Tragödie
Ehefrau und Sohn nach mutmaßlichem Mord an 85-Jährigem festgenommen
Fünf Monate nach dem Tod eines 85-jährigen Mannes in Piacenza sind dessen Ehefrau und Sohn festgenommen worden. Nach Angaben der Ermittler soll der Tod zunächst als natürlich dargestellt worden sein, tatsächlich sei der Mann jedoch über längere Zeit misshandelt worden.
Lawine in Veltlin tötet zwei Personen
Bei einer Lawine am Berg Monte Cornaccia in der norditalienischen Berggegend Veltlin sind am heutigen Donnerstag zwei Personen ums Leben gekommen. Dabei handelt es sich um einen 33-jährigen Mann und eine 28-jährige Frau italienischer Staatsangehörigkeit, teilten die Rettungseinheiten mit.
Crans-Montana: Opfer berichten von geschlossenen Ausgängen
Die römischen Staatsanwälte, die zu dem Brandinferno im Schweizer Skiort Crans-Montana mit 41 Todesopfern ermitteln, haben mit der Befragung der italienischen Verletzten begonnen. Unter den Todesopfern waren auch sechs Italiener. Die Überlebenden berichteten den Ermittlern, dass alle Notausgänge im Lokal „Le Constellation“ geschlossen gewesen seien, niemand Anweisungen nach Ausbruch der Flammen gegeben habe und Feuerlöscher nicht genutzt wurden.
Brand in Crans-Montana – Barbesitzer von Opfer-Angehörigen attackiert
Die Barbetreiberin Jessica Moretti wird am Donnerstag im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana zum zweiten Mal einvernommen. Ihre Ankunft und die ihres Ehemanns Jacques Moretti in Sitten wurde in der Früh von Angehörigen der Opfer begleitet, die sie heftig attackierten.
Mutter und Sohn (5) tot aufgefunden: Autopsieergebnis des Buben liegt vor
Wie berichtet, fanden Einsatzkräfte am Dienstag in einer Wohnung in Kitzbühel die Leichen einer Frau und ihres fünfjährigen Kindes. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Am Mittwoch wurde bei dem Buben eine Obduktion durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun vor.
Tote bei Explosion in Fabrik in China
Bei einer Explosion in einer Fabrik in China sind am Samstag nach jüngsten Angaben mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mehrere Stunden nach dem Unglück in der Fabrik eines Biotechnologieunternehmens in der nordchinesischen Provinz Shanxi. Zuvor war von sieben Toten und einem Vermissten die Rede gewesen.
Diese Südtiroler Ärztin versorgt Brandopfer von Crans-Montana
Die Behandlung der Opfer nach dem Brandinferno im Schweizer Skiort Crans-Montana ist zu einer europäischen Mammutaufgabe geworden. Ärzteteams in Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz stehen noch immer fast pausenlos im Einsatz, um die meist großflächigen Brandwunden der jungen Menschen zu versorgen. Unter diesen Ärzten befindet sich auch eine Südtirolerin: Isabel Zucal aus Eppan.
Mindestens acht Tote bei Busunglück in Antalya
Im bei Urlaubern beliebten Antalya im Süden der Türkei sind am Sonntag bei einem Busunglück mindestens acht Menschen gestorben und 26 weitere verletzt worden. Wie der Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Hulusi Sahin, erklärte, wurden die Verletzten in mehrere Krankenhäuser eingeliefert.
Über 200 Tote bei Minenunglück in DR Kongo
Bei einem Grubenunglück im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind in dieser Woche nach Angaben von Rebellen mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte der Sprecher des von den Rebellen eingesetzten Gouverneurs der Provinz, Lubumba Kambere Muyisa, am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters mit. Der Einsturz in der Coltan-Mine Rubaya ereignete sich demnach am Mittwoch.
Mehr als 60 Tote nach Brand in Mall in Pakistan
Nach dem verheerenden Brand in einem Einkaufszentrum in Karachi ist die Zahl der Todesopfer laut den Behörden der bevölkerungsreichsten Stadt Pakistans auf 67 gestiegen. Es seien bisher acht Todesopfer per DNA-Analyse identifiziert worden, erklärte ein Sprecher der Provinzregierung am Freitag. Die Behörden gaben weiterhin keine Ursache für das am Samstagabend in dem Kaufhauskomplex „Gul Plaza“ ausgebrochene Feuer bekannt.
Vizebürgermeisterin von Crans-Montana entschuldigt sich für Versäumnisse
Die Vizebürgermeisterin von Crans-Montana, Nicole Bonvin Clivaz, hat sich nach den Kontroversen um das Krisenmanagement der Gemeindespitze zu Wort gemeldet. In einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen RTS richtete sie eine Botschaft der Nähe an die Familien der Todesopfer des verheerenden Brandes in der Silvesternacht im „Le Constellation“ – und bat ausdrücklich um Vergebung.
Crans-Montana: „Empfinden keine Wut, nur tiefen Schmerz“
Italien trauert um sechs Jugendliche, die beim Brand in einer Diskothek im Schweizer Wintersportort Crans-Montana ums Leben gekommen sind. Mit landesweiten Schweigeminuten an Schulen und bewegenden Trauerfeiern bekundet das Land seine Anteilnahme. Auch in Südtirols Schulen wurde eine Gedenkminute abgehalten.
Gemeinde räumt Versäumnisse nach Feuer in Crans-Montana ein
Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana hat nach dem Brandinferno in der Silvesternacht mit 40 Toten schwere Versäumnisse eingeräumt. Die eigentlich jedes Jahr vorgeschriebene Brandschutzkontrolle habe zuletzt 2019 stattgefunden, sagt der Präsident des Gemeinderats, Nicolas Féraud. „Wir bedauern dies zutiefst“, hielt er am Dienstag auf einer Pressekonferenz fest.
Crans-Montana: Jetzt sind alle 40 Todesopfer identifiziert
Nach der Identifizierung aller 40 Todesopfer des Brandinfernos in Crans-Montana steht fest: Viele derjenigen, die es nicht mehr lebend aus der brennenden Bar schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin, wie die Schweizer Polizei im Kanton Wallis berichtet. Andere waren erst 16 Jahre alt. Darunter waren unter anderem Italiener und Franzosen.
Wenn Feuer zur tödlichen Falle wird: Wie sieht es mit dem Brandschutz in Südtirol aus?
Die Tragödie in Crans-Montana hat auch in Südtirol für Entsetzen gesorgt. Der landesweit tätige Brandschutzexperte Toni Gögele kennt die Bestimmungen in der Schweiz sehr gut. Daher zeigt auch er sich verwundert und geschockt, dass es zu so einem schrecklichen Unglück kommen konnte.
Drama in Crans-Montana: Bengalisches Feuerwerk wohl Auslöser des Brandes
Die Brandkatastrophe in Crans-Montana mit 40 Toten und 119 Verletzten ist nach den Ermittlungen wohl durch Feuerwerk ausgelöst worden, das in Champagnerflaschen gesteckt wurde und die Decke der Bar in Brand gesetzt hat. „Wir gehen derzeit davon aus, dass das Feuer von bengalischem Feuerwerk ausgegangen ist, das in Champagnerflaschen steckte und das zu nah an die Decke kam“, sagt die Generalstaatsanwältin im Kanton Wallis, Beatrice Pilloud.
Mutter und Tochter sterben an Vergiftung – „Was ist im Spital passiert?“
Ein Abendessen kurz vor Weihnachten war der Beginn einer Tragödie: Nach dem Essen klagten die Familienmitglieder über starke Bauchschmerzen und anhaltendes Erbrechen. Sara Di Vita, 15 Jahre alt, wurde zweimal in die Notaufnahme des Krankenhauses Cardarelli in Campobasso gebracht – beide Male wieder nach Hause geschickt. Am späten Samstagabend starb sie an den Folgen einer Lebensmittelvergiftung. Wenige Stunden später verstarb auch ihre Mutter, Antonella Di Ielsi, 50 Jahre alt.
Tragödie in Bayern: 14-Jähriger stürzt vor Augen seines Freundes in den Tod
Bei einer Bergtour in den Ammergauer Alpen ist ein 14-jähriger Jugendlicher ums Leben gekommen. Der Junge war am Sonntag gemeinsam mit einem 13-jährigen Freund im Landkreis Garmisch-Partenkirchen unterwegs, als er bei winterlichen Bedingungen ausrutschte und rund 150 Meter über steiles, felsiges Gelände abstürzte.
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