Wirtschaftskriminalität
Innsbruck: Benko und Ehefrau verzichten im Prozess auf Aussagen
Der zweite Prozess gegen Signa-Gründer René Benko hat am Mittwoch am Innsbrucker Landesgericht begonnen. Neben ihm muss sich auch Ehefrau Nathalie verantworten. Sie sollen im Rahmen der Insolvenz Benkos als Einzelunternehmer 370.000 Euro an Bargeld, Schmuck und Uhren in einem Tresor bei Verwandten versteckt haben. Die Staatsanwaltschaft sah den Tatbestand des Gläubigerbetruges gegeben, die Verteidiger stritten dies ab. Die beiden Angeklagten verzichteten auf Aussagen.
René Benko bleibt weitere zwei Monate in U-Haft
Das Straflandesgericht Wien hat die U-Haft gegen den Tiroler Investor René Benko um zwei weitere Monate bis 12. Jänner verlängert. Das Gericht gehe weiterhin von „dringendem“ Tatverdacht und Tatbegehungsgefahr aus, heißt es in einer Aussendung am Montag.
Benko vor Prozess bereits nach Innsbruck überstellt
Der gefallene Nordtiroler Signa-Gründer René Benko ist vor seinem ersten Strafprozess kommende Woche in Innsbruck bereits von Wien in die Justizanstalt Innsbruck überstellt worden. Ein Sprecher der Justizanstalt bestätigte der APA am Dienstag entsprechende Berichte des ORF Tirol und der „Tiroler Tageszeitung“ (online).
Milliardenforderungen gegen Benko auch als Ex-Unternehmer
Auch in seiner Insolvenz als Unternehmer hat der Gründer der zusammengebrochenen Signa-Gruppe, Rene Benko, Rekordschulden angehäuft, wenn es nach der Höhe der Forderungsanmeldungen geht, die sich auf 2,7 Milliarden Euro belaufen. Das berichtete das ORF-Radio am Mittwochabend unter Berufung auf den Gläubigerschutzverband Creditreform.
Benko soll Architekten noch Geld für Luxuswohnung schulden
Im Gefolge der Signa-Milliardenpleiten werden immer wieder auch Details aus dem Leben des nunmehr als Unternehmer insolventen und sich in U-Haft befindlichen Firmengründers Rene Benko bekannt. So soll Benko dem Berliner Architekturbüro OOW noch rund eine Million Euro für Einrichtungen schulden, geht aus einem Bericht der deutschen Zeitung „Bild“ hervor. Dabei geht es auch um den luxuriösen Innenausbau einer 1.000-Quadratmeter-Dachwohnung im „Upper West“ in der Berliner City.
Prozess gegen René Benko am 14. und 15. Oktober in Innsbruck
Der gefallene Tiroler Signa-Gründer René Benko muss sich im Rahmen eines ersten Strafprozesses am 14. und 15. Oktober in Innsbruck wegen des Vorwurfs der betrügerischen Krida verantworten. Der Prozess werde vor einem Schöffengericht im Schwurgerichtssaal des Innsbrucker Landesgerichts verhandelt, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Die Anklage geht von einer Schadenssumme von 660.000 Euro aus. Benko drohen im Fall einer Verurteilung ein bis zehn Jahre Haft.
Nach Anklage gegen René Benko heißt es vorerst Abwarten
Nachdem beim Landesgericht Innsbruck eine erste Anklage gegen René Benko wegen betrügerischer Krida eingebracht worden ist, heißt es vorerst Abwarten. Zunächst müsse geklärt werden, ob er die nicht rechtskräftige Anklage der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) beeinspruchen wird oder nicht.
Staatsfeindliche Gruppe Königreich Deutschland verboten
Wenige Tage nach seinem Amtsantritt hat der neue deutsche Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) die aktuell größte Gruppierung sogenannter Reichsbürger und Selbstverwalter verboten. Der Verein „Königreich Deutschland“ soll deutschlandweit etwa 6.000 Anhänger haben. „Die Mitglieder dieser Vereinigung haben einen 'Gegenstaat' in unserem Land geschaffen und wirtschaftskriminelle Strukturen aufgebaut“, erklärte Dobrindt am Dienstag in einer Mitteilung seines Ministeriums.
Meran – Betrug und Steuerhinterziehung: Unternehmer aus Palermo im Knast
Ende der Fahnenstange für einen 42-jährigen Bauunternehmer mit palermitanischen Wurzeln, der in Meran ansässig ist und gleich mit mehrere Gesellschaften im Bausektor tätig ist. Seit heute sitzt D. L. nach langen Ermittlungen der Finanzwache, Bereich Wirtschaftskriminalität, wegen des Verdachts auf betrügerischem Bankrott und Steuerhinterziehung hinter Gittern.
Grasser-Prozess - Schuldsprüche für Grasser und Meischberger
Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, der Lobbyist Peter Hochegger und weitere Angeklagte sind heute im Wiener Straflandesgericht vom Schöffensenat unter Richterin Marion Hohenecker schuldig gesprochen worden. Grasser habe seine politische Funktion missbraucht, gegen Vermögensinteressen verstoßen und seine aufertragenen Verpflichtungen nicht erfüllt, sagte die Richterin. Grasser wie Meischberger nahmen das Urteil ruhig entgegen.
Mehr laden

