Viruserkrankung
US-Studie zeigt: Covid-Impfstoff weiterhin wirksam
Obwohl die Administration von US-Präsident Donald Trump bei einer Reihe von Impfungen auf der Bremse steht, zeigt eine neue wissenschaftliche Studie mit rund 300.000 US-Militär-Veteranen eindeutig: Die Covid-19-Impfung schützte auch 2024/2025 vor den gefährlichsten Konsequenzen von SARS-CoV-2-Infektionen.
Chikungunya-Virus breitet sich in Norditalien aus
In Norditalien breitet sich das Chikungunya-Virus aus, das durch die Tigermücke übertragen wird. Die Krankheit kann hohes Fieber, Gelenkschmerzen und lang anhaltende Beschwerden verursachen. Seit dem ersten lokalen Fall am 6. August sind inzwischen 46 Infektionen bestätigt - alle autochthon, also ohne Auslandsbezug. Besonders betroffen sind die Regionen Emilia-Romagna und Venetien.
Dengue-Fieber: Das müssen Sie wissen
In Bozen gibt es einen Dengue-Infektionsfall. Dengue-Fieber – eine durch Tigermücken übertragene Viruserkrankung – kann von milden Symptomen wie Fieber und Kopfschmerzen bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie dem hämorrhagischen Dengue-Fieber reichen. Internist Prof. Dr. Christian Wiedermann vom Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen, erklärt, was man tun kann, um sich zu schützen.
Sorge in Italien wegen West-Nil-Virus wächst
In Mittel- und Süditalien sind seit dem 20. Juli drei Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem West-Nil-Virus (WNV) gestorben. Am Montag starb ein 77-jähriger Mann aus der Provinz Frosinone südlich von Rom nach einer Infektion. Er litt an Vorerkrankungen, unter anderem an einer chronischen Niereninsuffizienz und war 2014 einer Herztransplantation unterzogen worden. Zuvor überlebten zwei weitere Pensionisten eine Infektion nicht.
Masern breiten sich weiter aus: 11 Personen mussten ins Krankenhaus
Die Zahl der Masernfälle in Südtirol steigt – 32 Fälle sind es seit Jahresbeginn und davon allein 28 seit Ende Oktober. Sehr oft ist diese Viruserkrankung mit Komplikationen verbunden: Von 32 Patienten in Südtirol, die seit Jahresbeginn erkrankt sind, mussten 11 ins Krankenhaus gebracht werden.
Ringelröteln grassieren in Südtirol – Gefahr für Schwangere
Für Kinder sind sie meistens harmlos, für Ungeborene hingegen gefährlich: Die sehr ansteckenden Ringelröteln grassieren im ganzen Land, berichten Kinderärzte. Besonders aufpassen müssen schwangere Frauen. Wenn sie sich anstecken, könnte es für das ungeborene Kind große Probleme geben.
Noch keine Affenpockenfälle in Südtirol – Worauf man achten muss
Die gute Nachricht: Es gibt derzeit keinen Affenpockenfall in Südtirol. Aber man müsse wachsam bleiben, betont der Sanitätsbetrieb. „Die Pandemie hat uns eines gelehrt: epidemiologische Risiken dürfen nicht unterschätzt werden“, betont Generaldirektor Florian Zerzer. Worauf man achten muss. Die Details.
Kein Affenpocken-Virus-Verdachtsfall in Südtirol
In Italien gibt es derzeit 4 Fälle von Affenpockenvirus und rund ein Dutzend Verdachtsfälle – in Südtirol hingegen nicht, wie die Primaria der Infektionsabteilung am Krankenhaus Bozen, Elke Maria Erne, STOL gegenüber betont. Sie dementiert damit anderslautende Berichte.
H1N1-Grippevirus könnte vom spanischen Grippevirus abstammen
Das saisonale Grippevirus H1N1 (Verursacher der Schweinegrippe) könnte ein direkter Nachfahre des Virus sein, das für die Spanische Grippe-Pandemie verantwortlich war, an der zwischen 1918 und 1919 weltweit 50 bis 100 Millionen Menschen starben: Die Hinweise stammen aus der Analyse von 13 genetischen Proben, die zwischen 1901 und 1931 in Europa gesammelt wurden, 6 davon aus den beiden Pandemiejahren von 1918/19.
Zehntausende Menschen bei Corona-Demo in Wiener Innenstadt
Mehrere zehntausend Menschen haben am Samstagnachmittag in Wien an einer Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen teilgenommen. Die Polizei sprach von 38.000 Teilnehmern, die FPÖ von 100.000. Der Lockdown für alle ab Montag und die angekündigte Impfpflicht dürften dazu geführt haben, dass mehr mitmarschierten als ursprünglich erwartet. Die Stimmung war aufgeheizt, vereinzelt kam es zu Zusammenstößen. Es gab zehn Festnahmen und zehn Anzeigen nach dem Verbotsgesetz.
Lockdown in Österreich ab Montag: Impfpflicht ab Februar
Regierung und Landeshauptleute haben sich nach zähem Ringen auf eine Corona-Impfpflicht und auf einen Lockdown für ganz Österreich verständigt. Die Schließungen sollen ab Montag maximal 20 Tage dauern. Die Impfpflicht wird ab Februar 2022 gelten, es drohen Verwaltungsstrafen. Die Einigung wurde am Rande der LH-Konferenz am Achensee von Regierung und Landeshauptleuten präsentiert. Die FFP2-Pflicht kommt in allen Innenräumen, die Präsenzpflicht an den Schulen wird ausgesetzt.
Lockdown in Oberösterreich, Salzburg schließt auch Schulen
Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hat einen Lockdown für Oberösterreich und Salzburg angekündigt, sofern es zu keinem solchen in ganz Österreich kommt. Gelten soll dieser ab kommender Woche. "Es geht darum, Gesundheit zu schützen, Leben zu schützen" und das Gesundheitswesen, erklärte er am Donnerstag. Auch der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) bestätigte den Schritt. Haslauer will auch die Schulen schließen.
Salzburger Kliniken überlastet: Triageteam zusammengestellt
Die Geschäftsführung der Salzburger Landeskliniken (SALK) hat sich am Dienstag mit einem dramatischen Hilferuf an das Land Salzburg als Spitalserhalter gewandt. Demnach könne in den Kliniken die Behandlung weiterer Patienten nach geltenden medizinischen Standards und Sorgfaltsmaßstäben bald nicht mehr garantiert werden. Es drohe eine Notstandssituation einzutreten, in der intensivmedizinische Triagierungen vorgenommen werden. Ein sechsköpfiges Triageteam wurde bereits nominiert, so der Sprecher der Kliniken.
Corona - Polizei kontrolliert seit Mitternacht 2G
Seit Mitternacht ist in Österreich der Lockdown für jene Menschen in Kraft, die weder geimpft noch genesen sind. Dieser wird von der Polizei in ganz Österreich kontrolliert, sowohl bei eigenen Schwerpunkten, als auch im ganz normalen Streifendienst. Hier wird nun bei jeder Amtshandlung ein 2G-Check durchgeführt. Bei einer solchen Kontrollaktion an der südlichen Grazer Stadteinfahrt an der Triester Straße reagierten die meisten angehaltenen Fahrer und Fahrerinnen verständnisvoll. Alle hatten einen Nachweis oder eine Begründung, warum sie sich im öffentlichen Raum aufhielten bzw. fuhren.
Lockdown für Ungeimpfte: Bund und Länder einigen sich
Ein österreichweiter Lockdown für Ungeimpfte ab Montag ist fix. Das gab Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) nach einer Videokonferenz mit den Landeshauptleuten bekannt. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) schloss bei einer Pressekonferenz danach auch weitere Maßnahmen nicht aus, sollte die derzeitige Dynamik bei den Neuinfektionen anhalten. Kontrolliert werden soll der Lockdown durch ein "engmaschiges Netz", kündigte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) an.
Lockdown für Ungeimpfte in Oberösterreich und Salzburg
In Salzburg und Oberösterreich wird es ab Montag einen Lockdown für Ungeimpfte geben. Das kündigte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) Freitagmittag nach einer Video-Konferenz mit den Landeshauptleuten der beiden Länder an. Gleichzeitig teilte er mit, eine Impfpflicht im Gesundheits- und Pflegesektor anordnen zu wollen.
Wien und Oberösterreich verschärft Corona-Maßnahmen
Wien prescht bei den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wieder vor. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) kündigte am Donnerstag nach einem Gespräch mit Experten an, dass ab Ende kommender Woche Zutritt zu Gastronomie, körpernahen Dienstleistungen (wie Friseuren) und Zusammenankünften ab 25 Personen nur erhält, wer geimpft oder genesen ist. Zudem wird ein Impfangebot für 5-12-Jährige geschaffen. Auch Oberösterreich verschärft angesichts der eklatant gestiegenen Infektionszahlen die Corona-Maßnahmen deutlich: In Gastronomie, Hotellerie, bei körpernahen Dienstleistern, in Kultureinrichtungen, Theatern, Kinos und Pflegeeinrichtungen gilt ab Montag 2,5G. Zudem werde man das PCR-Testangebot ausbauen und Mitte November eine Impflotterie starten, kündigte LH Thomas Stelzer (ÖVP)an.
Wolfgang Mückstein wird neuer Gesundheitsminister
Der Mediziner und Ärztekammer-Funktionär Wolfgang Mückstein wird neuer Gesundheitsminister. Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler hat Mückstein nur zwei Stunden nach dem Rücktritt von Gesundheitsminister Rudolf Anschober als dessen Nachfolger vorgestellt. Angelobt wird Mückstein am Montag. Dem scheidenden Minister dankte Kogler für dessen unermüdlichen Einsatz in der Corona-Pandemie und auch für dessen Beitrag zum Neustart der Grünen nach der Wahlniederlage 2017.
Österreich: Gesundheitsminister Anschober tritt zurück
Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) tritt zurück. Bei einer kurzfristig angesetzten "persönlichen Erklärung" in Wien sprach Anschober von einer "Überlastungssituation" und berichtete von einem Kreislaufkollaps vor einem Monat und einem weiteren vor einer Woche. "Ich bin überarbeitet und ausgepowert", sagte 60-Jährige. Daher habe er sich entschieden, sein Amt zurückzulegen.
Österreich: Lockdown in Ostregion bis 18. April verlängert
Die unverändert kritische Situation auf den Intensivstationen führt zu einer Verlängerung des Lockdowns in Österreichs "Ostregion". Demnach bleiben Handel mit den bekannten Ausnahmen und persönliche Dienstleister ebenso wie beispielsweise Museen und Zoos bis 18. April zu. Die Schulen verharren im Distance Learning. Auf eine entsprechende Vorgangsweise haben sich Wien, Niederösterreich und das Burgenland bei einem Gipfel im Kanzleramt verständigt.
Wien verhängt Maskenpflicht an belebten Plätzen
Die Gemeinde Wien geht einen weiteren Schritt bei der Pandemie-Bekämpfung und erlässt eine FFP2-Maskenpflicht an belebten und beliebten Plätzen in der Innenstadt. Wie Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) im Gespräch mit der APA bekannt gab, sind davon der Donaukanal, der Schweden- und der Stephansplatz, der Karlsplatz mit dem anschließenden Resselpark sowie der Maria-Theresien-Platz zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum betroffen. Die Regel gilt bereits ab Donnerstag.
AstraZeneca: In Deutschland nur noch für über 60-Jährige freigegeben
Die deutschen Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben beschlossen, dass der Corona-Impfstoff von AstraZeneca ohne Einschränkung nur noch bei den über 60-Jährigen eingesetzt werden soll. Bei Personen unter 60 Jahren könnte die Impfung mit AstraZeneca für die Prioritätengruppen eins und zwei nach "sorgfältiger", ärztlicher Beratung ebenfalls fortgesetzt werden, heißt es in dem Beschluss vom Dienstag. Dies soll nur noch in Hausarztpraxen geschehen.
Ausreisetestpflicht für Nordtirol und Bezirk Kufstein
Ab Mittwoch wird für ganz Nordtirol und den Bezirk Kufstein eine Ausreisetestpflicht eingeführt. Grund dafür ist ein verstärktes Auftreten der britischen Virusmutation mit Mutationsmerkmalen (E484K-Zusatz), teilte das Land am Sonntag mit. Derzeit gebe es in Tirol 216 aktiv positive Fälle dieser Variante. Die Testpflicht soll bis inklusive 14. April gelten. Bis Mittwoch sollen im Bezirk Kufstein noch die Testkapazitäten etwa mit PCR-Gurgeltests ausgebaut werden, hieß es.
Oster-Lockdown von Merkel wieder gestrichen
Nach massiver Kritik und Verwirrung um den geplanten Corona-Lockdown, der als "Osterruhe" bezeichnet wurde, hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel diese Regelung aus den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen wieder gekippt. Sie übernehme dafür die Verantwortung, wurde Merkel von Teilnehmern einer kurzfristig einberufenen Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch zitiert. "Der Fehler ist mein Fehler", sagte Merkel demnach.
Schweizer Bundespräsident findet Grünen Pass "interessant"
Der neue Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin findet die Idee eines "Grünen Passes" "interessant". Ein europäisches Impfzertifikat werde "wahrscheinlich in Zukunft nötig sein, um zu reisen", erklärte er am Dienstag bei seinem Antrittsbesuch in Wien in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Aufgeschlossen zeigte sich Parmelin auch gegenüber einer Impfstoffproduktion in Europa.
EU-Gipfel zu Corona: Kurz fordert "grünen Pass"
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat vor dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel seine Forderung nach einem digitalen "Grünen Pass" für Corona-Geimpfte, -Genesene und -Getestete bekräftigt. "Ich gehe davon aus dass dieses Projekt jedenfalls im Frühling umgesetzt werden muss, wenn nicht in ganz Europa dann national, mit entsprechenden Abkommen mit anderen Staaten, wo ähnliches gilt", sagte Kurz in Wien.
EU-Gipfel - Kurz fordert Grünen Corona-Pass in Europa
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) setzt sich für einen Grünen Pass für Corona-Geimpfte, Getestete und Genesene ein. Es brauche "einen Grünen Pass für jeden, der geimpft ist, oder gerade Corona hatte und dadurch immun ist, oder einen neuen Test gemacht hat", sagte Kurz am Mittwoch in Wien. Er werde diesen Vorschlag beim EU-Gipfel am Donnerstag einbringen und hofft auf eine europäische Lösung. Sollte das nicht gelingen, werde man das Projekt "national angehen".
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