzen nehmen. Bei seinem Besuch in Tel Aviv am 18. Oktober zeigte Biden Verständnis für die Wut der Israelis. „Ich und viele Amerikaner verstehen das“, sagte er. Biden riet den Israelis aber auch, sich nicht von ihrer Wut beherrschen zu lassen.
Die wirtschaftlichen Folgen des Gaza-Krieges – 4 Szenarien
Da Israel eine militärische Kampagne zur Eliminierung der Hamas aus dem Gazastreifen eingeleitet hat, bleibt abzuwarten, ob der Konflikt zu einem breiteren regionalen Krieg eskalieren wird. Sollte dies der Fall sein, könnten die weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen einen Ölschock wie in den 1970er Jahren, abstürzende Aktienmärkte und tiefe stagflationäre Rezessionen nach sich ziehen.
Nahost: Geisel-Angehörige zwischen Trauer und Hoffnung
Bei einer Mahnwache in Jerusalem löste die Nachricht vom Tod der deutsch-israelischen Geisel Shani Louk Bestürzung aus. Zugleich ließ ein von der Hamas veröffentlichtes Video, das 3 verschleppte Frauen lebend zeigen soll, einige Angehörige Hoffnung schöpfen.
Italiens bekanntestes Verbrechen sorgt bis heute für Spekulationen
Am Morgen des 16. März 1978 ging alles ganz schnell. In der Via Fani, einer Straße im Nordwesten Roms, wird der Konvoi des Top-Politikers Aldo Moro von Terroristen der Roten Brigaden (Brigate Rosse) überfallen. Bei dem Angriff sterben 5 Leibwächter Moros – der frühere Ministerpräsident wird weggezerrt und entführt. 55 Tage später, am 9. Mai 1978, ermorden die Entführer Moro. + von Robert Messer
Terror-Verdacht: Urteil über Mullah-Vertrauten bestätigt
„Ich bin unschuldig, ich bin kein Terrorist“: Das beteuerte am Freitag der Angeklagte Jalal Fatah Kamil (38), der extra aus Norwegen angereist war, vor dem Berufungsschwurgericht. Dieses befand aber aufgrund der Beweislast, dass der Schuldspruch aus erster Instanz gerechtfertigt war.
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