Türkei
Schüsse nahe israelischem Konsulat in Istanbul: Angreifer getötet
Bei einem Schusswechsel in der Nähe des israelischen Konsulats in Istanbul hat es am Dienstag Tote gegeben. Drei Angreifer seien „neutralisiert“ worden, teilte der Istanbuler Gouverneur Davut Gül mit. Mindestens einer der bewaffneten Männer wurde demnach getötet, die anderen seien verletzt worden. In Medienberichten war von zwei oder drei Toten die Rede.
Südtiroler Äpfel auf Abwegen: Illegaler Transport nach Syrien gestoppt
Zwei türkische Lkw waren voll beladen mit Südtiroler Äpfeln und unterwegs Richtung Syrien. Doch ihre Fahrt endete abrupt in Trient. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Transport aussah, endete mit saftigen Strafen für die Fahrer.
Türkei: Nato fängt Rakete im türkischen Luftraum ab
Eine aus dem Iran abgefeuertes Rakete ist nach Angaben der Türkei erneut von einem Nato-Abwehrsystem im türkischen Luftraum abgefangen worden. Einige Trümmer seien auf freies Gelände in Gaziantep im Süden nahe der Grenze zu Syrien gefallen, teilte das Verteidigungsministerium auf X mit. Demnach gab es keine Toten oder Verletzten. Der Kommunikationschef des Präsidialamts, Burhanettin Duran, schrieb auf X, es habe sich um eine ballistische Rakete gehandelt.
Erdogan-Gegner vor Gericht: Was das für die Türkei bedeutet
Als der Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu vor rund einem Jahr von Polizisten aus seinem Haus abgeführt wird, hält er den Moment mit seinem Smartphone fest. Die Regierung versuche, den Willen des Volkes zu untergraben, sagt der wichtigste politische Gegner des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in die Kamera und bindet seine Krawatte. Heute beginnt im Gefängniskomplex der Prozess gegen ihn.
Iran bestreitet Raketenangriff auf die Türkei
Der iranische Generalstab hat Vorwürfe zurückgewiesen, die Türkei mit einer ballistischen Rakete angegriffen zu haben. In einer offiziellen Erklärung heißt es, Meldungen über einen Raketenabschuss in Richtung türkisches Territorium seien falsch und würden entschieden zurückgewiesen. Die iranischen Streitkräfte respektierten die Souveränität des Nachbar- und befreundeten Landes Türkei.
NATO: „Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt“
Die NATO geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. „Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt“, sagte Sprecherin Allison Hart. Sie betonte, die NATO stehe fest an der Seite aller Bündnispartner und verwies auf die Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung und Raketenabwehr. Wie berichtet, hatte ein NATO-Abwehrsystem am Mittwochnachmittag die aus dem Iran abgefeuerte Rakete in der türkischen Grenzregion abgefangen.
Kein Scherz: Goldräuber reitet auf dem Esel davon
Nach einem nächtlichen Raum in einem Juweliergeschäft in der Türkei traute die Polizei ihren Augen nicht. Auf den Aufnahmen der Überwachungskameras ist zu sehen, wie der Räuber auf dem Rücken eines Esels davonreitet. Wenig später klickten die Handschellen.
Mindestens acht Tote bei Busunglück in Antalya
Im bei Urlaubern beliebten Antalya im Süden der Türkei sind am Sonntag bei einem Busunglück mindestens acht Menschen gestorben und 26 weitere verletzt worden. Wie der Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Hulusi Sahin, erklärte, wurden die Verletzten in mehrere Krankenhäuser eingeliefert.
Mindestens acht Tote bei Busunfall nahe türkischem Urlaubsort Antalya
In der Nähe des Urlaubsorts Antalya im Süden der Türkei sind am Sonntag bei einem Busunglück mindestens acht Menschen gestorben und 26 weitere verletzt worden. Wie der Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Hulusi Sahin, erklärte, wurden die Verletzten in mehrere Krankenhäuser eingeliefert. Zur Nationalität der Toten und Verletzten machte er zunächst keine Angaben. Mehrere Verletzte befänden sich in einem kritischen Zustand.
Lage in Syrien bleibt weiter angespannt
Trotz eines angekündigten Waffenstillstands zwischen Regierungstruppen und den kurdisch angeführten Milizen bleibt die Lage im Norden Syriens weiter angespannt. Beide Seiten werfen sich erneut gegenseitige Angriffe vor. Sorge besteht vor allem um die bisher von den Kurden kontrollierten Gefängnisse für Mitglieder der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Schon jetzt soll es zu Ausbruchsversuchen gekommen sein.
Papst Leo XIV. setzt erste Auslandsreise im Libanon fort
Papst Leo XIV. setzt seine erste Auslandsreise mit einem Besuch im Libanon fort. Am Sonntagnachmittag flog er von der türkischen Metropole Istanbul in Richtung Beirut ab. Zum Abschluss seines Besuches in der Türkei hatte Papst Leo XIV. erneut ein Zeichen für die Einheit der Christen gesetzt. Er nahm am Sonntag in Istanbul an mehreren Messen unterschiedlicher Konfessionen teil - unter anderem in der armenisch-apostolischen Kathedrale.
Papst und armenischer Patriarch wollen Einheit der Christen
Mit einem Bekenntnis zur Einheit der christlichen Kirchen ist am Sonntagmorgen der Besuch von Papst Leo XIV. beim armenisch-apostolischen Patriarchen in Istanbul zu Ende gegangen. Der Papst sagte in der armenischen Kathedrale von Istanbul laut Kathpress, die Christen müssten aus dem „gemeinsamen apostolischen Glauben schöpfen, um jene Einheit wiederherzustellen, die in den ersten Jahrhunderten zwischen der Kirche von Rom und den altorientalischen Kirchen bestand“.
Papst Leo XIV. besucht Blaue Moschee in Istanbul
Papst Leo XIV. hat am Samstag im Rahmen seiner Türkei-Reise die Sultan-Ahmet-Moschee in Istanbul besucht. Der Chef der staatlichen Religionsbehörde Diyanet empfing das Oberhaupt der katholischen Kirche in dem auch als Blaue Moschee bekannten islamischen Gotteshaus im Zentrum der Millionenmetropole. Leo betrat das Gebäude vorschriftsgemäß ohne Schuhe. Der Besuch fand unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.
Selenskyj reist zu Gesprächen in die Türkei
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist am Mittwoch zu einem Arbeitsbesuch in die Türkei. Bei Gesprächen in Ankara solle es auch um Wege zu einer Beendigung des Ukraine-Krieges und um Möglichkeiten eines dauerhaften Friedens gehen, teilte der Kommunikationsdirektor des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit.
Nach Tod von Mutter und ihren zwei Kindern in Istanbul: Hotel evakuiert
Nach dem Tod einer Hamburger Mutter und ihrer zwei Kinder im Türkeiurlaub ist ihr Hotel in Istanbul evakuiert worden. Die Gäste seien am Samstagabend in andere Hotels verlegt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
Todesfälle nach Streetfood in Istanbul: Hamburger Mutter und beide Kinder sterben
Nach dem erschreckenden Tod einer Hamburger Mutter und ihrer zwei Kinder in Istanbul sollen sie am Samstag in der Türkei beigesetzt werden. Die sterblichen Überreste seien nach der Autopsie an die Familie übergeben und ins westtürkische Afyonkarahisar gebracht worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Der Vater der Familie werde weiter auf einer Intensivstation in Istanbul behandelt.
Weiterer Haftbefehl gegen Istanbuler Bürgermeister Imamoglu
Ein türkisches Gericht hat einen weiteren Haftbefehl gegen den bereits inhaftierten Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu erlassen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag meldete, lautet der Vorwurf auf „politische Spionage“. Imamoglu gilt als einer der größten Rivalen von Präsident Recep Tayyip Erdogan und ist Präsidentschaftskandidat der wichtigsten Oppositionspartei CHP. Er sitzt seit März wegen eines separaten Korruptionsvorwurfs in Untersuchungshaft.
Türkisches Gericht weist Klage gegen Oppositionsführer ab
In der Türkei hat ein Gericht eine gegen die Opposition gerichtete Klage abgewiesen. In dem politisch brisanten Verfahren ging es um angebliche Unregelmäßigkeiten bei dem Parteitag der Republikanischen Volkspartei (CHP) im Jahr 2023. Oppositionsführer Özgür Özel hatte der Verlust seines damals errungenen Parteivorsitzes gedroht, wenn der Parteitag für ungültig erklärt worden wäre. Der Fall hatte die Partei und das Land monatelang in Atem gehalten.
Özel bleibt Chef der größten türkischen Oppositionspartei
Die größte Oppositionspartei CHP in der Türkei hat sich bei einem außerordentlichen Parteikongress geschlossen hinter ihren Vorsitzenden Özgür Özel gestellt und sieht sich damit gegen Einflussnahme der Regierung gewappnet. 835 von 917 Delegierten stimmten in Ankara für Özel - er erhielt damit nach Angaben des Senders Halk TV alle gültigen Stimmen. Özel, der auf dem Parteitag seinen 51. Geburtstag feierte, war der einzige Kandidat.
Prozess gegen türkische Oppositionspartei CHP
Die türkische Opposition kämpft angesichts einer Verhaftungswelle und zahlreicher Prozesse um ihr politisches Überleben. Am Montag richten sich alle Augen auf ein Verfahren in Ankara, das die Absetzung des Chefs der größten Oppositionspartei CHP, Özgür Özel, zur Folge haben könnte. Es geht laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi dabei um die Annullierung der Entscheidungen des Parteitags im Jahr 2023. Delegierte sollen bestochen worden sein.
Prozess gegen türkische Partei CHP – Oppositionschef droht Absetzung
Die türkische Opposition kämpft angesichts einer Verhaftungswelle und zahlreicher Prozesse um ihr politisches Überleben. Am Montag richten sich alle Augen auf ein Verfahren in Ankara, das die Absetzung des Chefs der größten Oppositionspartei CHP, Özgür Özel, zur Folge haben könnte. Es geht laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi dabei um die Annullierung der Entscheidungen des Parteitags im Jahr 2023. Delegierte sollen bestochen worden sein.
Netanyahu erkennt türkischen Völkermord an Armeniern an
Als erster Regierungschef Israels hat Benjamin Netanyahu den Völkermord an den Armeniern vor 110 Jahren anerkannt. Der Interviewer Patrick Bet-David, ein US-amerikanischer Geschäftsmann, fragte ihn in seinem Podcast, warum gerade Israel „den türkischen Völkermord an den Armeniern, Assyrern und Griechen“ bisher nicht anerkannt habe. Netanyahu antwortete daraufhin: „Habe ich soeben getan. Bitte sehr.“ Rund 1,5 Mio. Armenier wurden 1915 und 1916 im Osmanischen Reich getötet.
Kontroverse in der Türkei: Frauenrechtlerin legt Kopftuch ab
„Ich werfe das Kopftuch der Regierung und dem Religionsamt vor die Füße“ – mit dieser Erklärung legte die türkische Frauenrechtlerin Berrin Sönmez ihr Kopftuch ab. Jahrzehntelang hatte die 64-jährige gläubige Muslimin das Tuch getragen, nun verzichtet sie aus Protest darauf. Auslöser ist eine umstrittene Freitagspredigt der Religionsbehörde Diyanet von Anfang August.
Putin und Erdogan telefonieren: Istanbul als Treffpunkt für Gespräche?
Russlands Staatschef Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan haben wegen der Entwicklungen im Ukraine-Krieg telefoniert. Wie der Kreml in Moskau und das Präsidialamt in Ankara mitteilten, informierte Putin seinen türkischen Kollegen über das Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump in Alaska vergangene Woche.
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