Wohnungsmarkt
Airbnb & Co.: Geschäft mit Kurzzeitmieten gerät ins Stocken
In Italien gerät das Geschäft mit Ferienwohnungen und Kurzzeitmieten zunehmend unter Druck. Experten und Marktteilnehmer sehen die Branche durch neue Regulierungen, gestiegene Kosten und nachlassende Nachfrage mit Herausforderungen konfrontiert.
„GIS auf Langzeitmieten muss endlich sinken“
Die Schlacht um die GIS im Haushaltsgesetz ist eröffnet. „Schwer enttäuscht und verärgert, dass die GIS für Langzeitvermietungen an Ansässige nicht gesenkt wird“, zeigt sich Christa Ladurner vom Forum Familie. Unzufrieden sind auch Bauernbund und Verband der Privatvermieter. Wenn auch aus anderem Grund wie Ladurner setzen sie auf „weitere Gespräche mit Arno Kompatscher“.
Teures Wohnen in Bozen: „Noch nie war die Situation so ernst“
In Bozen zu wohnen, ist teuer. Seit Jahren sind die hohen Kosten bekannt. „Doch noch nie war das Problem so ernst und besorgniserregend wie heute.“ Darauf machte am Freitag der Präsident des Verbandes der Hauseigentümer, Alberto Boscarolli, aufmerksam. Und er legte einige Ideen vor, wie man das Problem aus seiner Sicht abmildern könnte.
Alarmruf: Hat Südtirol bald noch weniger Mietwohnungen?
Wer bei einer vermieteten Wohnung das schnelle Geld sucht, wird belohnt – und wer jemandem die 4 Wände für längere Zeit zur Verfügung stellt, zieht den Kürzeren: Darauf weist die Maklervereinigung hin, die davor warnt, dass Mietwohnungen in Südtirol noch knapper werden. Die Politik kontert.
Wer langfristig vermietet, zahlt mehr GIS: Und in Südtirol fehlen Mietwohnungen
Wer eine Wohnung in Südtirol kurzfristig an Urlauber vermietet, zahlt weniger GIS als jener, der sie langfristig vermietet: „Eigentümer von langfristig vermieteten Wohnungen zahlen sehr oft das Doppelte bis 17,5-Fache“, rechnet die Südtiroler Maklervereinigung vor. Kein Wunder, dass Mietwohnungen fehlen: „Dieser Mangel ist seit Jahren spürbar.“
Wie überhitzt der Mietmarkt ist, zeigt dieses extreme Beispiel aus Meran
Eine Frau hat in Obermais eine Kleinwohnung zu vermieten, und stellte vor gut einer Woche die Annonce auf einschlägige Facebook-Seiten. Was sie dann erlebte, ist Ausdruck des angespannten Mietmarktes in Südtirol. „Ein Riesenproblem“, sagt Sozialstadtrat Stefan Frötscher.
Drittel der Studenten findet keine Wohnung
Der Markt für auch für Studierende noch erschwingliche Wohnungen in Südtirol ist klein. Und auch das Angebot an Studenten-Jobs, mit denen die Jugendlichen ihr Budget aufbessern könnten, ist eher gering. Das, so sh.asus-Vorsitzender Julian Nikolaus Rensi, führe dazu, dass ein Drittel derjenigen, die den Zugangstest zur Uni Bozen bestanden haben, ihren Studienplatz wieder absagen müssen. + Von Isabelle Hansen
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