Twenty
Fall „Twenty“ | Philipp Moser: „Keine Einigung auf Kosten des lokalen Handels“
Der Wirtschaftsverband hds zeigt Verständnis für die Bemühungen des Landes, im Fall „Twenty“ eine außergerichtliche Lösung zu finden. Damit sollen langwierige Verfahren, hohe Schadensersatzforderungen und rechtliche Unsicherheiten vermieden werden. Zugleich mahnt der Verband, dass ein möglicher Vergleich nicht zulasten des lokalen Handels gehen dürfe.
hds fordert Fairness und Transparenz im Rechtsstreit um das Twenty
Der Wirtschaftsverband hds verfolgt den laufenden Rechtsstreit rund um das Einkaufszentrum Twenty mit großer Aufmerksamkeit. Unabhängig davon, wie das Verfahren letztlich ausgehen wird, ist klar: Alle beteiligten Unternehmen und Unternehmensgruppen erheben Schadenersatzforderungen in beträchtlicher Höhe. hds-Präsident Philipp Moser fordert: „Nicht auf dem Rücken des kleinstrukturierten Handels.“
Fall Twenty: Tosolini will Schadenersatz – Gerüchte um 100 Millionen Euro
Nach mehr als 15 Jahren juristischer Auseinandersetzung hat der Staatsrat in Rom das Urteil des Verwaltungsgerichts bestätigt: Alle Genehmigungen, die den Ausbau des Einkaufszentrums „Twenty“ in der Bozner Galileistraße ermöglichten, waren rechtswidrig. Die vom Land Südtirol und der Stadt Bozen im Jahr 2010 beschlossenen Änderungen der Raumordnung und die anschließende Baugenehmigung hätten nicht erteilt werden dürfen.
Rechtsstreit: Einkaufszentrum Twenty erneut auf wackeligen Beinen
Das Verfassungsgericht in Rom hat eine Südtiroler Gesetzesänderung für verfassungswidrig erklärt, die den Teilabbruch des Bozner Einkaufszentrums Twenty verhindern sollte. Damit steht das Einkaufszentrum erneut auf juristisch wackeligen Beinen.
Verdacht: Diebstahlsicherungen mit Nagelzwicker entfernt – Abschiebung
Nagelzwicker und Schere, um die Diebstahlsicherung zu entfernen und Sportartikel im Bozner Einkaufszentrum Twenty zu stehlen: Dieser Verdacht gegen einen 24-jährigen Marokkaner führte am vergangenen Samstag zu seiner Festnahme – und anschließenden Ausweisung.
Versuchter Diebstahl im Twenty – 38-Jährige festgenommen
Eine 38-jährige mutmaßliche Diebin aus Bozen hat am gestrigen Dienstagvormittag versucht, im Einkaufszentrum „Twenty“ Kleider im Wert von 500 Euro zu stehlen. Als der Diebstahl aufflog, ließ die Frau die gestohlenen Kleider fallen und floh. Die Polizei konnte sie rasch finden.
Podini: „Ich verstehe die Welt nicht mehr“
Die Diskussion um das Einkaufszentrum „Twenty“ wird immer brisanter. Bürgermeister Renzo Caramaschi und sein Vize Luis Walcher sind sich der verzwickten Lage bewusst und wollen keine weiteren Stellungnahmen mehr abgeben. Tief enttäuscht zeigt sich nach wie vor „Twenty“-Chef Giovanni Podini.
Twenty: Gemeinde ordnet Teilabriss an – „Wäre ein Schaden für die Stadt“
Die Gemeinde hat laut einem Bericht in einem Brief den Abriss eines Teils des Bozner Einkaufszentrums Twenty angeordnet. Die Betreiber wollen sich dagegen zur Wehr setzen: „Das wäre ein Schaden für die gesamte Stadt“, sagt Giovanni Podini.
Twenty-Brücke ab Ende Mai wieder offen
Die Radbrücke beim Einkaufszentrum Twenty, die vergangene Woche von einem Bagger aus der Verankerung gerissen wurde, wird Ende Mai wieder öffnen. Techniker der Stadt und der Podini-Gruppe haben sich kürzlich getroffen, um über die nächsten Schritte der Reparatur zu beraten.
Twenty-Radbrücke: Haarscharf an der Katastrophe vorbei
Es hätte schlimm ausgehen können: Am Donnerstagvormittag ist ein mit einem Bagger beladener Lkw an die Radbrücke gekracht, die über die Eisack-Ufer-Straße in Bozen führt, und hat sie aus ihrer Verankerung gerissen. 2 Passanten waren zu dem Zeitpunkt auf der Brücke. Sie drohte einzustürzen. Die gesamte Zone musste für mehrere Stunden abgesperrt werden.
Einsturzgefahr: Eisack-Ufer-Straße beim Twenty gesperrt
Die Eisack-Ufer-Straße in Bozen ist im Bereich des Einkaufszentrums Twenty gesperrt; ebenso die darüber verlaufende Radbrücke: Ein Zusammenstoß mit einem Bagger, den ein Lkw unterhalb der Brücke transportiert hatte, hat diese aus ihrer Verankerung gerissen. Betonbrocken sind auf die Fahrbahn gestürzt.
Ehrlicher Finder beschert Boznerin ein kleines Weihnachtswunder
Ein kleines Weihnachtswunder erlebte die junge Boznerin Melanie Barbera: Nachdem ihre Handtasche aus einer Umkleidekabine im Einkaufszentrum „Twenty“ gestohlen worden war, brachte ein ehrlicher Finder diese am Dienstag der Besitzerin persönlich zurück. „In meiner Geldtasche befand sich eine beträchtliche Geldsumme. Ich bin überglücklich“, sagt Barbera.
Landesregierung: Einkaufszentrum Twenty wird ausgeschrieben
Mit Spannung ist die Entscheidung der Landesregierung in Sachen Landeseinkaufszentrum Twenty erwartet worden. Am Dienstag ist diese Entscheidung nun gefallen. Man wolle Rechtssicherheit schaffen und die Verfahrensmängel, die der Staatsrat beanstandet habe, nachholen. Das heißt: Es wird ein Wettbewerb um das Landeseinkaufszentrum in Bozen ausgeschrieben.
Moser zu Twenty-Urteil: „Am Ende wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten“
Jetzt nimmt der Präsident des Handels- und Dienstleistungsverbandes (hds), Philipp Moser, Stellung zum Twenty-Urteil: Es überrasche ihn nicht, sagt er. „10 Jahre für eine definitive Urteilsfindung sind für einen Rechtsstaat aber einfach nicht tragbar.“ Und: Einzelhandel außerhalb der Wohnzone dürfe nicht erlaubt werden.
Land: Twenty kann vorerst offenbleiben
Die Rechts- und Raumordnungsfachleute des Landes Südtirol und der Gemeinde Bozen sind am heutigen Mittwoch zusammengetroffen, um erste Einschätzungen zum Urteil des Staatsrates im Fall Twenty vorzunehmen. In den kommenden 6 Monaten wird ein Ausweg gesucht. Inzwischen, so betonen Land und Gemeinde, könne das Twenty offenbleiben.
Aspiag zum Twenty-Urteil: „Entscheidung kam nicht aus heiterem Himmel“
„Das Urteil ist klar und zu unseren Gunsten – die Gegenpartei will diese Klarheit nur nicht zur Kenntnis nehmen“: Das sagt Aspiag-Regionaldirektor Robert Hillebrand zur Entscheidung des Staatsrates, dass die Verdoppelung des Einkaufszentrums Twenty in der Galileistraße in Bozen nicht rechtmäßig war.
Das sagt Twenty-Konkurrent Aspiag zum Staatsratsurteil
„Das Urteil ist klar und zu unseren Gunsten – die Gegenpartei will diese Klarheit nur nicht zur Kenntnis nehmen“: Das sagt Aspiag-Regionaldirektor Robert Hillebrand zur Entscheidung des Staatsrates, dass die Verdoppelung des Einkaufszentrums Twenty in der Galileistraße in Bozen nicht rechtmäßig war.
Wie kann Twenty-Schließung verhindert werden? - Heute tagen Experten
Wie kann das Urteil des Staatsrates umgesetzt werden, ohne einen Großteil des Einkaufszentrums Twenty schließen zu müssen? Auf diese Frage scheinen sich letztendlich alle Überlegungen zu konzentrieren. Heute werden die Experten von Gemeinde- und Landesverwaltung erstmals zusammentreffen, um über das Problem Twenty zu beraten.
Bozen nominiert 10 Experten zur „Twenty“-Rettung
Wie geht es weiter mit dem Landeseinkaufszentrum „Twenty“ nach dem Urteil des Staatsrates? Wenn es geschlossen werden müsste, stünden eine große Anzahl an Geschäften vor dem Aus und 500 Mitarbeiter würden ihren Job verlieren. Um dies zu verhindern, hat die Gemeinde Bozen am Montag 10 Experten ernannt.
So reagiert Ex-Bürgermeister Spagnolli auf das Twenty-Urteil
Im Jahr 2014 stellte der damalige Bozner Bürgermeister und jetzige Senator, Luigi Spagnolli, die Baukonzession für die Erweiterung des Twenty zum Landeseinkaufszentrum aus. Der Staatsrat stellte jetzt fest, dass die Verdoppelung des Einkaufszentrums in der Galileistraße nicht rechtmäßig war.
Wie geht es mit dem „Twenty“ weiter? Heute Beratungen
Vergangene Woche kam das – für die Betreibe der Einkaufszentrums – völlig unerwartete Urteil, dass die Erweiterung des „Twenty“ unrechtsmäßig gewesen sein. Was bedeutet das und wie geht es nun weiter? Am heutigen Montag wollen Land und Gemeinde Bozen über das weitere Vorgehen beraten.
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