Tesero
Heute vor 40 Jahren: Die Tragödie vom Stava-Tal
Am 19. Juli 1985 ereignete sich der Dammbruch am Absetzbecken des Fluorid-Bergwerks bei Tesero, im Stava-Tal. Die Schlammlawine tötete auf ihrem 4,2 Kilometer langen Weg, der auch durch Teseros Fraktion Stava bis Tesero selbst führte, 268 Personen, zerstörte drei Hotels, 53 Wohnhäuser und 6 Werkhallen, acht Brücken wurden mitgerissen und neun Häuser arg beschädigt.
Wenn alle Dämme brechen
Die Urkraft Wasser – der Mensch hat sie über Jahrtausende für seine Zwecke zu nutzen gelernt. Und doch bleibt immer ein Risiko. Wenn die Gewalten einmal entfesselt sind, kann man sie kaum noch stoppen. Was für einen Tsunami und Starkregen gilt, gilt auch für die Wassermassen eines Staubeckens. Wenngleich diese bestens überwacht sind, gab es schon eine Reihe von Unglücken. s+ stellt einige davon vor. + Von David Hofer
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