Wohnungen
„Wohnungen sind für Flüchtlinge nicht gratis“
Auf den Leim gegangen? 13.000 Bürger haben in einer selbst gefertigten Umfrage der Süd-Tiroler Freiheit Nein zu „Gratis-Wohnungen“ für Flüchtlinge gesagt, doch gratis kriegen sie die Wohnungen nicht. Doch Platz für Populismus entsteht auch, weil Landesrätin Rosmarie Pamer mit Zahlen hinter dem Berg hält. Sie weiß selbst noch nicht, wie hoch der Beitrag der 94 Flüchtlingsfamilien, die auf 94 Gemeinden verteilt werden sollen, ausfällt.
49 von 334 Wobi-Wohnungen für Nicht-EU-Bürger
Im geförderten Wohnbau stehen heuer 33,91 Millionen Euro für Bau, Kauf und Sanierung von Erstwohnungen bereit. Davon gehen 2,2 Millionen Euro an Nicht-EU-Bürger. Das sind 6,5 Prozent und damit unter dem Anteil der Ausländer in Südtirol. Von den heuer zur Verfügung stehenden Sozialwohnungen gehen hingegen 49 von 334 an Nicht-EU-Bürger.
Gemeinnütziges Wohnen: Lücke zu für die Tante
Schnell eine Stiftung gründen und billig wie nie zu Wohnungen für sich, Verwandte oder Mitarbeiter kommen: Weil die Richtlinien mit großzügigen Förderungen für den gemeinnützigen Wohnbau zumindest Interpretationsspielraum zulassen, haben sie Schlaumeier auf den Plan gerufen. Heute soll die Lücke geschlossen werden.
Aus Büros werden Wohnungen
Bozens Stadtrat hat am Donnerstag für zwei Gebäudekomplexe eine Umwidmung von bisher gewerblich genutzten Flächen in Wohnraum grundsätzlich ermöglicht. „Ziel der Beschlüsse ist es, das Wohnungsangebot gezielt zu erweitern und bestehende Gebäude effizienter zu nutzen“, erklärte Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder.
Pamer: Sven Knoll schürt Ängste mit Fake News
Mit scharfen Worten weist Soziallandesrätin Rosmarie Pamer die Aussagen von Sven Knoll und der Süd-Tiroler Freiheit zurück. Die Behauptung, das Land wolle Gemeinden zur Bereitstellung von Gratis-Wohnungen für Migranten verpflichten, sei falsch und bewusst irreführend. Es handelt sich um Fake News, mit denen gezielt Ängste geschürt und gesellschaftliche Spannungen angeheizt werden, heißt es in einer Aussendung der Landesrätin.
WOBI: Harte Linie bei Regelbrechern
Harte Linie des Landes bei den Regelbrechern beim WOBI: Mietern, die sich dort nicht an die Mieterordnung halten, kann seit einem Jahr der Beitrag für Wohnnebenkosten entzogen werden. Dagegen legten einige der schwarzen Schafe frisch-fröhlich Rekurs bei den Sozialsprengeln ein. Doch das spielt sich nicht.
WOBI: Leerstand der Marke Eigenbau mit 630 Wohnungen
Südtirol lechzt nach Wohnraum, doch beim größten Immobilienbesitzer des Landes stehen 630 Wohnungen leer, weil Sanierungen viel zu schleppend vorangehen. Einstimmig macht der Landtag jetzt Druck, diese Zahl binnen eines Jahres deutlich zu drücken.
Wohnbau-Sünder im Visier: Höhere Strafen, strengere Kontrollen
Schluss mit lustig für jene, die konventionierte Wohnungen an Touristen vermieten, Leerstand nicht melden oder den Landesmietzins überschreiten: Landesrätin Ulli Mair unterzeichnet diese Woche ein Abkommen mit der Finanzpolizei zu Kontrollen im konventionierten und geförderten Wohnbau.
Knebel für Kurzzeitvermietung soll auf Prüfstand
„Das Landesgesetz enthält zu viele verfassungswidrige Elemente, die die Kurzzeitvermietung behindern und die lokale Tourismuswirtschaft schädigen“: Das sagt der Landesvorsitzende der Maklervereinigung FIAIP, Carlo Perseghin, über den Teil der Wohnreform, der die Kurzzeitvermietung betrifft.
HGV zur Raumordnung: Bestehende Gebäude sinnvoll nutzen
Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) begrüßt die Möglichkeit, kleinere, stillgelegte Beherbergungsbetriebe im ländlichen Raum in Wohnraum für Ansässige umzuwandeln – ein wichtiger Schritt gegen Leerstand und für lebendige Ortskerne. Gleichzeitig kritisiert der Verband die Streichung von Artikel 19, der dringend benötigten Wohnraum für Arbeitskräfte schaffen sollte. Der HGV fordert eine sachliche Diskussion und weist politische Schuldzuweisungen entschieden zurück.
Weniger zwangsgeräumte Wohnungen, aber der Druck bleibt
Wenn ein Mieter die Mietrückstände nicht begleicht oder die Wohnung trotz abgelaufenem Vertrag nicht verlässt, kann der Vermieter die Räumung gerichtlich durchsetzen. In Südtirol sucht man aber immer öfter nach außergerichtlichen Wegen. „Im Jahr 2024 wurden am Bozner Landesgericht 296 Bestätigungen von Räumungsklagen verfügt, im Jahr 2023 waren es noch 343, und im Jahr zuvor 333“, weiß die Präsidentin des Bozner Landesgerichtes, Francesca Bortolotti.
Wilde Verfolgungsjagd von Winnebach bis Natz: Fluchtauto prallt gegen Baum
Filmreife Szenen spielten sich kürzlich zwischen Winnebach und Natz-Schabs ab: Eine wilde Verfolgungsjagd endete mit einem verdächtigen Wagen, der gegen einen Baum prallte. Wie sich herausstellte, sollen die 3 Fahrzeuginsassen für 10 Einbrüche in Kärnten und Osttirol verantwortlich sein – einer von ihnen soll auch in Rom sein Unwesen getrieben haben. Ein europäischer Haftbefehl gegen die 3 wurde nun vollstreckt.
Bevölkerung und Wohnungen: Heute beginnt Zählung
Heute beginnt die Dauerzählung der Bevölkerung und der Wohnungen in Südtirol. Diese Zählung, die vom italienischen Statistikinstitut Istat in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Statistikinstitut Astat und den Gemeinden durchgeführt wird, ersetzt die „Volkszählung“ und wird seit 2018 jährlich jährlich in Form einer Stichprobenzählung abgewickelt.
„Das ist das Letzte, was wir brauchen“
Der Name des Dokuments – „Entwurf des Gemeindeplanes für die akustische Klassifizierung der Stadtgemeinde Bozen“ – klingt trocken und bürokratisch, aber der Plan hat es in sich. Bozens Gemeindeakustikplan hat konkrete Auswirkungen auf die Stadtentwicklung, auch im Bereich Wohnen. Vize-Bürgermeister Stephan Konder erklärt in einem Interview, wo er neuen Wohnraum für möglich hält, wann der Gemeindeentwicklungsplan in Angriff genommen wird und wie es beim Projekt Bahnhofsareal aussieht.
AirBnB & Co: Appetit von Wohnungsbesitzern hält an
Der Hunger von Wohnungsbesitzern ihre Wohnungen in Meran als Ferienwohnungen an Gäste vermieten, ist ungebrochen. Dabei werden in Meran bereits rund 530 Wohnungen über AirBnB & Co. kurzzeitvermietet. Finanzstadtrat Nerio Zaccaria staunt selbst über die hohe Anzahl der Gesuche um Kurzzeitvermietung, die seit dem Bettenstopp im August 2022 eingegangen sind.
Viele „schwarze Schafe“ erwischt: Das sagt der Bürgermeister
Die Agentur für Wohnbauaufsicht AWA hat in den vergangenen Monaten im ganzen Land Kontrollen in Sachen konventionierter Wohnbau durchgeführt – und es setzt auch Strafen, etwa wenn eine solche Wohnung an Touristen vermietet wird. In St. Ulrich stießen die Kontrolleure am häufigsten auf Unregelmäßigkeiten. Was sagt der Bürgermeister dazu?
Für Einheimische gebaut, aber als Zweitwohnungen verkauft
Die Wohnungsnot ist in einigen Zonen Südtirols geradezu extrem. Umso ärgerlicher ist es, dass jedes Jahr bis zu 500 Wohnungen auf dem Zweitwohnungsmarkt landen – obwohl sie als leistbarer Wohnraum für Einheimische gebaut und sogar mit Landesgeld gefördert wurden. Wie ist das möglich?
Bozen: Keine Wohnungen, aber viele Ideen
Geht es um das Thema Wohnbau, dann kann man in Bozen aus dem Vollen schöpfen: Es wimmelt von „Experten“. Vorschläge und Ideen gibt es bis zum Abwinken. „Das Thema ist jedoch vielschichtiger, als viele glauben“, sagt Vizebürgermeister und Urbanistikstadtrat Luis Walcher. Etwas übers Knie zu brechen, ist in seinen Augen der falsche Ansatz.
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