Totengedenken
Helfen unsere Gebete den Verstorbenen?
Blumen aufs Grab legen, eine Kerze anzünden, ein Gebet sprechen: Allerseelen am 2. November ist der traditionelle Tag des Totengedenkens. Aber nützt es den Verstorbenen etwas, wenn wir am Grab, bei der Messfeier oder zum Beispiel bei einem Seelenrosenkranz dafür beten, dass Gott ihnen die „Ewige Ruhe“ schenke? Und wo sind sie, wenn sie diese Ruhe noch nicht gefunden haben?
Was ein Südtiroler als Grabredner in Wien über das gute Leben gelernt hat
Er steht am Grab von Kindern und Hundertjährigen, Hofräten und Zuhältern, Mördern und Ermordeten – er leitet die Abschiedsfeier und würdigte in einer Ansprache ein ausgehauchtes Leben: Hannes Benedetto Pircher, in Meran geboren, ist professioneller Grabredner in Wien. Nach mehreren Tausend Begräbnissen weiß er, wie ein Leben „glückt“ und warum der Tod auf dem Friedhof nichts zu suchen hat.
Bruder Tod und Schwester Leben
Allerheiligen und Allerseelen – das sind die Tage, an denen viel Leben auf die Friedhöfe kommt. Auch unsere Kolumnistin beobachtet das Kommen und Gehen zwischen den Gräbern, und sie macht sich dabei ihre Gedanken über das eigene Sein und den Wert der Erinnerung. + Von Irina Lino
Riesige Trauer: Corona-Gedenkstätten sollen den Schmerz lindern
Die Welt trauert. Sehr viele kennen inzwischen jemanden, der an Covid-19 schwer erkrankt oder gestorben ist. In vielen Teilen der Welt entstehen deshalb Denkmäler – zur Erinnerung an die Opfer und zur Trauerhilfe. + Von Kristin Palitza
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