Zusammenfassung
Verhandlungen zwischen USA und Iran gescheitert – Vance reist ab
Bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist laut US-Vizepräsident James Vance keine Einigung erzielt worden. So habe es vom Iran keine Zusage für einen Verzicht auf Atomwaffen gegeben, sagte er am Sonntag in Islamabad vor Journalisten. Er reise ab, nachdem er Teheran ein „letztes und bestes Angebot“ unterbreitet habe. „Wir werden sehen, ob die Iraner es akzeptieren“, so der Stellvertreter von Präsident Donald Trump.
Iran und USA mit großen Differenzen bei Friedensgesprächen
Die Gespräche zwischen dem Iran und den USA dauern in Pakistan auch nach Mitternacht (Ortszeit) an. Mehr als acht Stunden nach Auftakt der Gespräche kamen die Verhandlungsführer am Austragungsort in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu einem weiteren direkten Treffen zusammen, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete. Es sei die „letzte Gelegenheit“, einen gemeinsamen Rahmen mit den Amerikanern zu finden, hieß es.
Astronauten der Artemis-2-Mondmission zurück auf der Erde
Die ersten Menschen, die seit über 50 Jahren in Mondnähe waren, sind zurück auf der Erde. Die vier „Artemis 2“-Astronauten landeten nach rund zehn Tagen im All mit der „Orion“-Kapsel plangemäß kurz nach 17.00 Uhr Ortszeit im Pazifik, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Die drei Amerikaner Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen entfernten sich bei ihrer Mondumrundung 406.773 Kilometer von der Erde - weiter als jeder andere Mensch.
Mann nach Angriff in Innsbrucker Innenstadt schwer verletzt
Im Zuge einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Syrern in der Innsbrucker Innenstadt, bei der offenbar ein Messer verwendet wurde, ist Donnerstagnachmittag einer der Männer schwer verletzt worden. Der Mann wies Stichverletzungen im Oberkörper auf, wurde jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Der Tatverdächtige wurde kurz darauf festgenommen, die Tatwaffe wurde vorerst noch nicht gefunden, sagte eine Polizeisprecherin zur APA am Freitag.
Irin Emma Delaney wird neue OMV-Chefin
Der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV soll künftig von der Irin Emma Delaney geführt werden. Der Präsidial- und Nominierungsausschuss der OMV hat die bisherige BP-Managerin am Freitag als neue CEO vorgeschlagen. Sie soll am 1. September 2026 die Nachfolge von Alfred Stern antreten. Stimmt der Aufsichtsrat zu, übernimmt erstmals eine Frau die Spitze des börsennotierten Unternehmens.
Feuerpause im Ukraine-Krieg zu orthodoxen Ostern
Russlands Präsident Wladimir Putin hat Donnerstagabend eine zweitägige Feuerpause in der Ukraine angekündigt. „Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden orthodoxen Osterfest wird ein Waffenstillstand vom 11. April um 16:00 Uhr bis zum Ende des Tages am 12. April ausgerufen“, gab der Kreml bekannt. „Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite dem Beispiel der Russischen Föderation folgen wird.“ Kiew hatte schon zuvor eine Osterwaffenruhe vorgeschlagen und bestätigte sie nun.
VIDEO | Waffenruhe nicht sinnvoll - Straße von Hormuz zu
Die Waffenruhe im Iran-Krieg ist schon am ersten Tag akut gefährdet. Nach den heftigen israelischen Angriffen auf den Libanon hat der Iran die Straße von Hormuz einem Fernsehbericht zufolge vollständig geschlossen. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf warf den USA am Mittwochabend vor, bereits drei zentrale Punkte des Zehn-Punkte-Plans verletzt zu haben. Ein bilateraler Waffenstillstand oder Verhandlungen seien unter diesen Umständen „nicht sinnvoll“.
Neue Luftangriffe Israels im Libanon - Mehr als 180 Tote
Am ersten Tag nach der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat die israelische Armee ihre Angriffe im Libanon verstärkt. Bei den massiven Angriffen wurden mindestens 182 Menschen getötet und 890 weitere verletzt, wie das libanesische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Israel erklärte, die Waffenruhe gelte nicht für den Libanon. US-Präsident Donald Trump bestätigte dies.
USA und Iran wollen zweiwöchige Waffenruhe einhalten
Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Irans Außenminister Abbas Araqchi kündigte zugleich eine Öffnung der Straße von Hormuz an. In Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen solle der Schiffsverkehr in der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge ermöglicht werden, erklärte Araqchi. US-Präsident Donald Trump hatte die Öffnung der Straße zur Bedingung für eine Feuerpause gemacht.
Zahlreiche Tote bei Luftangriffen im Iran
Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran sind in einer angrenzenden Provinz mindestens 18 Menschen bei Luftangriffen getötet worden. Weitere 24 Bewohner der Provinz Albors seien bei den israelisch-amerikanischen Attacken verletzt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur FARS. Die Bombardierungen trafen Wohngebiete, wie der Vizegouverneur in Albors erklärte. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im Einsatz. In der Pendlerstadt Pardis bei Teheran gab es sechs Tote.
Artemis 2: Noch nie waren Menschen so weit von der Erde entfernt
Die Crew der „Artemis 2“-Mondmission hat sich weiter von der Erde entfernt als jemals Menschen zuvor. Die vier Astronauten knackten mit ihrer „Orion“-Kapsel den 1970 aufgestellten Rekord der „Apollo 13“-Mission von rund 400.171 Kilometern, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Am weitesten Punkt waren sie im weiteren Verlauf rund 406.771 Kilometer von der Erde entfernt. Daraufhin traten die Astronauten ihren Rückflug an.
Artemis 2 -Astronauten erreichen Einflusssphäre des Mondes
Für die Artemis-Astronauten hat am Montag die letzte Etappe vor ihrer Umrundung des Mondes begonnen. Die Astronauten seien am Montag um 06.42 Uhr MESZ in den „Mond-Einflussbereich“ eingetreten, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Damit wirkt sich die Anziehungskraft des Mondes nun stärker auf die Orion-Raumkapsel aus als die der Erde. Für das Manöver sind sechs Stunden vorgesehen. Die Raumkapsel soll dabei den Mond umrunden, aber nicht auf ihm landen.
Gestrandeter Buckelwal: Rettung per Katamaran wird geprüft
Der viel zu geringe Salzgehalt in der Ostsee setzt dem vor der Insel Poel bei Wismar gestrandeten Buckelwal erheblich zu. Dieser liege rund ein Drittel unter dem, was Wale in der Nordsee oder dem Atlantik gewohnt seien, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus am Ostersonntag nach einem weiteren Besuch bei dem Meeressäuger. Nun werde aber ein erneuter Rettungsversuch des gestrandeten Buckelwals mit Hilfe eines Katamarans in Erwägung gezogen.
Zehn Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon gemeldet
Bei israelischen Angriffen auf den Südlibanon sind nach örtlichen Angaben zehn Menschen ums Leben gekommen. Ein Angriff habe sich in Kfar Hatta relativ weit entfernt von der Grenze zu Israel ereignet, meldeten am Sonntag libanesische Zivilschutzkreise. Dabei seien sieben Mitglieder einer Familie gestorben. Bei einer weiteren Luftattacke - ebenfalls im Südlibanon - seien in der Früh mindestens drei Menschen getötet und weitere verletzt worden, so die Nachrichtenagentur NNA.
Iran: Zwei US-Kampfjets abgeschossen
Der Iran hat am Freitag die Abschüsse von zwei US-Kampfjets gemeldet. Ein Flieger vom Typ F-15 sei im zentralen Luftraum eliminiert worden, hieß es zuerst seitens der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. Laut Medien bestätigte die US-Seite in weiterer Folge den Abschuss. Am Abend berichtete das Staatsfernsehen, es sei auch ein Kampfjet vom Typ A-10 von der iranischen Luftabwehr getroffen worden. Die Maschine sei in den Persischen Golf gestürzt.
Trump: Iran hat USA um Waffenruhe gebeten – Teheran dementiert
Der Iran hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump die USA um eine Waffenruhe gebeten. „Wir werden das prüfen, wenn die Straße von Hormuz offen, frei und ungehindert ist“, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. „Bis dahin bomben wir den Iran in die Vergessenheit.“ Der Iran wies die Äußerungen zurück, die USA um eine Waffenruhe gebeten zu haben.
Haftstrafen nach Brand von Innsbrucker Gasthaus
Nach dem Brand eines Innsbrucker Traditionsgasthauses im Juni vergangenen Jahres sind der 37-jährige Pächter des Lokals sowie sein 44-jähriger „Helfer“ am Montag am Landesgericht Innsbruck in einem Schöffenprozess zu je dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Dem erstangeklagten „Helfer“ war das Verbrechen der Brandstiftung zur Last gelegt worden, dem zweitangeklagten Ex-Pächter die Anstiftung zu ebenjener sowie das Vergehen des schweren Betrugs.
Trump: „Würde am liebsten das Öl im Iran nehmen“
US-Präsident Donald Trump würde nach eigenen Angaben gerne die Kontrolle über Irans Öl übernehmen. „Um ehrlich zu sein, am liebsten würde ich mir das Öl im Iran nehmen“, sagte der Republikaner in einem Interview mit der britischen Zeitung „Financial Times“ (FT). Er fügte demnach hinzu: „Aber einige dumme Leute in den USA sagen: 'Warum tust du das?' Aber das sind dumme Leute.“
Houthi-Miliz feuert erneut Raketen und Drohnen auf Israel ab
Die Houthi-Miliz im Jemen hat nach ihrem Eintritt in den Iran-Krieg an der Seite Teherans Israel innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal angegriffen. Am Samstagabend seien eine Drohne über der südlichen Stadt Eilat und ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden, berichtete die „Times of Israel“ unter Berufung auf das Militär. Am Samstagmorgen hatte die Miliz bereits eine Rakete auf den jüdischen Staat gefeuert.
Drogenverdacht: US-Golfer Woods nach Festnahme freigelassen
US-Golfstar Tiger Woods ist wenige Stunden nach seiner Festnahme in den USA wegen Drogenverdachts auf Kaution freigelassen worden. Das teilte eine Sprecherin des Sheriff-Büros von Martin County Medienberichten zufolge mit. Kurz zuvor war der 50-Jährige nach einem Autounfall wegen Drogenverdachts festgenommen worden. Ein Atemalkoholtest habe zwar einen Wert von null angezeigt. Einen Urintest habe Woods aber nicht machen wollen.
RBI übernimmt Garanti in Rumänien für 591 Millionen Euro
Die Raiffeisen Bank International hat in der Nacht auf Samstag bekannt gegeben, dass sie die rumänischen Geschäftsbereiche der BBVA-Tochter Garanti für 591 Millionen Euro übernehmen werde. Durch die Zusammenführung der erworbenen Gesellschaften mit den rumänischen Einheiten der RBI sollen operative und kostenseitige Synergien realisiert werden. Durch die Akquisition werde Raffeisen gemessen an der Bilanzsumme voraussichtlich zur drittgrößten Bank in Rumänien, so die RBI.
Trump verschiebt Ultimatum an den Iran erneut
Das US-Verteidigungsministerium prüft einem Zeitungsbericht zufolge die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Bodentruppen in den Nahen Osten. Damit solle US-Präsident Donald Trump mehr militärische Optionen erhalten, auch wenn er Friedensgespräche mit der Regierung in Teheran erwäge, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider aus dem Pentagon. Trump hatte zuvor sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Straße von Hormuz erneut verlängert.
Neun Tote nach Israel-Angriffen im Libanon
Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge mindestens neun Menschen getötet worden. Vier Menschen seien bei einem Angriff auf das Dorf Adlun getötet worden, berichtete NNA am Mittwoch unter Berufung auf das libanesische Gesundheitsministerium. Weitere zwei Menschen seien bei einem Angriff auf eine Wohnung im Flüchtlingslager Mieh Mieh getötet worden, bei dem vier weitere Menschen verletzt worden seien.
USA legen Teheran Plan für Kriegsende vor
Die US-Regierung hat den Machthabern in Teheran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Pakistan habe den Vorschlag an den Iran weitergereicht, berichteten US-Medien wie das Portal „Axios“ und die „New York Times“. Der Plan verlangt der Führung in Teheran demnach große Zugeständnisse ab. Gleichzeitig ordnete die US-Regierung die Verlegung Tausender Soldaten einer Luftlandedivision in den Nahen Osten an.
Israel will bis Fluss Litani Kontrolle im Libanon übernehmen
Beim Vorgehen gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz will Israel laut Verteidigungsminister Israel Katz im Südlibanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen. Nach der Sprengung von fünf Brücken über den Fluss werde das israelische Militär „die restlichen Brücken und die Sicherheitszone bis zum Litani kontrollieren“, sagte Katz am Dienstag. Die Hunderttausenden aus dem Südlibanon Vertriebenen dürften zunächst nicht in das betroffene Gebiet zurückkehren.
66 Tote bei Absturz von Militärmaschine in Kolumbien
Die Zahl der Todesopfer beim Absturz eines Militärflugzeugs in Kolumbien ist Armeekreisen zufolge auf mindestens 66 gestiegen. Bei dem Absturz in Puerto Leguízamo, nahe der Grenze zu Peru und Ecuador, wurden außerdem Dutzende Menschen verletzt, wie AFP aus Armeekreisen erfuhr. An Bord der Transportmaschine befanden sich Armeeangaben zufolge 125 Menschen. Unter den Todesopfern befanden sich 58 Soldaten, sechs Mitglieder der kolumbianischen Luftwaffe und zwei Polizeibeamte.
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