US-Wahl
Hält sich der Supreme Court aus der US-Wahl heraus?
"So we'll be going to the U.S. Supreme Court." Ohne ein Ergebnis abzuwarten hat US-Präsident Donald Trump bereits kurz nach Schließung der Wahllokale angekündigt, Rechtsmittel gegen die Abstimmung einzulegen. Nach Auffassung vieler Juristen stellt dies einen außergewöhnlichen und unbegründeten Angriff auf den amerikanischen Wahlprozess dar. Dass der Oberste Gerichtshof bei der Präsidentschaftswahl wirklich das letzte Wort haben wird, hält Rechtsexperte Jan Wolff für unwahrscheinlich.
Demonstrationen in Washington D.C. bislang weitgehend friedlich
Größtenteils friedlich verliefen bis tief in die US-Wahlnacht hinein mehrere Demonstrationen, wie hier in der Nähe der Black Lives Matter Plaza in Washington, D.C. Drei Personen sollen Medienberichten zufolge im Umfeld festgenommen worden sein. Alle verfügbaren Polizeibeamte der Stadt befinden sich in der Nacht zum Mittwoch und in den kommenden Tagen im Dienst. Die Stadt bereitet sich auf die Möglichkeit von Unruhen im Zusammenhang mit dem Ausgang der Wahl vor. Am Dienstagabend hatten sich zunächst Hunderte Menschen versammelt, um zu protestieren, zu tanzen und zu beten, während sie gemeinsam auf das Ergebnis der Präsidentschaftswahl warteten.
Biden: „Wir können das gewinnen“
Im Vorhinein der US-Wahlen hatten Beobachter darauf spekuliert, Amtsinhaber Donald Trump könnte unter Umständen verfrüht seinen Wahlsieg verkünden. Nun war es der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden, der in den frühen Morgenstunden vor die Kameras trat - er erklärte sich zwar nicht zum Gewinner der Wahl, immerhin waren die Auszählungen in mehreren Bundesstaaten noch im vollen Gange, aber er sagte: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das gewinnen können." Zwar sei die Abstimmung erst zu Ende, wenn alle Stimmen ausgezählt seien, was noch bis in den Morgen dauern könnte, so Biden. Aber er blicke optimistisch auf die umkämpften Staaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania.
Mehr laden

